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	<title>Kommentare zu: Birnen-Streit: FDP gegen Glühlampenverbot</title>
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	<description>Zeigt das Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit und gibt einen Einblick in die tagespolitische Arbeit.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 25 Aug 2010 19:44:29 +0200</lastBuildDate>
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		<title>Von: Frank Schneider</title>
		<link>http://www.holger-krahmer.de/2009/09/01/birnen-streit-fdp-gegen-gluhlampenverbot/#comment-308</link>
		<dc:creator>Frank Schneider</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 20:48:02 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Krahmer,
ich glaube schon, dass wir ein Problem auf unserem Planeten haben. So selbstverständlich ist das nicht, das wir existieren können. Es ist ein ziemlich haarscharfer Zufall, das sich in der Geschichte unseres Sonnensystems genau diese Konstellationen auf unserer Erde ergeben haben, die das Leben braucht und daran hat das Leben selbst nun auch seit fast 3,8 Milliarden Jahren eine Aktie. Es ist allgemein bekannt, das unsere Erde ohne die Entstehung des Lebens denselben Weg gegangen währe, wie die Venus also ohne die Wirkung der Sedimentierung des Kohlenstoffs.                       

Nur die Venus war einfach zu nah an der Sonne und das Leben hatte dort keine Chance. Ihr in den nun 4,5 Milliarden Jahren emmitiertes CO2  ist deswegen in ihrer Gashülle geblieben und sorgt für wohlige 485 °C. Auf der Erde würde es mit all dem CO2, was die Vulkane seit Anbeginn herausgeschleudert haben etwa 200°C warm sein. Wenn ich einen Rührkuchen backen will, muss ich so vorheizen. Doch der Kohlenstoff ist glücklicherweise durch biologische Prozesse im Kalkstein, den wir zu Zement verarbeiten und in fossilen Energieträgern gebunden, auf die wir leider nicht verzichten können.

Sollen wir einfach nur aufgeben und die Dinge laufen lassen?
 Wo ist die Herausforderung?

Grundsätzlich hat die Erde wohl nichts gegen 7 Milliarden Menschen. Aber wie die leben? Als ob es kein Morgen gebe. Wenn 1 Milliarde nicht in geschlossenen Stoffkreisläufen wirtschaftet, so mag das noch gehen, aber 7 sind zu viel. Nur strategisches Denken und Handel hilft da weiter (siehe Dok. Wirtschaft und Zukunft). Da kommt man auch ohne Verbot der Glühlampe bei. Ich glaube, dass wir das so schaffen können und noch eine lange Zukunft haben werden.

Übrigens: Bei diesen lausigen PET Flaschen haben wir ein Pfandsystem, das die wieder zurückkommen. In den Sparlampen haben wir eine Drosselspule mit Kupferwicklung und im Lampenkörper ist Quecksilber. Die müssen aber ganz sicher wieder zurückgebracht werden und zwar von jedem. Damit das richtig funktioniert, dafür braucht es einen Pfand, der Assoziationen weckt. Ich schlage vor 2,50€ / Birne. Das kann gleich auf die Fassung gedruckt werden. Bei Zweien ist das immerhin ne Schachtel Zigaretten oder 10 Halbe. Wenn das nicht motiviert.                                 
Mit freundlichen Grüßen 
Frank Schneider</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Krahmer,<br />
ich glaube schon, dass wir ein Problem auf unserem Planeten haben. So selbstverständlich ist das nicht, das wir existieren können. Es ist ein ziemlich haarscharfer Zufall, das sich in der Geschichte unseres Sonnensystems genau diese Konstellationen auf unserer Erde ergeben haben, die das Leben braucht und daran hat das Leben selbst nun auch seit fast 3,8 Milliarden Jahren eine Aktie. Es ist allgemein bekannt, das unsere Erde ohne die Entstehung des Lebens denselben Weg gegangen währe, wie die Venus also ohne die Wirkung der Sedimentierung des Kohlenstoffs.                       </p>
<p>Nur die Venus war einfach zu nah an der Sonne und das Leben hatte dort keine Chance. Ihr in den nun 4,5 Milliarden Jahren emmitiertes CO2  ist deswegen in ihrer Gashülle geblieben und sorgt für wohlige 485 °C. Auf der Erde würde es mit all dem CO2, was die Vulkane seit Anbeginn herausgeschleudert haben etwa 200°C warm sein. Wenn ich einen Rührkuchen backen will, muss ich so vorheizen. Doch der Kohlenstoff ist glücklicherweise durch biologische Prozesse im Kalkstein, den wir zu Zement verarbeiten und in fossilen Energieträgern gebunden, auf die wir leider nicht verzichten können.</p>
<p>Sollen wir einfach nur aufgeben und die Dinge laufen lassen?<br />
 Wo ist die Herausforderung?</p>
<p>Grundsätzlich hat die Erde wohl nichts gegen 7 Milliarden Menschen. Aber wie die leben? Als ob es kein Morgen gebe. Wenn 1 Milliarde nicht in geschlossenen Stoffkreisläufen wirtschaftet, so mag das noch gehen, aber 7 sind zu viel. Nur strategisches Denken und Handel hilft da weiter (siehe Dok. Wirtschaft und Zukunft). Da kommt man auch ohne Verbot der Glühlampe bei. Ich glaube, dass wir das so schaffen können und noch eine lange Zukunft haben werden.</p>
<p>Übrigens: Bei diesen lausigen PET Flaschen haben wir ein Pfandsystem, das die wieder zurückkommen. In den Sparlampen haben wir eine Drosselspule mit Kupferwicklung und im Lampenkörper ist Quecksilber. Die müssen aber ganz sicher wieder zurückgebracht werden und zwar von jedem. Damit das richtig funktioniert, dafür braucht es einen Pfand, der Assoziationen weckt. Ich schlage vor 2,50€ / Birne. Das kann gleich auf die Fassung gedruckt werden. Bei Zweien ist das immerhin ne Schachtel Zigaretten oder 10 Halbe. Wenn das nicht motiviert.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Frank Schneider</p>
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