<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
  <channel>
    <title>Holger Krahmer MdEP | News</title>
    <description>Erfahren Sie Aktuelles zu Holger Krahmer und seiner Arbeit im Europäischen Parlament.</description>
    <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/</link>
    <language>de</language>
    <pubDate>Fri, 11 May 2012 13:22:00 +0200</pubDate>
    <generator>Contao Open Source CMS - Extension summarizeFeeds</generator>
    <atom:link href="http://www.holger-krahmer.de/blog.xml" rel="self" type="application/rss+xml" />
    <item>
      <title>Handelsblatt | Den Emmissonshandel stoppen</title>
      <description><![CDATA[<p>Holger Krahmer MdEP im Handelsblatt vom 10. Mai 2012:</p> <p>"Der Emissionshandel für Fluggesellschaften steckt wegen des Widerstands von Drittstaaten fest. Die EU-Kommission versucht das Projekt dennoch zu verwirklichen – mit der möglichen Folge, dass nur EU-Fluggesellschaften tatsächlich mit Kosten belastet werden.</p> <p>Seit dem 1. Januar dieses Jahres ist die EU-Richtlinie zur Einbeziehung von Airlines in den CO2-Emissionshandel in Kraft. Sie sieht vor, dass alle Flüge zu oder von einem EU-Flughafen für die gesamte Flugstrecke Emissionsrechte vorweisen müssen. Dagegen gab es von Anfang an Widerstand: Drittstaaten akzeptieren nicht, dass EU-Vorschriften auch für den Teil des Fluges gelten sollen, der in deren Hoheitsgebiet stattfindet, denn dies verstößt gegen internationale Abkommen. Die internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO richtete sich im Herbst 2011 mit einer Resolution gegen des EU-Handelssystem, kurz darauf forderte US-Außenministerin Hillary Clinton dessen Ende.</p> <p>Die EU-Kommission hat diese Signale ignoriert. Wenn man hart bleibe, würden die Drittstaaten einknicken, so das Kalkül von Klima-Kommissarin Hedegaard. Schließlich hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Vereinbarkeit der EU-Richtlinie mit internationalem Recht bestätigt. Übersehen wurde dabei, dass der EuGH Recht für die Europäische Union, nicht für die ganze Welt spricht. Mit der 'Moskauer Deklaration' vom Februar 2012 ist der Konflikt eskaliert. Unterzeichnet von 24 Staaten, darunter die USA, Russland und China, werden Gegenmaßnahmen angekündigt: Zwangsgebühren für EU-Fluggesellschaften, Entzug von Lande- und Überflugrechten, Kündigung bilateraler Luftverkehrsabkommen mit der EU. Es bleibt nicht bei Drohungen: China hat Bestellungen bei Airbus im Wert von 14 Milliarden Euro auf Eis gelegt.</p> <p>Derart isoliert sucht nun auch die EU-Kommission nach Lösungen: Eine internationale Vereinbarung über ein 'marktbasiertes Instrument zum Klimaschutz' soll im Rahmen der ICAO erarbeitet werden. Unter dieser Bedingung sei die EU-Kommission “zu Änderungen an der Richtlinie” bereit. Mehr als ein Versuch des gesichtswahrenden Rückzugs kann dieser Vorstoß nicht sein, denn weder zeitlich noch inhaltlich ist diese Initiative realistisch.</p> <p>Zur Entschärfung des Konflikts könnte der Emissionshandel auf den EU-Luftraum oder innereuropäische Flüge beschränkt werden. Dies wäre dann Symbolpolitik pur, denn deren Anteil an den weltweiten Emissionen und damit der Effekt auf den Klimawandel ist gering. Allerdings müssten die EU-Fluggesellschaften alleine für Emissionen bezahlen. Investitionen in effizientere und damit umweltfreundlichere Technik würden dann ausfallen.</p> <p>Der Streit über den Emissionshandel ist zu einem politischen Konflikt ausgeartet, der als Versagen der EU-Kommission und der Staats- und Regierungschefs der EU gewertet werden muss. Die Staats- und Regierungschefs sind dennoch der Schlüssel für die Lösung des Konflikts: Nur eine deutsch-französische Regierungsinitiative kann die EU-Kommission zum Stoppen der Richtlinie bewegen, bevor die Luftverkehrswirtschaft mit mehreren Tausend Arbeitsplätzen einer gescheiterten Klimapolitik zum Opfer fällt."</p> <p>Das PDF zu dem Beitrag finden Sie <a title="Handelsblatt 10.05.2012" href="tl_files/userdata/pdf/Krahmer Handelsblatt 10 May 2012.pdf">hier</a>.</p>]]></description>
