Einfuhr von illegal geschlagenem Holz verboten

Die Einfuhr von illegal geschlagenem Holz in die EU wird verboten. Die entsprechende Verordnung wurde vom Europaparlament mit großer Mehrheit angenommen, nachdem Probleme, wie die stark bürokratische Kontrolle der gesamten Lieferkette, gelöst werden konnten.
Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament lobt die Entscheidung: „Die neue Verordnung ist sinnvoll. Verbraucher müssen sicher sein, dass Holz oder Holzprodukte nicht aus illegal gefällten Bäumen kommen, um Raubbau an Wäldern möglichst zu verhindern.“
In den Verhandlungen mit dem Rat stimmte das Parlament einigen Vereinfachungen der Regelung zu: So bleibt der Nachweis der Herkunft und das Erlassen eines eventuell nötigen Importverbots auf den ersten Punkt des Inverkehrbringens beschränkt. Auch Druckerzeugnisse sind aus dem Anwendungsbereich verschwunden.
„Diese Regelung erspart gerade kleinen Unternehmen der Holzwirtschaft eine Menge Bürokratie. Die anfangs vorgesehene Nachweispflicht in der gesamten Lieferkette ist vom Tisch. Vom Holzimporteur über das Sägewerk bis zur Möbelfabrik jederzeit alle Nachweise über die Herkunft des Holzes vorhalten zu müssen, hätte einen bürokratischen Papierverbrauch nach sich gezogen, der den legalen Holzeinschlag sicher befördern würde“, so Krahmer.



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