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Aktuelle Beiträge zu Klimawandel

KlimawandelPressemitteilungDonnerstag 15. März 2012

Unfug, die Welt des Jahres 2050 zu planen

Kohlendioxid-Emissionen sollen in Zehnjahresschritten sinken: 40 Prozent bis 2030, 60 Prozent bis 2040 und 80 Prozent bis zum Jahr 2050. Diesen Vorschlag der EU-Kommission hat das Europäische Parlament heute bestätigt. Darüber hinaus fordert eine Mehrheit der Abgeordneten, den Preis für Emissionszertifikate künstlich zu erhöhen. Holger Krahmer lehnt die Vorschläge ab: "Es ist Unfug, heute die Welt von 2050 zu planen. Wir wissen nicht, was bis dahin passiert, wir wissen nicht, wie die Welt dann aussieht. Entsprechend willkürlich sind die Jahreszahlen und Prozentzahlen, die wir hier festlegen, deren einziger Bezug zueinander darin besteht, dass hinten eine Null steht. Wir sollten einsehen, dass die EU-Klimapolitik weltweit gescheitert ist und die unsere vermeintliche Vorreiterrolle von niemandem anerkannt wird." Den Videoclip zum Redebeitrag von Holger Krahmer finden Sie hier.

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KlimawandelDonnerstag 20. Oktober 2011

Buchveröffentlichung | Realitätscheck für den Klimaschutz

Wissenschaftler, Medien und Politiker scheinen sich einig: Der Klimawandel ist Realität und der Mensch ist schuld daran. Es muss etwas geschehen – koste es, was es wolle. Doch der Schein trügt: Noch steckt die Klimaforschung in den Kinderschuhen, kämpft mit ungenauen Daten und einer Natur, die sich auch mit den komplexesten Modellen nicht zufriedenstellend beschreiben lässt. Zukunftsprognosen bleiben Kaffeesatzleserei. Angesichts dieser Unsicherheiten zerbrechen sich die Experten den Kopf, wie dem Problem Herr zu werden ist. Für die einen steht das Klima und damit die Zukunft von Natur und Menschheit auf dem Spiel, die anderen sehen in klimapolitischem Aktionismus eine Gefahr für Wohlstand und Entwicklung. Folglich wird auf dem Basar der internationalen Klimapolitik von der Beschleunigung des grünen Wachstumsmotors bis zum kräftigen Tritt auf die Klimaschutzbremse alles feilgeboten. Kein Wunder, dass die Verhandlungen feststecken. Nur ein Realitätscheck kann die Situation noch retten. Die Wirtschaftswissenschaftler Ross McKitrick und Manuel Frondel decken im Buch 'Realitätscheck für den Klimaschutz – Globale Klimapolitik zwischen Anspruch und Wirklichkeit' unangenehme Wahrheiten auf und weisen einen Weg aus der Sackgasse der Klimapolitik. Herausgeber sind Steffen Hentrich (Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit) und Holger Krahmer. Veröffentlichung: November 2011ISBN: 978-3-00-036040-4 | PrintISBN: 978-3-00-036041-1 | eBook Kostenfreie Herausgeber-Exemplare können im krahmerladen bestellt werden, solange der Vorrat reicht. Weitere Informationen finden Sie im Menü 'Presse' unter 'Publikationen'. Update 11-2011: Trotz intensiver Bemühungen und Qualitätskontrollen können Fehler übersehen werden. Ein Korrekturverzeichnis finden Sie hier.   Korrekturverzeichnis

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KlimawandelPressemitteilungDienstag 05. Juli 2011