      <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-medienbeitrag/items/handelsblatt-den-emmissonshandel-stoppen.html</link>
      <pubDate>Fri, 11 May 2012 13:22:00 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-medienbeitrag/items/handelsblatt-den-emmissonshandel-stoppen.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>dpa Inside EU| Liberaler EU-Parlamentarier: EU steuert mit Klimaabgabe ins Abseits</title>
      <description><![CDATA[<p>Holger Krahmer MdEP im Interview mit dpa Insight EU. Das Interview führten Thomas Strünkelnberg und Wolf von Dewitz, dpa.</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Liberaler EU-Parlamentarier: EU steuert mit Klimaabgabe ins Abseits</strong></p> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;">Mit der Klimaabgabe für Fluglinien hat sich die EU-Kommission aus</div> <div style="text-align: left;">Sicht eines Liberalen ins Abseits manövriert. Weltweit regt sich</div> <div style="text-align: left;">massiver Widerstand gegen die Abgabe. Der EU-Abgeordnete fordert eine</div> <div style="text-align: left;">Gesetzesänderung. Sonst drohten finanzielle Schäden für die EU.</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;">Brüssel (dpa Insight) - Die Europäische Union hat nach</div> <div style="text-align: left;">Einschätzung des FDP-Europaparlamentariers Holger Krahmer ihre</div> <div style="text-align: left;">Vorreiterrolle in Klimafragen verspielt. Das sei bei der</div> <div style="text-align: left;">EU-Klimaabgabe für Fluglinien und des Widerstands der USA, Russlands</div> <div style="text-align: left;">oder Chinas deutlich geworden, sagte der umweltpolitische Sprecher</div> <div style="text-align: left;">der FDP im EU-Parlament im Interview mit dpa Insight EU. Eine</div> <div style="text-align: left;">Gesetzesänderung sei dringend nötig. Eine seit Jahresbeginn geltende</div> <div style="text-align: left;">EU-Richtlinie verpflichtet Fluglinien ab Frühjahr 2013 zu einer</div> <div style="text-align: left;">Klimaabgabe, wenn ihre Flieger in der EU starten und landen. Es sei</div> <div style="text-align: left;">völlig unrealistisch, dass die Abgabe wie geplant eingezogen werde.</div> <div style="text-align: left;">Deshalb sei eine Gesetzesänderung dringend nötig, sagte Krahmer.</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;">EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard habe sich mit der</div> <div style="text-align: left;">Einbeziehung der Fluggesellschaften in den Emissionshandel verrannt,</div> <div style="text-align: left;">sagte Krahmer. «Ich glaube, diese Debatte um die Einbeziehung der</div> <div style="text-align: left;">Airlines wird aus Brüssel auch deshalb so verbissen geführt, weil das</div> <div style="text-align: left;">der letzte Happen auf dem internationalen Klimabuffet ist, den die EU</div> <div style="text-align: left;">da noch liegen hat.» Die EU sei nun mal kein Vorreiter und</div> <div style="text-align: left;">Standardsetzer in Klimafragen. Die EU-Kommission müsse umdenken,</div> <div style="text-align: left;">forderte Krahmer. Andernfalls wäre der wirtschaftliche Schaden für</div> <div style="text-align: left;">die EU durch Handelskriege oder Standortnachteile für Europas</div> <div style="text-align: left;">Luftverkehrsbranche gravierend.</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;"><strong>dpa: </strong>Herr Krahmer, wie stehen Sie als umweltpolitischer Sprecher</div> <div style="text-align: left;">der FDP im Europaparlament zu der EU-Klimaabgabe für Airlines, die</div> <div style="text-align: left;">seit Januar 2012 in Kraft ist?