Holger Krahmer besucht APOGEPHA

Von links: Henriette Starke (Geschäftsführerin Apogepha), Holger Krahmer (MdEP), Dr. Rose Straitle (BAH), Christine Ittner, Steffi Liebig, Prof. Dr. Dr. Gerhard Strugalla (alle drei Apogepha)
Der EU-Abgeordnete Holger Krahmer (FDP) besuchte heute die APOGEPHA Arzneimittel GmbH. Im Mittelpunkt dieses Besuches standen pharmapolitische Fragen, die der sächsische Abgeordnete mit Vertretern des mittelständischen Familienbetriebes diskutierte.
Aktuelles Thema, das die Arzneimittelhersteller zur Zeit besonders beschäftigt, ist das EU-Pharmapaket, ein umfassendes Gesetzgebungsverfahren im Arzneimittelbereich, das derzeit auf EU-Ebene diskutiert wird und das erhebliche Auswirkungen auf künftige Anforderungen an die Herstellung und den Vertrieb von Arzneimitteln haben wird. Schwerpunkte dieses EU-Pharmapaketes sind die Bekämpfung von Arzneimittelfälschungen sowie Regelungen zur Arzneimittelsicherheit.
Der Besuch des EU-Abgeordneten bot eine gute Gelegenheit, sich zu diesen Themen auszutauschen. Anliegen des Abgeordneten Holger Krahmer war es darüber hinaus, ein mittelständisches, eignergeführtes Unternehmen kennen zu lernen.
„Wir müssen in Brüssel darauf achten, dass die Pharmaindustrie nicht nur aus Großkonzernen besteht. Gerade die sehr komplexe EU-Gesetzgebung muss für mittelständische Unternehmen leistbar bleiben”, so Holger Krahmer.
„Angesichts der jüngsten Kostensenkungspläne der Bundesregierung bewegt uns neben der EU-Gesetzgebung natürlich auch die aktuelle Gesundheitspolitik in Deutschland, die wieder einmal mehr von kurzfristigen Sparmaßnahmen denn von Nachhaltigkeit gezeichnet ist.”, so die Geschäftführerin der APOGEPHA, Henriette Starke. Als mittelständisches Pharmaunternehmen, das den überwiegenden Anteil seines Ergebnisses in Deutschland erwirtschaftet, wäre APOGEPHA von den in Diskussion befindlichen Maßnahmen besonders betroffen.
Die APOGEPHA Arzneimittel GmbH hat sich auf die Entwicklung und Herstellung urologischer Arzneimittel spezialisiert. Das Dresdner Familienunternehmen bietet ein breites Arzneimittelsortiment zur Behandlung urologischer Erkrankungen an. Mit der eigenen Fertigung in Dresden bekennt sich APOGEPHA zum Standort und sichert zudem Qualität und eine hohe Flexibilität.
APOGEPHA zählt heute 170 Mitarbeiter und erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 39 Millionen Euro.



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