Umweltzone für Leipzig ist Unsinn
In Leipzig soll nun doch eine Umweltzone eingeführt werden. Ab 2011 dürfen nach den Plänen der Stadtverwaltung nur noch Autos in das gesamte Leipziger Stadtgebiet mit Ausnahme einiger Gewerbegebiete, die mindestens Euro 4 erfüllen. Holger Krahmer (FDP): „Schade, dass Leipzig jetzt doch dem Druck aus Dresden nachgeben will. Die Umweltzone bringt nichts und wird viel Bürokratie und hohe Kosten verursachen. Einmal mehr werden die Bürger genervt und mit einer Maßnahme konfrontiert, die viel Symbolik aber wenig Wirkung hat.“
Der Europaabgeordnete nennt die Gründe, warum die die Umweltzone Unsinn ist:
„Die Umweltzone hat in Berlin und vielen anderen Städten bereits bewiesen: Sie produziert massenweise Bürokratie und Kosten, zeigt aber kaum Wirkung. Autos sind in Zeiten moderner Abgastechnik längst nicht mehr Luftverschmutzer Nummer eins. Auch in Leipzig liegt der Anteil des Straßenverkehrs nur bei 39 Prozent. Und dabei geht es hauptsächlich gar nicht um das, was aus dem Auspuff kommt, sondern um Reifenabrieb und den Dreck, der von der Fahrbahn aufgewirbelt wird.
Während Autos immer sauberer werden, steigt jetzt der Verschmutzungsanteil von Privathaushalten an. Kamine kommen wieder in Mode und der Staat fördert die ungefilterte Verbrennung von Holzpellets als angeblich ökologisch. Das ist der einzige stetig steigende Verschmutzeranteil.
In Mainz wurde 2005 für den Besuch von George Bush einen ganzen Tag lang die Innenstadt für den Verkehr angeriegelt. Das Ergebnis: Keine messbare Verbesserung der Luftqualität! Zahlreiche Studien (z.B. Fraunhofer Institut Dresden) belegen, dass der Einfluss des Wetters die Tageswerte dominiert. Darauf haben wir nun mal keinen Einfluss! Der Maßstab, die Tagesgrenzwertüberschreitungen zu zählen, unbrauchbar. Die Jahresgrenzwerte sind für unsere Atemwege viel entscheidender. Diese Erkenntnis hat in den USA zur Abschaffung der Tagesgrenzwerte geführt. Unter meiner Federführung im Europaparlament hat auch die EU ihre Prioritäten geändert: Die Tagesgrenzwerte stehen nicht mehr im Mittelpunkt. Der neue Fokus liegt richtiger Weise auf Jahresgrenzwerten.
Die Abwrackprämie hat innerhalb kürzester Zeit mehr Rostlauben von den Straßen geholt und durch moderne Autos ersetzt, als eine Umweltzone das je bewirken könnte.
Bis 2011 dürften nur noch wenige Autos ohne Euro 4 unterwegs sein auf Leipzigs Straßen. Denn dann gilt ja schon Euro 5, Euro 6 folgt drei Jahre danach. Wer dann noch ohne KAT unterwegs ist, bekommt meistens entweder als Oldtimer oder als Kleingewerbe eine Ausnahmegenehmigung.
Kaum ein anderer EU-Mitgliedsstaat hat mehr Messstationen an so ausgesuchten Standorten, nämlich an denen mit besonders hohen Aufkommen, ungeachtet dessen, ob sich an dieser Stelle überhaupt Menschen zahlreich und dauerhaft aufhalten. Aber die Luftreinhaltung machen wir ja gerade zum Schutz der Menschen. Deshalb muss eben dort gemessen werden, wo wir uns auch aufhalten! Auch die Leipziger Messstellen sind da aufgebaut, wo wir uns kaum je länger als eine Ampelphase aufhalten. Bevor wir tatsächlich stadtweite Bannmeilen einrichten, müssen wir das Feinstaubaufkommen erstmal dort messen, wo die Leute wohnen.
Die Feinstaubrichtlinie der EU verlangt keine Maßnahmen, die wirkungslos sind. Also auch keine Umweltzone!“



Schöner Artikel. Leider wird auch in Leipzig bei diesem Themen sehr dogmatisch agiert. Eine fundierte Kritik der Fakten findet nicht statt. Bei so einer Kritik könnte auch herauskommen, dass wir die Umweltzone brauchen (glaub ich zwar nicht, aber es wäre möglich), aber es ist ja nicht möglich, die Thesen, die der Entscheidung zugrundeliegen, zu hinterfragen. Schon schlimm.