</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;"><strong>Krahmer: </strong>Als wir die Einbeziehung der Airlines in den</div> <div style="text-align: left;">Emissionshandel vor fünf Jahren diskutiert haben, haben wir die</div> <div style="text-align: left;">Drittstaatenproblematik komplett unterschätzt. Wir haben auch damals</div> <div style="text-align: left;">schon eine Diskussion über die Frage gehabt, ob wir Drittstaaten</div> <div style="text-align: left;">einfach so in den Emissionshandel einbeziehen können.</div> <div style="text-align: left;">Schließlich müssen Airlines Emissionsrechte für die gesamte</div> <div style="text-align: left;">zurückgelegte Strecke, also für den Luftraum von Drittstaaten,</div> <div style="text-align: left;">vorweisen. Wir haben uns damals auf eine ganze Menge Rechtsgutachten</div> <div style="text-align: left;">bezogen - ich hätte jetzt fast gesagt, wir haben uns eingeredet, dass</div> <div style="text-align: left;">das unser gutes Recht ist. Es gab damals schon Proteste, insbesondere</div> <div style="text-align: left;">von den USA, die sagten, wir werden das niemals akzeptieren.</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;"><strong>dpa: </strong>Muss sich die EU mit Blick auf die Drittstaatenproblematik</div> <div style="text-align: left;">und den aktuellen Widerstand Blauäugigkeit vorwerfen lassen?</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;"><strong>Krahmer: </strong>Es gab auch damals schon Stimmen im Parlament - ich</div> <div style="text-align: left;">gehörte dazu - die gefragt haben, ob es wirklich klug ist,</div> <div style="text-align: left;">Drittstaaten in eine EU-Gesetzgebung einzubeziehen, ohne sie</div> <div style="text-align: left;">konsultiert zu haben. Das ist nämlich nicht passiert. Wir wissen</div> <div style="text-align: left;">jetzt seit ungefähr zwei Jahren, dass die Drittstaaten überhaupt</div> <div style="text-align: left;">keine Ambitionen haben, sich diesem EU-Recht zu unterwerfen. Aus der</div> <div style="text-align: left;">Opposition, die am Anfang dort sichtbar wurde, ist inzwischen ein</div> <div style="text-align: left;">sehr gut organisierter Widerstand geworden. Und wichtig ist, dass das</div> <div style="text-align: left;">nicht Niemandsländer sind, sondern das sich fast alle relevanten</div> <div style="text-align: left;">Staaten der Welt querstellen. Ich glaube, die EU-Klimakommissarin</div> <div style="text-align: left;">Connie Hedegaard hat sich zu lange auf einen Standpunkt gestellt, der</div> <div style="text-align: left;">keinerlei Verhandlungsbereitschaft signalisierte, und das hat dazu</div> <div style="text-align: left;">beigetragen, dass die EU in einer Ecke steht, aus der man jetzt ohne</div> <div style="text-align: left;">einen Gesichtsverlust kaum noch herauskommt.</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;"><strong>dpa:</strong> Sie sagten, es gehe bei der Konfrontation nicht um</div> <div style="text-align: left;">irgendwelche Niemandsländer. Das kann man auch anders sehen: Auf der</div> <div style="text-align: left;">Seite von China und den USA sind Guatemala und Uganda, auf der</div> <div style="text-align: left;">anderen Seite Australien und Kanada, Ägypten, Marokko, Malaysia,</div> <div style="text-align: left;">Burkina Faso und Swasiland nicht gegen eine Klimaabgabe. So</div> <div style="text-align: left;">geschlossen scheint es ja nicht zu sein, wie Sie das sehen.</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;"><strong>Krahmer:</strong> Mit dieser Interpretation sollte man vorsichtig sein.