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	<title>Kommentare zu: Wolfsschäden müssen ausgeglichen werden!</title>
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	<description>Zeigt das Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit und gibt einen Einblick in die tagespolitische Arbeit.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 25 Aug 2010 19:44:29 +0200</lastBuildDate>
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		<title>Von: Frank Schneider</title>
		<link>http://www.holger-krahmer.de/2009/08/03/wolfsschaden-mussen-ausgeglichen-werden/#comment-307</link>
		<dc:creator>Frank Schneider</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 17:42:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.holger-krahmer.de/?p=1502#comment-307</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Krahmer,
die Spezies Wolf muss als jagbares Wild im Jagdrecht verankert werden. Kommen wird das früher oder später sowieso. Mit dem Fach- und Sachverstand, der dort verankert ist, kann mit den Populationsgrößen dieser Raubtiere vernünftig umgegangen werden. 
Haustiere sind nicht die natürliche Nahrung der Wölfe, aber sie sind besonders leicht zu haben. Wenn das einmal im Verstand dieser Tiere realisiert ist, werden sie es immer wieder tun. Von einem natürlich regulierten Gleichgewicht und einer funktionierenden Selektion der wild lebenden Pflanzenfresser durch Raubwild sind wir also weit entfernt.
Wir werden also mit Wolfspopulationen die heile Welt, die vor uns war, nicht zurückholen und auch die Gefährdung des Rotwildes, welches im Winter nicht mehr in die Ebenen ziehen kann, sondern durch Ablenkfütterung im Gebirge gehalten werden muss, wird durch fortwährende Störung und der sinnlosen Hatz von den Wölfen stark in Mitleidenschaft gezogen, da es in den vereisten Hanglagen in Größenordnungen verunglückt und durch Dauerstress und der extrem widrigen Wetterverhältnisse den Winter nicht übersteht.
Mit dem Bieber muss genau so verfahren werden. Die Ansiedlung in gar zu flachen Geländeabschnitten zieht riesige Vernässungszonen nach sich. Die betroffenen Feldflächen versauern nach und nach durch den zu hohen Grundwasserstand und werden unbrauchbar. Weiterhin wird mühsam aufgepäppeltes Flurholz, welches der Lebensraum vieler anderer Tiere ist und die Ackerkulturen vor starken Wind und das Ufer vor Wassererosion schützen soll, restlos beseitigt. Und da kommt auch nichts mehr hoch.
Diese Tiere haben bis in die heutige Zeit überlebt, weil sie sich auch explosionsartig vermehren können.
Das heißt also, das es Jagd- und Schonzeiten geben muss und auch geben wird.
Den also in Zukunft zu erwartenden Umgang mit diesen Tieren kann man überhaupt nicht mit der Situation Vergleichen, die in früherer Zeit diese Tiere an den Rand der Ausrottung gebracht haben.
Mit freundlichen Grüßen
Frank Schneider</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Krahmer,<br />
die Spezies Wolf muss als jagbares Wild im Jagdrecht verankert werden. Kommen wird das früher oder später sowieso. Mit dem Fach- und Sachverstand, der dort verankert ist, kann mit den Populationsgrößen dieser Raubtiere vernünftig umgegangen werden.<br />
Haustiere sind nicht die natürliche Nahrung der Wölfe, aber sie sind besonders leicht zu haben. Wenn das einmal im Verstand dieser Tiere realisiert ist, werden sie es immer wieder tun. Von einem natürlich regulierten Gleichgewicht und einer funktionierenden Selektion der wild lebenden Pflanzenfresser durch Raubwild sind wir also weit entfernt.<br />
