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Umwelt und ChemikalienPressemitteilungDonnerstag 19. Januar 2012

Elektroschrott-Neuregelung ändert nichts an illegalen Exporten

Über verschärfte Sammelquoten soll die Sammlung und Wiederverwertung von Elektroschrott in Europa intensiviert werden. Nicht ausreichend betrachtet wird jedoch das Problem illegaler Exporte von Schrott in Drittstaaten, so Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im EP: „Der Export von Müll zur ‚wilden’ Entsorgung ist auch unter den geltenden Regeln illegal. Der Bruch von Gesetzen wird nicht abgestellt, in dem die Gesetze verschärft werden, sondern mit konsequenter Strafverfolgung. Schrottexporte werden oft als Ausfuhren zur Wiederverwendung verschleiert. Die Nutzung dieser Grauzonen soll jetzt erschwert werden, indem Ladungen zum Beispiel mit Verkaufsverträgen belegt werden. Das erhöht in erster Linie den Verwaltungsaufwand für legale Exporte, dürfte aber Kriminielle nicht davon abhalten, Belege zu fälschen. Nötig sind tatsächlich mehr Zollbeamte, bessere Kontrollen und konsequenter Strafvollzug.“ Für Exporte von Elektrogeräten in Nicht-OECD-Länder sind künftig folgende Papiere Pflicht für jede Ausfuhr: Rechnungskopie und Vertrag über den Verkauf, der besagt, dass das Gerät für den direkten Gebrauch bestimmt und voll funktionsfähig ist; Nachweis über Tests der Funktionsfähigkeit über jedes Gerät in der Lieferung; Erklärung, dass keines der Materialien oder Geräte Schrott sind. In der geltenden Regelung galten diese Anforderungen lediglich als Kriterien für eine Inspektion. Außerdem soll die Rücknahme von Kleingeräten über die Schaffung zusätzlicher Sammelstellen erleichtert werden. Für Geräte mit einem Außenmaß von bis zu 25 Zentimeter sollen künftig in den Mitgliedstaaten auch die Händler zur Rücknahme verpflichtet werden können.  

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Krahmer DirektMittwoch 18. Januar 2012

Für ein liberales Europa

Ein bemerkenswertes Papier der Liberalen Senioren der Freiburger FDP: 'Freiburger Aufruf für ein liberales Europa' Mit den Verträgen von Rom wurde der Weg bereitet für ein förderales Europa mit liberalen Grundprinzipien. Soziale Marktwirtschaft, freier Wettbewerb, Schutz der privaten Eigentumsrechte und das Subsidiaritätsprinzip waren einige der Bausteine mit denen das Fundament für ein vereintes Europa geschaffen wurde. Doch mit der Entwicklung der EU zu einem zentralistisch verwalteten Europa ist dieses Fundament am wackeln. Den 'Freiburger Aufruf für ein liberales Europa' finden sie hier.

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Umwelt und EnergieDienstag 17. Januar 2012

Energiezuteilung aus Brüssel

Alle wollen Energie sparen. In der EU ist uns das so wichtig, dass wir uns europäische Ziele zur Energieeinsparung gesetzt haben. Um diese zu erreichen, schlägt die EU-Kommission eine 'Energieeffizienzrichtlinie' vor, die derzeit zur Entscheidung ansteht. Im Gesetzesvorschlag der EU-Kommission finden sich Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz von Gebäuden. So will die EU-Kommission verbindlich vorschreiben, dass drei Prozent des Bestandes öffentlicher Gebäude bis 2020 energetisch saniert werden. Energielieferanten sollen verpflichtet werden, ihre Lieferungen an Kunden jährlich um 1,5 Prozent zu kürzen. Darüber hinaus sind verpflichtende Überprüfungen zur Energieeffizienz von Industrieanlagen vorgesehen. Das gesamte Gesetzeswerk weist den Weg in die Energie-Planwirtschaft. Die vorgeschlagene Sanierungsquote für öffentliche Gebäude entspricht in Deutschland der Verdoppelung der bisher in zehn Jahren vollzogenen Sanierungsleistung. Trickreich schlägt die EU-Kommission diese verbindliche Quote nur für öffentliche Gebäude vor, damit die öffentliche Hand mit gutem Beispiel vorangehen kann. Woher die finanziellen Mittel für diese Maßnahmen kommen sollen, lässt der Vorschlag offen. Sicher steckt in der Gebäudesanierung ein großes Energieeffizienzpotenzial. Aber muss das mit dirigistischen Vorgaben aus Brüssel gehoben werden. Sicher nicht! Die vorgesehene Verpflichtung zu Lieferkürzungen für Energieversorger könnte auch aus der staatlichen Plankommission der DDR stammen. Für industrielle Strom- bzw. Energieverbraucher kann sich dieser Vorschlag zu einem Problem entwickeln. Sollen Industriebetriebe ihre Produktion einstellen, wenn der vorgegebene Stromverbrauch erreicht ist? An dieser Stelle kollidiert der Gesetzesvorschlag mit dem CO2-Emissionshandel, denn auch emissionshandelspflichtige Industrieunternehmen sind dieser Richtlinie unterworfen. Der staatliche Energieinspektor macht diesen absurden Gesetzesvorschlag zum perfekten Stück aus der Mottenkiste der Planwirtschaft. Aus liberaler Perspektive muss man fragen: Warum ist Energieeffizienz überhaupt ein politisches Ziel? Der Umgang mit Energie ist Sache jedes einzelnen Akteurs am Markt. In Unternehmen ist der effiziente Umgang mit Energie überlebenswichtig. Wer das nicht tut, scheidet bald aus dem Wettbewerb aus. Diese Richtlinie wird Europa nicht besser machen! Sie ist ein erneutes Beispiel für den fragwürdigen Trend zu Zentralismus und Planwirtschaft, der in der EU unserer Tage immer öfter zu beobachten ist. Bisher hat nur die Regierung von Großbritannien einen Generalvorbehalt gegen diese Richtlinie angemeldet. Ausgerechnet das Land, von dem sich viele wünschen, es möge aus der EU austreten, hält die Fahne marktwirtschaftlicher Ordnungspolitik hoch.