</div> <div style="text-align: left;">Dass diese Länder, insbesondere Kanada, die Deklaration (gegen die</div> <div style="text-align: left;">Klimaabgabe) nicht mitunterschreiben, heißt nicht, dass sie dafür</div> <div style="text-align: left;">sind, sich in den Handel einbeziehen zu lassen. Die haben im Moment</div> <div style="text-align: left;">nicht so sehr das politische Interesse, es eskalieren zu lassen. Aber</div> <div style="text-align: left;">die politische Rhetorik, die ich aus der Kommission höre, dass das</div> <div style="text-align: left;">Verbündete seien, ist mit Sicherheit falsch. Auch Kanada und die</div> <div style="text-align: left;">Länder, die Sie da gerade genannt haben, etwa Australien, stehen</div> <div style="text-align: left;">nicht Gewehr bei Fuß, sich in den Emissionshandel einbeziehen zu</div> <div style="text-align: left;">lassen. Ein Nichtunterschreiben dieser Deklaration ist nicht</div> <div style="text-align: left;">gleichbedeutend mit "Hurra, wir sind dafür!".</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;"><strong>dpa: </strong>Aber diese Länder stehen auch nicht Gewehr bei Fuß an der</div> <div style="text-align: left;">Seite der USA, sie bilden also keine einheitliche Front gegen die EU.</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;"><strong>Krahmer: </strong>Das ist jetzt ein bisschen Kaffeesatzleserei. Ich habe</div> <div style="text-align: left;">vor zwei Jahren noch geglaubt, die Kommission muss ein Exempel</div> <div style="text-align: left;">statuieren und bei irgendeinem Drittstaat, der sich nicht einbeziehen</div> <div style="text-align: left;">lässt, sagen, "Ihr dürft jetzt nicht mehr in Europa landen!". Bei</div> <div style="text-align: left;">irgendeinem afrikanischen Staat könnte man sich das als politische</div> <div style="text-align: left;">Signalwirkung erlauben - der Schaden für die EU wäre gering. Aber</div> <div style="text-align: left;">allein die Tatsache, dass hier China, Russland, USA, Brasilien und</div> <div style="text-align: left;">noch viele andere Länder Nein sagen, ist meines Erachtens Grund</div> <div style="text-align: left;">genug, dass wir da jetzt reagieren müssen. Es ist eine</div> <div style="text-align: left;">Ablenkungsdebatte, zu sagen, es gibt Staaten, die sich an diesen</div> <div style="text-align: left;">Gegenmaßnahmen nicht offensiv beteiligen. Auch diese Länder haben,</div> <div style="text-align: left;">soweit ich weiß, auch nur unter Protest ihre Emissionsdaten in das</div> <div style="text-align: left;">Handelssystem übermittelt. Das heißt, auch dort sieht man eindeutig,</div> <div style="text-align: left;">dass diese Länder nicht automatisch bereit sind, sich hier willig dem</div> <div style="text-align: left;">Emissionshandel anzuschließen.</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;"><strong>dpa: </strong>Wenn die EU nun einknickt - ist sie denn dann als Global</div> <div style="text-align: left;">Player überhaupt noch ernst zu nehmen?</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;"><strong>Krahmer: </strong>Die Frage ist, ist die EU noch ein Global Player</div> <div style="text-align: left;">in Klimafragen? Wir wissen spätestens seit dem Kopenhagener</div> <div style="text-align: left;">Klimagipfel, dass wir mit unserer Vorreiterstrategie, für den Rest</div> <div style="text-align: left;">der Welt Regulierungsstandards im Klima zu setzen, gescheitert sind.</div> <div style="text-align: left;">Die Welt ist nicht dabei, ein CO2-Handelsmarkt zu werden. Wir stehen</div> <div style="text-align: left;">mit dem Handelssystem verglichen mit den relevanten Regionen der Welt</div> <div style="text-align: left;">weitgehend allein da. Und wir haben in Kopenhagen gemerkt, dass uns</div> <div style="text-align: left;">nicht nur nicht gefolgt wird, sondern dass wir sogar ignoriert</div> <div style="text-align: left;">werden. Und die beiden Konferenzen danach haben uns sehr deutlich</div> <div style="text-align: left;">gezeigt, dass da außer Absichtsbekundungen nicht viel mehr rauskommt.