Wir werden also mit Wolfspopulationen die heile Welt, die vor uns war, nicht zurückholen und auch die Gefährdung des Rotwildes, welches im Winter nicht mehr in die Ebenen ziehen kann, sondern durch Ablenkfütterung im Gebirge gehalten werden muss, wird durch fortwährende Störung und der sinnlosen Hatz von den Wölfen stark in Mitleidenschaft gezogen, da es in den vereisten Hanglagen in Größenordnungen verunglückt und durch Dauerstress und der extrem widrigen Wetterverhältnisse den Winter nicht übersteht.<br />
Mit dem Bieber muss genau so verfahren werden. Die Ansiedlung in gar zu flachen Geländeabschnitten zieht riesige Vernässungszonen nach sich. Die betroffenen Feldflächen versauern nach und nach durch den zu hohen Grundwasserstand und werden unbrauchbar. Weiterhin wird mühsam aufgepäppeltes Flurholz, welches der Lebensraum vieler anderer Tiere ist und die Ackerkulturen vor starken Wind und das Ufer vor Wassererosion schützen soll, restlos beseitigt. Und da kommt auch nichts mehr hoch.<br />
Diese Tiere haben bis in die heutige Zeit überlebt, weil sie sich auch explosionsartig vermehren können.<br />
Das heißt also, das es Jagd- und Schonzeiten geben muss und auch geben wird.<br />
Den also in Zukunft zu erwartenden Umgang mit diesen Tieren kann man überhaupt nicht mit der Situation Vergleichen, die in früherer Zeit diese Tiere an den Rand der Ausrottung gebracht haben.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Frank Schneider</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: W. Garz</title>
		<link>http://www.holger-krahmer.de/2009/08/03/wolfsschaden-mussen-ausgeglichen-werden/#comment-299</link>
		<dc:creator>W. Garz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 12:27:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.holger-krahmer.de/?p=1502#comment-299</guid>
		<description>Sehr ggehretr Herr Kramer, Sie schreiben:
&quot;Sie (die Wölfe) dürfen nicht vertrieben oder gejagt werden. Aber die Bauern erleiden durch den Wolfsschutz finanziellen Schaden, weil ihre Tiere gerissen werden. Da geht es um viel Geld. Mit diesen Verlusten dürfen wir die sächsischen Landwirte nicht allein lassen. Sie brauchen einen finanziellen Ausgleich&quot;

Warum soll eigentlich der Steuerzahler für das Hobby einiger Weniger aufkommen ?. Der Wolf gehört nicht nach Deutschland.  Das  Territorium ist zu dicht besiedelt, die Schäden entsprechend groß. 
Der Wolf hat seinen Lebensraum in dünner besiedelten Landstrichen der Erde und dabei soll es bleiben. Oder wollen die Wolfs&quot;liebhaber&quot; von ihren &quot;grünen Tischen&quot; demnächst auch Elche ansiedeln ?
Bemühen Sie sich dafür, dass der Wolf vertrieben wird und gut ist es.
Es gibt genügend anderes Förderfähiges: Für Tierheime,Tierkliniken, für allgemeinen Tierschutz ist kein (bzw. kein ausreichendes) Geld vorhanden und hier wird es zum Fenster raus geworfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr ggehretr Herr Kramer, Sie schreiben:<br />
&#8220;Sie (die Wölfe) dürfen nicht vertrieben oder gejagt werden. Aber die Bauern erleiden durch den Wolfsschutz finanziellen Schaden, weil ihre Tiere gerissen werden. Da geht es um viel Geld. Mit diesen Verlusten dürfen wir die sächsischen Landwirte nicht allein lassen. Sie brauchen einen finanziellen Ausgleich&#8221;</p>
<p>Warum soll eigentlich der Steuerzahler für das Hobby einiger Weniger aufkommen ?. Der Wolf gehört nicht nach Deutschland.  Das  Territorium ist zu dicht besiedelt, die Schäden entsprechend groß.<br />
Der Wolf hat seinen Lebensraum in dünner besiedelten Landstrichen der Erde und dabei soll es bleiben. Oder wollen die Wolfs&#8221;liebhaber&#8221; von ihren &#8220;grünen Tischen&#8221; demnächst auch Elche ansiedeln ?<br />
Bemühen Sie sich dafür, dass der Wolf vertrieben wird und gut ist es.<br />