Parlament will Klimaziele nicht verschärfen - Resolution einkassiert

Das Europaparlament hat heute eine Resolution zur künftigen EU-Klimapolitik nicht verabschiedet, nachdem eine Forderung nach einer einseitigen Kohlendioxid-Reduktionsverpflichtung um 30 Prozent ohne Einbettung in ein internationales Abkommen abgelehnt wurde. Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im EP ist entrüstet: „Das Europäische Parlament hatte in der Abstimmung die Forderung nach einer einseitigen Verschärfung der Klimaziele abgelehnt. Scheinbar hat einigen Berichterstattern der Fraktionen dieses Ergebnis nicht gepasst. Statt also eine umweltpolitisch richtige Entscheidung, die das Parlament offenbar mehrheitlich billigt, zu akzeptieren, hat man die ganze Resolution abgelehnt. So neutralisieren Ökodiktatoren das Parlament. Ohnehin ist die EU mit ihren immer schärferen CO2-Reduktionsforderungen international isoliert. Die europäische Emissionsreduktion ist im globalen Maßstab winzig, kann also dem Klimaschutz kaum dienen. Der Preis für die Reduktion in der ohnehin effizienten europäischen Industrie ist dagegen unverhältnismäßig hoch, belastet die hiesige Wirtschaft im Wettbewerb mit Unternehmen, die keine Kosten wegen Klimaschutz tragen müssen.“

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KlimawandelPressemitteilungDienstag 24. Mai 2011

Klimaziele: Niemand bietet mehr als Europa

Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat heute einer weiteren Verschärfung der europäischen Ziele für den Klimaschutz zugestimmt, die die EU-Kommission vorschlägt. Statt einer 20-prozentigen Reduktion der Emissionen von Treibhausgas bis 2020 sollen jetzt 30 Prozent angestrebt werden, der größte Teil davon in Europa selbst. Die Ziele beziehen sich auf den Ausstoß des Jahres 1990. Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im EP kritisiert die Forderung als weltfremd: „Wir haben kein internationales Abkommen erreicht und nichts spricht dafür, dass sich das in nächster Zeit ändert. Statt dies als Realität anzuerkennen, leben europäische Klimaschützer immer noch in der Phantasie, Europa könnte hier durch einseitiges Vorgehen eine Vorreiterrolle einnehmen. Diese Strategie ist gescheitert, Europa ist international isoliert und beschädigt durch immer schärfere Klimaziele die eigene wirtschaftliche Existenz. Weltweit werden Klimaschutz-Vorschriften und die daraus entstehenden Kosten gemindert oder abgeschafft. Wenn es für Industrie zu teuer wird, nutzlose Klimaziele in Europa zu erfüllen, gehen die Unternehmen mit samt den Arbeitsplätzen dorthin, wo es diese Kosten nicht gibt.“

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KlimawandelPressemitteilungMittwoch 16. März 2011

Emissionshandel wird zum KMU-Killer

Das System für die kostenfreie Zuteilung von Emissionshandel-Zertifikaten auf der Basis von Benchmarks benachteiligt spezialisierte Unternehmen. Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im EP, kritisiert das Verfahren: „Der Ansatz der Kommission ist zu simpel für die Vielfalt der europäischen Wirtschaft. Betrachtet wurden nur die größten Anlagen, die Folge ist, dass kleinere, spezialisierte Unternehmen kaum in die Kommissions-Raster passen. Bei kleinen und mittelständischen Unternehmen hätte die Kommission genauer hinsehen müssen, war aber, wie immer, auf diesem Auge blind.“ In der heute vom Europäischen Parlament bestätigten Regelung der Kommission geht es um die kostenfreie Erst-Zuteilung von Zertifikaten im Wert von ungefähr 150 Milliarden Euro ab dem Jahr 2013. Die Höhe der Zuteilung richtet sich nach sogenannten Benchmarks. Für deren Ermittlung werden zehn Prozent der Anlagen eines Industriesektors betrachtet, die mit den geringsten Emissionen auskommen. Deren Bedarf an Zertifikaten wird im Sektor kostenfrei zugeteilt. Anlagen, die diesen technischen Standard nicht erreichen, müssen Zertifikate zukaufen. In den großzügig zugeschnittenen Sektoren werden für vielfältige Anlagen die gleichen Maßstäbe angelegt. Dies ist problematisch für spezialisierte Unternehmen, die zwar hocheffizient arbeiten können, bei denen höhere Emissionen prozessbedingt jedoch nicht vermeidbar sind. Dies trifft zu, wenn zum Beispiel Rohmaterialien wie Braunkohle nach der Verarbeitung auch als Brennstoff zur eigenen Energieversorgung genutzt werden, die Kommission jedoch die Benchmarks nur an emissionsarmem Gas ausrichtet. Krahmer: „Viele kleinere Unternehmen bleiben bei der kostenlosen Zuteilung unberücksichtig und werden Zertifikate kaufen oder ersteigern müssen. Das Ziel, Wettbewerbsnachteile durch Emissionshandel auszuschalten, wird so gerade nicht erreicht. Außerdem ist der Preis der Zertifikate stark anfällig für Schwankungen durch Spekulation im Markt und die politisch gewollte Verknappung der Zertifikate. Europa steht mit dem Klimaschutzinstrument Emissionshandel weltweit weitgehend allein. Er hat das Potential, der Industrieproduktion in Europa das Rückrat zu brechen. Leider wird diese Gefahr bei den politischen Entscheidungen rund um den Emissionshandel kaum berücksichtigt.“