</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;">Die Welt hat sich seit Kyoto sehr verändert. Aus</div> <div style="text-align: left;">Entwicklungsländern, dazu gehörte damals auch noch China, sind</div> <div style="text-align: left;">inzwischen ernstzunehmende Wettbewerber auf Augenhöhe geworden. Da</div> <div style="text-align: left;">gibt es unüberwindbare ökonomische Interessensunterschiede,</div> <div style="text-align: left;">die nicht in einem Klimaabkommen münden, in dem verbindliche</div> <div style="text-align: left;">Minderungsziele stehen werden</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;"><strong>dpa:</strong> Die EU sieht sich in Klima- und Umweltfragen als Vorreiter -</div> <div style="text-align: left;">so gesehen erscheint es verständlich, dass die EU-Kommission bislang</div> <div style="text-align: left;">mit aller Kraft an der Klimaabgabe festhält.</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;"><strong>Krahmer:</strong> Ich glaube, diese Debatte um die Einbeziehung der</div> <div style="text-align: left;">Airlines wird aus Brüssel auch deshalb so verbissen geführt, weil das</div> <div style="text-align: left;">der letzte Happen auf dem internationalen Klimabuffet ist, den die EU</div> <div style="text-align: left;">da noch liegen hat. Alles andere ist eigentlich tot. Wir sind eben</div> <div style="text-align: left;">nicht der Vorreiter und der Standardsetzer, und Frau Hedegaard sieht</div> <div style="text-align: left;">es möglicherweise als letzte Chance für Europa an, hier einen Punkt</div> <div style="text-align: left;">zu machen. Deswegen ist ein Einknicken bei dem Thema nicht eine</div> <div style="text-align: left;">Veränderung der internationalen Situation, sondern nur eine</div> <div style="text-align: left;">Bestätigung dessen, was ohnehin seit zwei, drei Jahren auf</div> <div style="text-align: left;">internationaler Ebene da zu beobachten ist.»</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;"><strong>dpa: </strong>Der Widerstand gegen die Klimaabgabe wächst so sehr, dass die</div> <div style="text-align: left;">Luftfahrtunternehmen aus Europa jetzt auch schon so langsam</div> <div style="text-align: left;">Muffensausen bekommen und sich fragen, ob sie unter Strafmaßnahmen</div> <div style="text-align: left;">des Auslands leiden werden. Wird die EU-Kommission aus Ihrer Sicht</div> <div style="text-align: left;">nachjustieren? Und wenn ja, wo?</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;"><strong>Krahmer: </strong>Wir haben drei Anlässe gehabt, nach denen es nötig</div> <div style="text-align: left;">gewesen wäre, ernsthaft über eine Gesetzesänderung nachzudenken. Der</div> <div style="text-align: left;">erste war die ICAO-Council-Resolution (ICAO = International Civil</div> <div style="text-align: left;">Aviation Organization) im Herbst 2011. Da wurde die EU aufgefordert,</div> <div style="text-align: left;">vom Emissionshandel Abstand zu nehmen. Der zweite Anlass war der</div> <div style="text-align: left;">Brief der US-Außenministerin an die EU-Kommission, das war nicht</div> <div style="text-align: left;">gerade eine diplomatische Note, sondern mit diesem Brief war klar,</div> <div style="text-align: left;">wir stehen im Konflikt. Und die dritte und für meine Begriffe letzte</div> <div style="text-align: left;">Möglichkeit zu reagieren war die Moskau-Deklaration, die im Februar</div> <div style="text-align: left;">2012 mit einer Liste an die Öffentlichkeit gegangen ist, in der klar</div> <div style="text-align: left;">drin steht, zu welchen Gegenmaßnahmen Drittstaaten greifen.