Die Umweltzone wurde soweit ich gerade gehört hab heute von der Tagesordnung der Ratsversammlung zurück gezogen vom OBM. Morgendämmerung
Bis 2011 fließt noch eine Menge Wasser die Pleiße runter…
Hallo Holger,
sinnvoll wäre es, wenn es nicht so käme
) Es ist einfach Unsinn, zumal – selber erlebt – nicht gesichert ist, dass ein nachgerüsteter bzw. geplanter Rußpartikelfilter auch wirklich die grüne Plakette bringt….
Aber leider sind auch Gerichte von diesem Unsinn überzeugt… so das VG in Hannover, welches die hiesige Umweltzone für gültig erklärte.
Mich stört hauptsächlich das man den Bürger zur Umstellung zwingt aber Fahrzeuge der Stadt mit höherer KM-Laufleistung (als die meisten Privatfahrzeuge) ausgenommen sind.
Siehe LVZ am 24.06.09: “Zudem solle es zahlreiche Ausnahmen geben, etwa für Krankenwagen, Polizei, Feuerwehr und Arbeitsmaschinen. ”
Nicht mit aufgeführt sind Asunahmen für Fahrzeuge des Ordnungsamtes, Stadtreinigung, THW sowie Straßenbauamt und weitere.
Die Verwaltung sollte doch mit gutem Vorbild voranschreiten und nicht nach dem Motto “Do as I say, not as I do.” agieren.
Ich bin froh dass auch die Verbände und Kammern sich jetzt eingeschaltet haben. Das sollte kein Politiker und auch kein Grünbewegter aus der Rechnung streichen: Es geht hier um Arbeitsplätze und das innerstädtische Gewerbe. Die grüne Wiese vor den Toren der Stadt noch attraktiver zu machen scheut die Leipziger Stadtverwaltung offenbar weder Kosten noch Mühen
Ich fahre einen T4 Diesel vom Baujahr 92.
Wie so viele, kann ich mir kein aktuelles Fahrzeug leisten und sehe es auch nicht ein, mich für ein zeitgemässes Äquivalent zu verschulden.
Unter 15 000€ ist da nichts zu machen. Ungünstiger weise verdiene ich mir meine Brötchen mit dem Handel von Motorrädern. Es geht nicht ohne Bus! In mir keimt gewissermassen ein wenig Wut, über die angedachten Umweltzonenpläne. Die Möglichkeiten in Deutschland, mit überschaubaren Ausgaben, ohne Schulden, sich noch ein wenig Spass und Freiheit zu gönnen, werden an allen Ecken beschnitten. Dazu zählen auch die Umweltzonen.
Was bleiben mir für Möglichkeiten?
- Schulden machen, um ein aktuelles Fahrzeug zu fahren
- Firma dicht machen
- gegen die Umweltzone anzukämpfen (Unterschriftensammlung?)
- einen völlig vergammelten Transporter zu kaufen, der die Richtlinien erfüllt, aber um ihn mir leisten zu können, 400tkm auf der Uhr hat
- wegziehen?
Wahrscheinlich ist, ich kaufe mir einen Tansporter aus den 70ern, lasse ihn als Oldtimer zu und stinke mit dem alten Diesel Teil, langsam, aber legal, durch unsere Umweltzonen…
Etwas Positives zur Sicherung der Umwelt und der Gesundheit der Bevölkerung zu leisten, ist auch meinerseits zu beführworten. Es kann und darf aber nicht sein, dass eine Umwetzone eingeführt wird, die keinen oder nur einen sehr geringen Nutzen bringt. Es kann und darf nicht sein dass aufgrund der Einführung dieser sogenannten Umweltzone für kleine und mittelständische Unternehmen erhebliche und teilweise nicht tragbare finanzielle Verlußte entstehen. Wer trägt die Kosten für diesen Unsinn? Sind wir nach der Einführung dieser Umweltzone eine ökologisch fortschrittliche Stadt? Wenn die Wirtschaft darunter leidet, dann natürlich nicht. Und die Wirtschaft in Leipzig wird darunter leiden, gerade mittelständische Unternehmen, welche aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise mometan sowieso um das Überleben kämpfen, die müssen auch noch einen Kredit bei der Bank für die Finanzierung neuer Lieferwagen aufnehmen, den sie teilweise aufgrund mangelnder Bonität wahrscheinlich nicht bekommen. Was ist mit den Privatpersonen, welche auf einen PKW angewiesen sind, aber nicht über die finanziellen Mittel verfügen, sich ein neues Fahrzeug anzuschaffen? Es müssen alle Fakten betrachtet werden, bevor man eine Entscheidung trifft, und genau dass geschieht scheinbar nicht.