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Gesundheit und LebensmittelHolger vor OrtSonntag 18. Dezember 2011

2:0 für gesunde und sichere Lebensmittel

Am Mittwoch, den 01. Februar 2012, lädt Holger Krahmer zur Veranstaltung '2:0 für gesunde und sichere Lebensmittel' ins Europäisches Parlament. Auf der Veranstaltung spricht neben Holger Krahmer der Vorsitzende des BOGK (Bundesverband der obst-, gemüse und karoffelverarbeitenden Industrie e.V.) Konrad Linkenheil im Rahmen der BOGK-Informationswoche. Als politisches Organ für die gesamte Branche der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie vertritt der BOGK die Interessen seiner Mitglieder in Deutschland, aber insbesondere auch in der EU. Er verfügt über einen direkten Draht zu den federführenden politischen Institutionen in Brüssel. Falls Sie keine Zugansberechtigung zum Europäischen Parlament besitzen, kontaktieren Sie bis 25. Januar 2012 das Abgeordnetenbüro in Brüssel – und teilen Sie uns Ihren Namen, Geburtsdatum und Wohnort mit.   Veranstaltungseinladung | zum Vergrößern klicken

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PressemitteilungFreitag 16. Dezember 2011

Zum Ergebnis des FDP Mitgliederentscheids

1. Ich bedauere, dass der Mitgliederentscheid nicht zu dem von uns angestrebten Beschluss der FDP geführt hat, die Einrichtung eines permanenten „Rettungsschirms“ für den Euro abzulehnen. Ich erkenne an, dass der Antrag des Bundesvorstandes – unabhängig vom Quorum – die Mehrheit der Stimmen erhalten hat.   2. Ich möchte allen Parteifreunden, die uns mit ihrer Stimme unterstützt haben und die sich in den letzten Wochen engagiert für den Mitgliederentscheid eingesetzt haben, danken und ihnen meine besondere Anerkennung aussprechen. Sie haben die zahllosen Veranstaltungen ermöglicht, auf denen sich Mitglieder und Außenstehende über die Probleme des Währungsverbundes und die unterschiedlichen Ansätze zu ihrer Lösung informieren und über sie beraten konnten. Der Mitgliederentscheid hat eine von vielen vermisste Beteiligung der politischen Basis der FDP ermöglicht. Ich fordere die anderen Parteien der Bundesrepublik auf, diesem Vorbild zu folgen. Die Stabilität und das Vertrauen in unsere Währung ist nicht nur Sache des Parlamentes oder von Parteitagen, sondern geht jeden Bürger unseres Landes an.   3. Ich erhoffe mir, dass die Führung der FDP das knappe inhaltliche Ergebnis des Mitgliederentscheids würdigt. Nur eine knappe Mehrheit der Parteimitglieder hat ihrem Antrag auf Fortsetzung der „Rettungsschirme“ zugestimmt. Die 44 % der Mitglieder, die für Antrag A gestimmt haben, sind integraler Bestandteil der liberalen Partei. Ich rufe alle unsere Unterstützer des Antrags A auf, in der FDP weiter für ein Europa des Rechts, der Rechtstaatlichkeit und der Marktwirtschaft zu kämpfen. Ich rufe die Parteiführung auf, die gemeinsamen europapolitischen Überzeugungen eines marktwirtschaftlichen, subsidiaren und solide wirtschaftenden Europas zukünftig zu betonen.   4. Ich erwarte von der Bundestagsfraktion der FDP, dass sie nicht nur – wie bisher – vorsorglich ein „imperatives Mandat“ ablehnt, sondern auch für das Verfassungsrecht aller Abgeordneten des Bundestages eintritt, ausschließlich ihrer eigenen Gewissensentscheidung zu folgen.   5. Das Verfahren des Mitgliederentscheids hat sich in wesentlichen Punkten als stark verbesserungsbedürftig herausgestellt. Wir bitten den Bundesvorstand deshalb, die Verfahrensordnung zu überarbeiten. Dafür bieten wir unsere Unterstützung an.