Es gibt genügend anderes Förderfähiges: Für Tierheime,Tierkliniken, für allgemeinen Tierschutz ist kein (bzw. kein ausreichendes) Geld vorhanden und hier wird es zum Fenster raus geworfen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Ulrich Karpenstein</title>
		<link>http://www.holger-krahmer.de/2009/08/03/wolfsschaden-mussen-ausgeglichen-werden/#comment-281</link>
		<dc:creator>Dr. Ulrich Karpenstein</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 08:58:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.holger-krahmer.de/?p=1502#comment-281</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Kramer,

als Beihilfenrechtler habe ich für Ihre kritische Anfrage durchaus Verständnis. Mir geht es dabei weniger um die Fragen nach der beihilfenpolitischen Vereinbarkeit mit dem Gemeinsamen Markt, sondern um die Vorfrage, warum die bloße Entschädigung für den vom Freistaat &quot;zugemuteten&quot; Eigentumsverlust eigentlich eine &quot;Beihilfe&quot; darstellen soll. Es liegt vielmehr auf der Linie der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes, dass eine Entschädigung der Betroffenen (Bürger oder Unternehmen) für die ihnen abverlangten &quot;Sonderopfer&quot; per se keine &quot;staatliche Beihilfe&quot; i.S.v. Art. 87 Abs. 1 EG-Vertrag sein kann. Jedes Enteignungs-Entschädigungsgesetz und jede staatliche Entschädigung müsste, wenn man den Ansatz der Kommission zu Ende denkt, zunächst von der EU-Kommission genehmigt werden. Staatliche Planungen wären, wenn jede Entschädigung als Beihilfe notifiziert werden müsste, nicht mehr möglich. 
Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Karpenstein</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Kramer,</p>
<p>als Beihilfenrechtler habe ich für Ihre kritische Anfrage durchaus Verständnis. Mir geht es dabei weniger um die Fragen nach der beihilfenpolitischen Vereinbarkeit mit dem Gemeinsamen Markt, sondern um die Vorfrage, warum die bloße Entschädigung für den vom Freistaat &#8220;zugemuteten&#8221; Eigentumsverlust eigentlich eine &#8220;Beihilfe&#8221; darstellen soll. Es liegt vielmehr auf der Linie der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes, dass eine Entschädigung der Betroffenen (Bürger oder Unternehmen) für die ihnen abverlangten &#8220;Sonderopfer&#8221; per se keine &#8220;staatliche Beihilfe&#8221; i.S.v. Art. 87 Abs. 1 EG-Vertrag sein kann. Jedes Enteignungs-Entschädigungsgesetz und jede staatliche Entschädigung müsste, wenn man den Ansatz der Kommission zu Ende denkt, zunächst von der EU-Kommission genehmigt werden. Staatliche Planungen wären, wenn jede Entschädigung als Beihilfe notifiziert werden müsste, nicht mehr möglich.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Ulrich Karpenstein</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hans Regler</title>
		<link>http://www.holger-krahmer.de/2009/08/03/wolfsschaden-mussen-ausgeglichen-werden/#comment-276</link>
		<dc:creator>Hans Regler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 14:21:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.holger-krahmer.de/?p=1502#comment-276</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Kramer,

mit Erstaunen muss ich feststellen, wie Mitglieder einer liberalen Partei sich für die Erhöhung von generell schon zu hohen Subventionen für die deutsche Landwirtschaft aussprechen. 
Als ein Anhänger einer liberaler Wirtschaftspolitik zum Ziel der Beseitigung von Armut in Entwicklungsländern und der Verringerung der Verbraucherpreise in Deutschland, sehe ich Ihren Vorschlag äußerst kritisch. Sie schlagen eine faktische Erhöhung von Subventionen für die deutsche Landwirtschaft vor. Wie wollen Sie dies dem deutschen Steuerzahler erklären? Einen Dank an die Europäische Union.