Leipzig wird berühmt: Innerhalb der Umweltzone liegen Felder, auf denen dann das Getreide von Mähdreschern mit Plakette geerntet wird? Sollen dann die Umlandbewohner das plakettenfreie alte Auto per Tieflader zur Leipziger Werkstatt bringen und die Einkaufszentren am Stadtrand meiden? Und besser nach Grimma oder Borna zum Friseur, Zahnarzt, Rechtsanwalt gehen? Studenten, die auf das alte Auto der Familie angewiesen sind, sind wohl auch gut beraten, wenn sie sich eine andere Uni suchen – oder eben den Wagen an der Autobahn abstellen?!
Die Bürgen von Schilda müssen sich warm anziehen – Leipzig ist schon auf der Überholspur!
http://www.ikonengold.de/cms/index.php?id=12
man muss sich wehren. nicht wählen wird nicht als bewusste aktion gedeutet – auswandern in den statistiken herausgerechnet und in den motiven nicht analysiert. die manipulation der messstationen wäre denkbar. es darf keine umdeutbaren messprotokolle mehr geben.
die umweltzone ist nichts weiter, als eine nutzungsbeschränkung volkswirtschaftlich wertlos gewordener konsumgüter, also ammortisierter autos. ich kämpfe dagegen an! ich kaufe keine überteuerten neuwagen – nicht zu diesen preisen und nicht mit diesen technologieen (womit ich luxusmist meine, steuergeräte und computer für jedes lämpchen und systeme, die mich ort- und manipulierbar machen)
Für meine Begriffe, geht es hierbei, um Lobbyarbeit der führenden Mineralökonzerne.
Es soll Benzin verkauft werden, statt Dieseltreibstoff.
Diesel ist ein Nebenprodukt bei der Herstellung von Benzin.
Die Vorteile von Dieselfahrzeugen liegen klar auf der Hand.
- längere Haltbarkeit der Motoren, bei geringerem Verbrauch
Daher stiegen auch über die letzten Jahre hinweg die Neuzulassungen von Dieselfahrzeugen sprunghaft an.
Aber, nicht nur in Deutschland!
Der amerikanische Markt entdeckt zunehmend Diesel, als führende Teibstoffvariante und benötigt davon, folglicher Weise, immer mehr.
Was liegt da näher, wie die Absprache, zwischen Washington und Brüssel.
Damit der gemeine Bürger nicht auf die Barrikaden geht, wird die gebeutelte Umwelt vorgeschoben. Ein Thema, dass immer zieht und welchem man sich auch nicht verschliessen kann.
Die Umweltzonen sind, rein der Logik folgend, das ideale Regulierungsinstrument, um Dieselfahrzeuge vom Markt zu schupsen.
Folglich, wir können uns keinen 3 Jahre jungen Umweltdieselwagen leisten, also muss ein Benziner herhalten, der wiederum in allen wirtschaftlichen Aspekten, dem Dieselfahrzeug unterliegt.
Die Bürger der Ballungszentren müssen nun Sprit tanken!
Klasse, ich möchte bitte gern weiter Diesel in mein Fahrzeug kippen und dieses Fahrzeug auch noch 3-4 Jahre fahren.
Danke!
Nun heisst es sich also wieder bücken, vor der Obrigkeit?
Nicht mehr 50km ins Grüne fahren, wegen der Kosten.
Oh!
Einen Urlaub leisten sich mittlerweile die Wenigsten.
Entweder ist kein Geld mehr da oder es könnte ja morgen keins mehr da sein.
Wann, frage ich mich, darf ich denn gar nichts mehr machen?
MUss ich dann noch arbeiten gehen oder gehe ich dann arbeiten, wegen dem Essen in der KAntine?