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KlimawandelPressemitteilungFreitag 04. Februar 2011

Emissionshandel diskreditiert, neue Probleme vorprogrammiert

Der aufgrund eines Hackerangriffs in den vergangenen Wochen unterbrochene CO2-Emissionszertifikatehandel nimmt heute in fünf EU-Staaten den Betrieb wieder auf. „Die strukturellen Probleme und Risiken des Emissionshandels, vor allem durch Spekulation bleiben bestehen“, sagt Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im EP. „Der Markt für Emissionsrechte ist politisch künstlich geschaffen worden. Dieses Kunstprodukt ist anfällig für Manipulation und Diebstahl. Die EU-Kommission muss massiv an der Sicherheit der Handelssysteme arbeiten.“  Der Zertifikatehandel unterscheide sich darüber hinaus grundsätzlich von echtem Handel, etwa mit Rohstoffen, so Krahmer weiter: „Marktteilnehmer mit Interesse an Spekulation sind in diesem Umfeld eine echte Gefahr. Die Verknappung des Handelsgutes Zertifikate ist gesetzlich vorgeschrieben. Damit kann der Wert nur steigen, wenn Spekulanten die Zertifikate kaufen, die sie nicht für eigene CO2-Emissionen benötigen. Dieses Problem rollt absehbar auf den ab 2013 EU-weit zentralisierten Emissionshandel zu, in dem die Zertifikate deutlich verknappt werden.“ „Für Banken ist der Emissionshandel wie ein Lotto-Spiel mit gesetzlich festgelegten Zahlen in der Ziehung. Sie haben das längst erkannt und kräftig in die Handelssysteme investiert. Nicht das Klima, sondern Goldman Sachs und die Deutsche Bank sind die wahren Gewinner des Emissionshandels.“

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KlimawandelPressemitteilungMontag 27. Dezember 2010

Glühbirnenverbot: Oettinger ist zuständig

Zu Forderungen, das Verbot der klassischen Glühlampe aufzuheben, sagt Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament: „Das Glühbirnenverbot kann aufgehoben werden. Zuständig ist Kommissar Oettinger. Er ist für die Umsetzung der Ökodesign-Richtlinie verantwortlich. Genügend Argumente hätte er, denn in den zwei Jahren seit die Glühbirne per Verwaltungsakt der Kommission verboten wurde, liegen ausreichend Studien vor, die die Gefahren für die Gesundheit durch Quecksilber in Energiesparlampen bestätigen. Das giftige Quecksilber in Energiesparlampen ist beim Verbot der Glühbirne nicht beachtet worden. Statt neue Energiespargesetze, aktuell für Kaffeemaschinen, zu verabschieden, sollte das Glühbirnenverbot aufgehoben werden."

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KlimawandelPressemitteilungDienstag 05. Oktober 2010