Mal abgesehen von diesem planwirtschaftlichen Element, ist ihr Vorschlag nur polemisch und geht völlig an einer nachhaltigen Lösung vorbei. Die westliche Gemeinschaft führt in Entwicklungsländern Programme zum Schutz heimischer Tierarten wie z.B. dem Geparden durch und empfiehlt nachdrücklich die Haltung von Herdenschutzhunden zum Schutz des Tierbestandes. So können mit 2 Herdenschutzhunden über 10 Jahre hinweg, eine mehrere hundert Tiere umfassende Herde beschützt werden. Wenn man die Kosten über diese Zeitspanne für die Anzahl der Tiere berechnet, sind diese Kosten marginal. Denken Sie nicht, dass es mit dem bisherigen Einkommen (z.B. Subventionen zur Landschaftspflege) der Bauern möglich wäre sich pro Herde zwei Hunde zu kaufen? 
Seit Jahrhunderten arbeiten europäische Bauern und vor allem Schäfer mit diesen Hunden und konnten sich so ihren Lebensunterhalt sichern. Dieses Wissen ist (teilweise) verloren gegangen und durch ihre Subventionen auch nicht mehr notwendig. Wie können 50 Wölfe (ein Witz auf die Anzahl der in Deutschland gehaltenen Schafe) so eine sinnlose und polemische Debatte hervorrufen, die an die Märchen der Gebrüder Grimm erinnert? 
Als „Umweltpolitiker“ (man beachte die Ironie im Wort selbst) sollten Sie sich einmal Gedanken machen für wen sie die Umwelt schützen wollen? Für die Bauernlobby oder für die Menschen in Sachsen, welche ihren Kindern eine Umwelt zeigen wollen, die noch halbwegs in Takt ist und auch für andere Spezies Raum lässt.
Ich will Ihnen keinen Vortrag über die Ernährung des Wolfes und dessen Verhalten geben. Aber eines ist sicher: Unabhängig von ihrem Nicht-Wissen über die Spezies Wolf, sind ihr Vorhaben in meinen Augen purer Protektionismus und nicht mit sinnvoller liberaler Wirtschaftspolitik vertretbar. Die vorgetragenen Forderungen sind Bedenken der Bauernlobby und als Interessenpolitik dieser, nicht für die Allgemeinheit von Nutzen. Ich frage Sie, wie hoch ist die wirtschaftliche Bedeutung der Schafhaltung in Deutschland im Vergleich z.B. zu Australien? 
Das schöne an der Marktwirtschaft ist die Anpassung der Marktteilnehmer an die äußeren Bedingungen. Wenn ich in einer bestimmten Region, keine Landwirtschaft gewinnbringend betreiben kann, so suche ich mir einen anderen Marktbereich. Sie als „Liberaler“ verzerren den Wettbewerb und subventionieren mit öffentlichen Geldern dieses Marktsegment. Wenn die Bauern dennoch mit Hilfe geeigneter Mittel (z.B. Herdenschutzhunde, Elektrozäune) gewinnbringend wirtschaften können, sollen sie das tun. Doch bitte auf ihre eigenen Kosten!

Mit freundlichen Grüßen,
Hans Regler</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Kramer,</p>
<p>mit Erstaunen muss ich feststellen, wie Mitglieder einer liberalen Partei sich für die Erhöhung von generell schon zu hohen Subventionen für die deutsche Landwirtschaft aussprechen.<br />
Als ein Anhänger einer liberaler Wirtschaftspolitik zum Ziel der Beseitigung von Armut in Entwicklungsländern und der Verringerung der Verbraucherpreise in Deutschland, sehe ich Ihren Vorschlag äußerst kritisch. Sie schlagen eine faktische Erhöhung von Subventionen für die deutsche Landwirtschaft vor. Wie wollen Sie dies dem deutschen Steuerzahler erklären? Einen Dank an die Europäische Union.<br />
Mal abgesehen von diesem planwirtschaftlichen Element, ist ihr Vorschlag nur polemisch und geht völlig an einer nachhaltigen Lösung vorbei. Die westliche Gemeinschaft führt in Entwicklungsländern Programme zum Schutz heimischer Tierarten wie z.B. dem Geparden durch und empfiehlt nachdrücklich die Haltung von Herdenschutzhunden zum Schutz des Tierbestandes. So können mit 2 Herdenschutzhunden über 10 Jahre hinweg, eine mehrere hundert Tiere umfassende Herde beschützt werden. Wenn man die Kosten über diese Zeitspanne für die Anzahl der Tiere berechnet, sind diese Kosten marginal. Denken Sie nicht, dass es mit dem bisherigen Einkommen (z.B. Subventionen zur Landschaftspflege) der Bauern möglich wäre sich pro Herde zwei Hunde zu kaufen?<br />