Ein was noch, zur Funktionsweise der jetzigen Filtersysteme
halb offen
- ca. 40% der Feinpartikel werden aus dem Abgas gefiltert
geschlossen
- alles wird vom Filter festgehalten
ABER
der Filter brennt sich ab einer bestimmten Geschwindigkeit frei und spuckt die festgehaltenen Partikel wieder aus, sonst wäre er irgendwann zu
Das geschiet dann direkt auf der A14, vor den Toren Leipzigs.
Danke sehr für dieses Umwelt-Schon-Programm!!!
Wie wäre es mal, mit auf die Strasse gehen, und sich dem entgegenzustellen?!
Ich möchte nicht mehr von rein wirtschaftlichen Interessen bevormundet werden!!!
Ich möchte zurück, zu einem sozialem Bewusstsein unserer Unternehmen.
Ich möchte, dass die Menschen wach werden!
Ihren Mund aufmachen
auf die Strasse gehen und protestieren,
als Bürger von Deutschland,
als Teil unserer Welt,
gegen reine Konsumdiktatur,
gegen neue Umweltzonen,
gegen die Bevormundung durch Grosskonzerne
und
für politische Entscheidungsträger,
die in Erster Hinsicht
an das Wohl und die Zufriedenheit
ihres Volkes
denken.
Dafür möchte ich stehen!
Keiner hat etwas gegen den Schutz der Umwelt in unserer Stadt,aber dies auf Kosten von privaten Existenzen mit dem Knüppel durchsetzen zu wollen ist doch ein starkes Stück.Warum kann nicht dafür ein Bürgerentscheid ins leben gerufen werden,ähnlich wie beim geplanten Verkauf der Stadtwerke?
Wie kann denn ein(!)Herr Bürgermeister über das Wohl und Wehe von vielen Einwohnern der Stadt allein entscheiden dürfen.Falscher Mann am Falschem Platz.Sehr geehrter Herr Krahmer,bitte kämpfen Sie gegen diesen wahnwitzigen Plan an. Meine Unterstützung hätten Sie.
Sollte Leipzig für das gesamte Stadtgebiet eine Umweltzone eröffnen muss ich aus Leipzig mit Frau und Kind wegziehen, mein Peugeot HDI BJ 08/2001 hat einen modernen Dieselmotor,leider ohne Filter-deshald bekomme ich nur die Gelbe Plakette!! Laut Autohaus ist dieses Fahrzeug nicht nachrüstbar.
Hat Leipzig mehr von einer Umweltzone oder von 3 Einwohnern das ist hier die Frage!
Die Umweltzonen sind – genau wie die Abwrackprämie – die Ergebnisse der Lobbyarbeit der Autohersteller (nicht der Mineralölkonzerne). Es sollen gute und haltbare und vor allem reparable Autos von der Bildfläche verschwinden, die Leute sollen(!) sich verschulden. Alles im Sinne der herstellenden Industrie.
Es wird Zeit, daß die Leute wieder mal auf die Straße gehen, denn diese gefällten Entscheidungen der Stadtoberen sind faktische entschädigungslose Enteignungen und mit Demokratieverständnis keineswegs in Einklang zu bringen!
Herr Krahmer sie haben meine Stimme.
Irgentwie kommt mir es so vor als wäre man in dem Film ” und täglich grüßt das Murmeltier” . Egal um welches Thema es in Deutschland geht es läuft meist darauf hinaus das blindlinks Entscheidungen getroffen werden über deren eigentlicher Sachverhalt und Konsequenz nicht annähernd nachgedacht wird. Sei es die Rechtschreibreform oder die Co2 Besteuerrung oder die Abwrackprämie die ja so viel Co2 eingespart hat weil ja die Hertsellung neuer Autos kein Co2 verursacht.
)
Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.
Wie ich neulich gelesen habe sollen 6 % der Fahrzeuge die in Leipzig zugelassen sind von der Umweldzone betroffen sein. Sprich das wären die Fahrzeuge die sich nicht oder nur bis Euro 3 umrüsten lassen.
Jetzt soll mir mal jedem erklären das gerade diese Autos das Feinstabproplem lösen ( welches Proplem eigentlich ?? ) oder viel mehr Verursacher dieses sind,zumal ja auch jedes dieser “Dreckschleudern”zusammen an den 35 Tagen an so einer Messtation vorbei fahren müßten. Unglaubwürdiger geht es nicht.
