Fleischkleber-Verbot: Geschmacksfragen dürfen nicht politisch entschieden werden

Klebeschinken wird verboten – Der Antrag, bestimmte Zutaten zu verbieten, mit denen beispielsweise Fleischteile zu Schinken zusammengefügt werden, ist heute im Europaparlament angenommen worden. “Das Europäische Parlament hat eine Entscheidung getroffen, für die es keine sachliche Begründung gibt”, sagt Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im EP:
„Thrombin und andere Zutaten sind tierischen Ursprungs und laut Europäischer Lebensmittelagentur vollkommen unbedenklich. Metzger stellen mit den gleichen Zutaten seit Jahrhunderten Blut- und Leberwurst her. Entscheidend ist, dass in der Fleischverarbeitung die Hygienevorschriften beachtet werden. Natürlich darf ein aus mehreren Fleischteilen zusammengesetzter Schinken nicht als vollwertiger Schinken verkauft werden, der Verbraucher muss auf jeden Fall verlässlich informiert werden, was er kauft. Das ist aber etwas völlig anderes als das Verbot unbedenklicher Zutaten. Geschmacksfragen sollten nicht von Politikern sondern an der Ladentheke entschieden werden.”



Hi,
word! Absolut richtig. Wir müssen in Deutschland einfach mal verstehen, dass “billige” Pizza nicht mit “teuren” Zustanden herstellbar ist.
Das EP sollte lieber beraten/beschließen, dass Analog-Käse klar deklariert werden muss, meinetwegen sogar prominent auf der Vorderseite der Verpackung.
Das EP sollte aber nicht pauschal etwas verbieten, von dem garkeine Gefährdung ausgeht.
Manuel.