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Krahmer DirektMittwoch 07. Dezember 2011

Bogenberger Erklärung: Sechzehn Thesen zur Situation der Europäischen Währungsunion

Tief besorgt über die Lage der Europäischen Union, weisen Wissenschaftler und Unternehmer in den 16 Thesen der "Bogenberger Erklärung" einen Weg aus der Krise. Die "Bogenberger Erklärung" finden Sie hier.

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MedienbeitragMontag 05. Dezember 2011

Arabnews | First European Parliament delegation tours Kingdom

“The European Parliament pointed out very clearly the urgent need for the Arab World, the Arabian Peninsula and particularly Saudi Arabia to be taken into a strategic focus at a political and economic level,” said the delegation leader Holger Krahmer. In particular, he added, “we should seek a more intensive relationship with the Gulf Cooperation Council and its member states in order to maintain our position as the leading trading partner of the region.” Read the complete article here.

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Krahmer DirektFreitag 02. Dezember 2011

Für Europa und gegen einen verfehlten Euro

Der Weg zu einer marktwirtschaftlichen, subsidiaren, letztlich liberalen EU führt hingegen über das Anerkennen der politischen und ökonomischen Realität: Die Währungsunion in dieser Form ist nicht ohne ständige und teure politische Eingriffe überlebensfähig. Sie sollte mit den dafür geeigneten Mitgliedsstaaten der EU neu konstruiert werden. Wenn endlich gutes ökonomisches Wissen und gutes politisches Handeln zusammenfänden – warum sollte das Projekt Europa daran scheitern, wie immer behauptet wird? Am Eintreten für eine Union souveräner Staaten ist nichts antieuropäisches. Es ist patriotisch und proeuropäisch. Den vollständigen Beitrag auf der Webseite der 'Achse des Guten' finden sie hier.

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MedienbeitragFreitag 18. November 2011

Tagesspiegel | Mehr Freiheit ist weniger Staat

Das vereinte Europa ist von seinen Gründungsvätern als ein Hort der Freiheit gegen alle Formen von Diktatur, Unfreiheit und Planwirtschaft erträumt worden. Das heutige Europa ist auf dem Weg in die monetäre Planwirtschaft und den politischen Zentralismus. Die Gründungsväter Europas wollten ein Europa des Rechts und der Rechtsstaatlichkeit. Die heutigen Regierungen des Euro-Raums, die EU-Kommission und die EZB, verabreden sich hingegen zum kollektiven Rechtsbruch, obwohl die EU-Kommission als Hüterin der Verträge und die nationalen Regierungen zum Schutz des Rechts verpflichtet sind.Die freiheitliche Wirtschaftsverfassung Europas wird an einem Wochenende im Mai 2010 durch unsere Regierungen außer Kraft gesetzt. Und bis heute verbreiten unsere Staats- und Regierungschefs und die EU-Kommission auf allen Fernsehkanälen die falsche Aussage: „Scheitert der Euro, dann scheitert Europa.“ Dabei verschweigen sie, dass die europäische Freiheitsidee aus der Vielgestaltigkeit Europas hervorgegangen ist und dass sich aus dieser Vielgestaltigkeit die fünf Grundpfeiler Europas herausgebildet und gefestigt haben. Den vollständigen Artikel finden sie hier.

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Krahmer DirektDonnerstag 17. November 2011

Wilhelm Röpke über Europa

"Dezentrismus ist in der Tat ein wesentliches Stück des europäischen Geistes. Wenn wir daher versuchen wollen, Europa zentralistisch zu organisieren, einer planwirtschaftlichen Bürokratie zu unterwerfen und gleichzeitig zu einem mehr oder weniger geschlossenen Block zu schmieden, so ist das nichts weiter als Verrat an Europa und am europäischen Patrimonium … Wir zerstören gerade das, was wir zu verteidigen haben und was uns selber Europa ebenso liebenswert wie der ganzen Welt unersetzlich macht." Wilhelm Röpke, Jenseits von Angebot und Nachfrage, 1979, S. 365.

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