Ich hoffe doch das bei der Erstellung der Feinstaubmesswerte der Staub aus der Sahara und der von unseren anliegenden Feldern bei der Getreideernte, mit berücksichtigt wird.
Jedes Auto produziert Feinstaub ob es von Bremsen,-Reifen,-Kupplungs, oder Kraftstoffpartikel kommt.
Wir werden sehen was in den nächsten 11/2 Jahren noch passiert und dann wird sich zeigen wer in Leipzig OB werden möchte und wer nicht.
So sieht es mal wieder aus , es muß Geld her, dann nehmen wir doch alle Autobesitzer u. bitten diese eine Sondergenehmigung zu beantragen u. kassieren dafür; wie lange dauert es eigentlich noch, was muß eigentlich noch alles passieren damit die Bürger wieder auf die Strasse gehen
Umweltzonen gibt es schon reichlich in Deutschland. Leipzig wird dabei keine Ausnahme machen können und auch seinen Beitrag zur Minderung der Schadstoffbealstung leisten müssen. Interessant ist lediglich, das ein ganzes Stadtgebiet einschießlich Umland einbezogen wird.
Betroffen sind viele Fuhrunternehmer die mit Ihren Transportfahrzeugen regelmäßig in Leipzig Ihre Dienste erfüllen müssen und wollen. Bei vielen wird es verdammt schwierig sein sich für neue schadstoffarme Fahrzeuge zu entscheiden. Aber das müssten diese Firmen nicht, denn es gibt auch eine für alle Seiten verträgliche Lösung. Und die könnte aus meiner Sicht wie folgt aussehen:
1. In die Unmweltzone dürfen alle Fahrzeuge mit der grünen Plakette einfahren.
2. Die Stadt Leipzig akzeptiert die Einfahrt auch durch Ausnahmegenehmigungen, wenn das Fahrzeug in einer Fachwerkstatt technisch so hergerichtet wurde, das der Schadstoffausstoß die Kriterien der grünen Plakette erfüllt und ASU und TÜV dies bestätigen.
3. Es gibt hierfür hinreichende einfache Möglichkeiten mit geringstem Kostenaufwand, wo anschließend sogar noch eine Kosteneinsparung durch Reduzierung des Treibstoffverbrauches erreicht wird. Ich kann Interessenten dazu gern beraten.
Wer hat Interesse? Telefonnummer per E-Mail an rostde@web.de!
Also ich habe gerade einen Bericht über die geplante Umweltzone in Leipzig im LF gesehen und bin echt erschüttert!!! Es war ja schon länger im Gespräch, aber man hörte nichts mehr davon. Jetzt wird mir erst die ganze Tragweite dieser Aktion bewusst. Wie kann man denn eine ganze Großstadt + Umland einfach so komplett hermetisch abriegeln?! Sind die denn nicht mehr ganz dicht??? Das gleicht wie, Einige es bereits erwähnten, einer Entmündigung und Enteignung des (steuerzahlenden) Bürgers, der Unternehmen und der Wirtschaft! Bald darf man nicht mal mehr einen Furz lassen, ohne vorher eine Sondergenehmigung einzuholen… Wenn dieser bürokratische Schwachsinn tatsächlich umgesetzt wird, dann können wir Leipzig gleich aufgeben, als wäre es Tschernobyl! Einfach ‘ne Mauer drum, und den ganzen Laden schließen…
Also ich bin der Meinung (wie viele andere auch), es wird echt wieder Zeit, für Montagsdemos! Denn Wir sind mündige Bürger, und keine Leibeigenen!!!
unsere familie fährt einen 9 jahre alten großen wagen (5 personen) mit einem co2 ausstoß von 172 mg , auf anfrage beim selben autoanbieter , ob es einen neuwagen mit geringerem ausstoß gäbe wurde ich mit einem lächeln auf mein “altes” auto verwiesen , dass definitiv sparsamer sei als alle neuen !
was mich unglaublich verärgert ist , dass laut ökobilanz die produktion eines neuwagens die dreifache menge an co2 ausstößt , im vergleich zur selben laufdauer von 15 jahren bei einer jährlichen kilometerlaufleistung von 15000km. (golfklasse) was zur folge hätte würden wir uns alle einen neuwagen kaufen hätten wir das co2 inferno! (aber die autoindustrie unterstützt) summa sumarum um den ausstoß laut ökobilanz definitiv zu reduzieren ,heißt, neue autos zu produzieren mit geringstem spritverbrauch plus die “alten ” fahren bis derren exitus droht <!