Seit Jahrhunderten arbeiten europäische Bauern und vor allem Schäfer mit diesen Hunden und konnten sich so ihren Lebensunterhalt sichern. Dieses Wissen ist (teilweise) verloren gegangen und durch ihre Subventionen auch nicht mehr notwendig. Wie können 50 Wölfe (ein Witz auf die Anzahl der in Deutschland gehaltenen Schafe) so eine sinnlose und polemische Debatte hervorrufen, die an die Märchen der Gebrüder Grimm erinnert?<br />
Als „Umweltpolitiker“ (man beachte die Ironie im Wort selbst) sollten Sie sich einmal Gedanken machen für wen sie die Umwelt schützen wollen? Für die Bauernlobby oder für die Menschen in Sachsen, welche ihren Kindern eine Umwelt zeigen wollen, die noch halbwegs in Takt ist und auch für andere Spezies Raum lässt.<br />
Ich will Ihnen keinen Vortrag über die Ernährung des Wolfes und dessen Verhalten geben. Aber eines ist sicher: Unabhängig von ihrem Nicht-Wissen über die Spezies Wolf, sind ihr Vorhaben in meinen Augen purer Protektionismus und nicht mit sinnvoller liberaler Wirtschaftspolitik vertretbar. Die vorgetragenen Forderungen sind Bedenken der Bauernlobby und als Interessenpolitik dieser, nicht für die Allgemeinheit von Nutzen. Ich frage Sie, wie hoch ist die wirtschaftliche Bedeutung der Schafhaltung in Deutschland im Vergleich z.B. zu Australien?<br />
Das schöne an der Marktwirtschaft ist die Anpassung der Marktteilnehmer an die äußeren Bedingungen. Wenn ich in einer bestimmten Region, keine Landwirtschaft gewinnbringend betreiben kann, so suche ich mir einen anderen Marktbereich. Sie als „Liberaler“ verzerren den Wettbewerb und subventionieren mit öffentlichen Geldern dieses Marktsegment. Wenn die Bauern dennoch mit Hilfe geeigneter Mittel (z.B. Herdenschutzhunde, Elektrozäune) gewinnbringend wirtschaften können, sollen sie das tun. Doch bitte auf ihre eigenen Kosten!</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,<br />
Hans Regler</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Holger Krahmer</title>
		<link>http://www.holger-krahmer.de/2009/08/03/wolfsschaden-mussen-ausgeglichen-werden/#comment-272</link>
		<dc:creator>Holger Krahmer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 17:28:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.holger-krahmer.de/?p=1502#comment-272</guid>
		<description>Nachricht aus dem Schweiz Urlaub, soeben in den Abendnachrichten im DRS2 gehört: Im Schweizer Kanton Luzern haben in den vergangenen Tagen Wölfe zwei Schafherden gerissen. Die Entscheidung der Luzerner Kantonalregierung: Für 60 Tage werden in dem betroffenen Gebiet Wölfe zum Abschuss frei gegeben. Fazit von mir: Manchmal ist die EU Gesetzgebung sinnvollen Problemlösungen, die man am besten auf regionaler Ebene entscheidet, im Weg.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachricht aus dem Schweiz Urlaub, soeben in den Abendnachrichten im DRS2 gehört: Im Schweizer Kanton Luzern haben in den vergangenen Tagen Wölfe zwei Schafherden gerissen. Die Entscheidung der Luzerner Kantonalregierung: Für 60 Tage werden in dem betroffenen Gebiet Wölfe zum Abschuss frei gegeben. Fazit von mir: Manchmal ist die EU Gesetzgebung sinnvollen Problemlösungen, die man am besten auf regionaler Ebene entscheidet, im Weg.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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