Klimaziele aus Trotz

Der Umweltausschuss des Parlaments fordert eine 30-prozentige Minderung der europäischen CO2-Emissionen, statt bisher 20 Prozent, bis 2020 und Finanztransaktionssteuern für den Klimaschutz. Darüber hinaus soll das Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad zu beschränken auf 1,5 Grad verschärft werden. Diese Forderungen hat der Ausschuss heute in einer Resolution zur Definition der EU-Position für die Klimakonferenz in Cancun in knapp zwei Monaten verabschiedet. „Pure Trotzreaktion“, urteilt Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im EP. „Europas Vorreiterrolle beim Klimaschutz wird international nicht akzeptiert. Also gehen wir jetzt in die grüne Schmollecke und ziehen die Ziele einseitig immer weiter an. Schärfere Emissionsminderungen in Europa bringen dem Klima allerdings nichts, denn wir wirtschaften bereits sechsmal so energieeffizient wie China und zweimal so energieeffizient wie die USA. Die Reduktion von CO2-Emissionen ist allerdings teuer, daher muss man die Frage nach den volkswirtschaftlichen Kosten eines solchen Minderungsziels stellen. EU-Klimaschützer sind Weltmeister darin, die Kosten von Emissionsminderungszielen schön zu rechnen. Wenn wir diesen Tunnelblick der Klimapolitik nicht überwinden, werden wir Europa politisch und ökonomisch vom Rest der Welt weiter abkoppeln. Schon heute sind die Regulierungskosten in allen Bereichen der Volkswirtschaft spürbar. Sie erhöhen die Kosten der Energieerzeugung und bedrohen vor allem Industriearbeitsplätze.“ Das Plenum stimmt im November über den Resolutionsentwurf ab.

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KlimawandelDienstag 06. Juli 2010

Unbequeme Wahrheiten über die Klimapolitik und ihre wissenschaftlichen Grundlagen

Kaum eine Debatte hat die politischen Diskussionen der letzten Jahre derart stark beeinflusst wie die über den Umgang mit dem Klimawandel. Eine rationale Debatte war kaum möglich. Es wurden Dogmen geschaffen und Weltuntergangsängste geschürt. Zweifel und kritische Argumente über die Frage, wie gesichert die vom IPCC-Panel (‘Weltklimarat’) verbreiteten wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Ursachen klimatischer Veränderungen sind, waren einer beispiellosen Stigmatisierung ausgesetzt. In der Folge wurde die Verhältnismäßigkeit vieler politischer Entscheidungen zum Klimaschutz nicht ausreichend diskutiert. Aufgrund der überwältigenden Rückmeldungen und der großen Nachfrage nach einer Möglichkeit zum Download können Sie hier die Broschüre als PDF-Datei herunterladen. Holger Krahmer: Klimabroschur 2010  |PDF|

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KlimawandelPressemitteilungMittwoch 26. Mai 2010

Frau Hedegaard, beenden Sie Ihre Träumereien

„Überholte Strategie, keine zeitgemäßen Antworten“, kritisiert Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament die Mitteilung der EU-Kommission zur Klimapolitik: „Kommissarin Hedegaard lässt berechnen was die Minderung der CO2-Emissionen von 30 Prozent bis zum Jahr 2020 bedeutet, behauptet aber gleichzeitig, dass dieses Ziel nicht angestrebt sei. Diese Aussage ergibt keinen Sinn: Entweder will sie diese Festlegung oder ihre Kalkulation ist zwecklos. Beide Fälle wären eine schlechte Nachricht: Die Verpflichtung auf ein willkürliches höheres Minderungsziel ist ohne unverhältnismäßige Kosten und damit Schaden für die europäische Wirtschaft nicht zu haben. Falls Hedegaard ihre Beamten ohne Sinn und Zweck hat rechnen lassen, muss die Not schon groß sein, ihre Rolle als Klimakommissarin zu rechtfertigen. Bislang gab es schließlich kaum Impulse aus ihrem Ressort. Offensichtlich hält Hedegaard an der gescheiterten Strategie fest, Europa zum Anführer der globalen Emissionsreduktion zu machen. Schon jetzt geben aber die Wachstumsregionen in Asien politisch wie ökonomisch den Ton an. Dort ist kein Wille zu bindenden Klimaabkommen erkennbar. Deshalb funktioniert die konventionelle Strategie der Klimapolitik nicht mehr. Es ist höchste Zeit, sich auf diese Situation einzustellen: Europa braucht Lösungen für mehr Energieeffizienz und Ressourcenschonung. Innovation entsteht aber nicht durch willkürliche und teure Klimaziele, die der europäischen Wirtschaft schaden, sondern durch Wettbewerb. Der beste Klimaschutz ist eine kluge Energiepolitik.“

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