Ich freue mich, dass die Umweltzone kommt. Da ich in München arbeite, musste ich schon länger mit Plakette fahren. Aber bei meinem älteren Peugeot war das kein Problem. EIn Kollege hat einen neueren BMW, das war das schon kritisch, hat aber auch geklappt. In Leipzig wird zu viel Geschrei um nichts gemacht. Die FDP hat groß getönt, dass sie die Umweltzone verhindern wird und ist jetzt in der Regierung. Und was passiert? NICHTS!!! Blanke Populisten und Lobbyisten am Werk – wo man hinsieht. Echt traurig!
Hallo !
Mein Vorredner hat das Thema sicher nicht ganz verstanden.
Es geht nicht darum ob Leipzig und andere Städte eine Umweltzone bekommen oder nicht. Ich selber kann mit meinem 13 Jahre alten Audi mit einer roten Plakette auch in die Münchner Innenstadt fahren, viel mehr geht es darum das bei den bestehenden Umweltzonen die Ampelregelung wegfällt und nur noch Fahrzeuge mit Euro4 ( Euro3 mit Filter) , sprich grüner Plakette, in die Stadt fahren dürfen. Da wird es sicher auch für einen älteren Peugoet schwer haben ab 01.01.2011 in der Umweltzone fahen zu dürfen.
Da wird es nur beim Mittleren Ring in München bleiben dort noch fahren zu dürfen. Viel mehr ist auch das Proplem in Leipzig das die Ausdehnung der Umweltzone über den Stätdischen Autobahnring ein viel zu große Gebiet umfassen würde was die Infrastrucktur in der Stadt deutlich schädigen kann.
Alle Laster die z.B. vor 2008 zugelassen sind können somit nicht einmal in die Nähe der Stadt da diese noch nicht mit einem Partikelfilter umgerüßtet werden können. Dies gilt zum großen Teil auch für Kleintransporter.
MFG
Ich bin Geschäftsführer einer freien KFZ Werkstatt in der Berliner Str. und verantwortlich für 7 Arbeitsplätze. Schon die Abwrackprämie hat uns Kunden gekostet. Dies wird mit Einführung der Umweltzone erneut geschehen. Unseren Werkstattwagen T4 können wir dann auch nach Fernost verschenken. Einen neuen zu kaufen ist mangels Reichtum nicht drin. Wenn aufgrund der Umweltzone hier einige Firmen aufgeben müssen, haben wir wieder mal einige Arbeitslose mehr, welche auf die Unterstützung des Staates angewiesen sind.
Kostet vielleicht dann mehr als die 700 000 Euro Strafe für die Überschreitung der Grenzwerte. Ich wage auch zu behaupten, daß der Bau des Citytunnels die Feinstaubbelastung im Stadtgebiet enorm in die Höhe gepuscht hat. Zumindest für die Meßstation am Ring war dies sehr “förderlich”. Unverständnis hab ich auch für Leute welche die Umweltzone prima finden oder denen das egal ist, weil sie ein Fahrzeug mit grüner Plakette besitzen. Global betrachtet, dazu müsste man allerdings über den Tellerand schauen, trifft es auch die. Oder glaubt jemand, daß die Speditionen, welche die Waren des täglichen Bedarfs an die Verkaufstellen liefern, die Kosten für Ihren neuen Fuhrpark nicht auf Ihre Preise umlegen werden?
Naja, stoßen wir lieber auf unseren Citytunnel für 1 Mrd Euro an! Wenn das mal kein Statussymbol ist!
Eine Antwort an Rene,
Du fährst einen Peugeot HDI, Peugeot hat wegen ihrer technischen Mängel auch mit dem Werbespot ” Raucher-Nichtraucher” die Feinstaubdebate und damit auch die Feinstaubzonen hervor gebracht hat. Wirklich gerecht ist, dass der Fahrer der Marke die uns den Mist indirekt eingebracht hat draußenj bleibt = die Umweltzone ist genau so unwichtig wie Auto aus Frankreich.