</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;">Spätestens bis dahin hat man wohl in Brüssel immer noch geglaubt,</div> <div style="text-align: left;">die bluffen, man muss nur hart bleiben und dann machen die schon</div> <div style="text-align: left;">irgendwann mit. Die Kommission tritt jetzt die Flucht nach vorn an,</div> <div style="text-align: left;">indem sie sagt, wir gehen zu ICAO und versuchen dort, eine</div> <div style="text-align: left;">internationale Lösung herbeizuführen. Das ist aber viel zu spät. Das</div> <div style="text-align: left;">ist ein knappes Jahr vor dem Tag X, an dem Airlines hier Rechte</div> <div style="text-align: left;">vorweisen müssen. Denn wenn man die ICAO kennt, weiß man, dass</div> <div style="text-align: left;">Verfahren dort erstens zu lange dauern und zweitens das hier mit</div> <div style="text-align: left;">Sicherheit nicht konsensfähig ist. Das mindeste, was passieren muss,</div> <div style="text-align: left;">ist, dass der Emissionshandel auf den EU-Luftraum begrenzt wird. Dazu</div> <div style="text-align: left;">braucht es ein Gesetzgebungsverfahren unter Einbeziehung der</div> <div style="text-align: left;">EU-Mitgliedsstaaten und des Europäischen Parlaments. Und das braucht</div> <div style="text-align: left;">Zeit.</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;"><strong>dpa: </strong>Ihre Sicht auf die EU-Klimaabgabe könnte düsterer kaum sein.</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;"><strong>Krahmer: </strong>Ich glaube, dass uns jetzt klarwerden muss, es gibt hier</div> <div style="text-align: left;">für den Klimaschutz nichts zu gewinnen. Es gibt im Moment nur noch</div> <div style="text-align: left;">Schaden abzuwenden. Politischer Schaden ist schon entstanden,</div> <div style="text-align: left;">ökonomischer Schaden droht durch angekündigte Gegenmaßnahmen und</div> <div style="text-align: left;">Handelskriege. Das muss abgewendet werden, das heißt, wir werden uns</div> <div style="text-align: left;">bewegen müssen. Ich glaube, es geht jetzt - salopp gesagt - um die</div> <div style="text-align: left;">Frage, wie kann man das so machen, dass die EU respektive die</div> <div style="text-align: left;">EU-Kommission da ohne Gesichtsverlust aus dem Verfahren herauskommt.</div> <div style="text-align: left;">Möglicherweise kann man da aus einem ICAO-Prozess Argumente</div> <div style="text-align: left;">herausziehen. Aber wie auch immer man das formuliert, um eine</div> <div style="text-align: left;">Gesetzesänderung werden wir nicht herumkommen. Die kleine Lösung, die</div> <div style="text-align: left;">ich gerade angedeutet habe, Emissionshandel nur für den EU-Luftraum,</div> <div style="text-align: left;">wäre aber am Ende auch eine schlechte Lösung.</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;"><strong>dpa: </strong>Im Prinzip würde sich in diesem Fall ja nicht so viel ändern,</div> <div style="text-align: left;">denn die Fluglinien aus Drittstaaten müssten trotz allem die</div> <div style="text-align: left;">Verschmutzungsrechte erwerben.</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;"><strong>Krahmer: </strong>Nicht für die ganze Strecke, sondern nur für den</div> <div style="text-align: left;">EU-Luftraum. Das Hauptargument der Drittstaaten besteht ja gar nicht</div> <div style="text-align: left;">so sehr in den Kosten. Es wird ja immer argumentiert, es seien ja</div> <div style="text-align: left;">bloß zwei Euro pro Ticket für eine Reise nach China. Aber darum geht</div> <div style="text-align: left;">es nicht. Das Hauptargument der Drittstaaten ist, dass sie keinen</div> <div style="text-align: left;">Präzedenzfall haben wollen, in dem von außen in ihre</div> <div style="text-align: left;">Lufthoheitsrechte eingegriffen wird. Und dieser Fakt ist dadurch</div> <div style="text-align: left;">gegeben, dass eine chinesische, russische, amerikanische Airline auch</div> <div style="text-align: left;">Rechte für Strecken vorweisen muss, die über chinesischem, russischem</div> <div style="text-align: left;">oder amerikanischen Luftraum zurückgelegt worden sind. Und das ist</div> <div style="text-align: left;">das eigentliche Argument. Darauf geht die Kommission nie ein, auch</div> <div style="text-align: left;">Frau Hedegaard nicht. Woran das liegt, weiß ich nicht. Das liegt</div> <div style="text-align: left;">vielleicht auch daran, dass die EU-Kommission keine Regierung ist,</div> <div style="text-align: left;">die über ihre Lufthoheitsrechte wacht, sondern aus einem anderen</div> <div style="text-align: left;">Selbstverständnis heraus agiert.</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;">Möglicherweise wird dieses Argument auch gar nicht so als das</div> <div style="text-align: left;">starke Argument verstanden. Deswegen wäre eine Lösung des Problems</div> <div style="text-align: left;">schon zu sagen, der Flieger, der hier ankommt, muss erst ab Eintritt</div> <div style="text-align: left;">in den EU-Luftraum zahlen. Das würde zwar den Konflikt mit den</div> <div style="text-align: left;">Drittstaaten entschärfen. Es wäre aber ein Wettbewerbsnachteil für</div> <div style="text-align: left;">europäische Airlines. Denn die haben dann die Kosten des</div> <div style="text-align: left;">Emissionshandels weitgehend allein zu tragen.</div> <div style="text-align: left;">Da könnte es sich lohnen, gerade Zubringerflüge zu Hubs über</div> <div style="text-align: left;">Flughäfen abwickeln, die sich außerhalb der EU befinden.</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;"><strong>dpa:</strong> Die EU-Kommission argumentiert, die Klimaabgabe im</div> <div style="text-align: left;">Luftverkehr sei für den Umweltschutz nötig. Wie sehen Sie das?</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;"><strong>Krahmer:</strong> «Ich weiß, dass es eine große Diskussion darüber gibt,</div> <div style="text-align: left;">dass beim Luftverkehr etwas passieren muss, weil die Emissionen</div> <div style="text-align: left;">rasant steigen. Das hat damit zu tun, dass der Luftverkehr wächst,</div> <div style="text-align: left;">und nicht damit, dass der Luftverkehr ineffizient ist. Ich glaube,</div> <div style="text-align: left;">der größte Effizienztreiber in der Luftfahrt ist der Wettbewerb.</div> <div style="text-align: left;">Airlines, die kein effizienzsteigerndes Treibstoffmanagement</div> <div style="text-align: left;">betreiben, verlieren ihre Wettbewerbsfähigkeit und scheiden aus dem</div> <div style="text-align: left;">Markt. Es ist nicht gerade eine profitable Branche, überwiegend</div> <div style="text-align: left;">werden dort rote Zahlen geschrieben. Deswegen muss man sich sehr gut</div> <div style="text-align: left;">fragen, ist es wirklich sinnvoll, Lenkungsmaßnahmen in Kraft zu</div> <div style="text-align: left;">setzen, die lediglich preistreibend wirken, aber sonst keine</div> <div style="text-align: left;">umweltschonenden Effekte haben.</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;">Wir können im Luftverkehr sehr exemplarisch feststellen, wie sich</div> <div style="text-align: left;">das Wachstum der Branche vom Treibstoffverbrauch abgekoppelt hat. Der</div> <div style="text-align: left;">Verbrauch pro Passagier geht seit langem nach unten. Es gibt</div> <div style="text-align: left;">Effizienzgewinne, rein aus dem Wettbewerb heraus, und deswegen kann</div> <div style="text-align: left;">man das auch nicht vergleichen mit der Bahn und anderen</div> <div style="text-align: left;">Verkehrsträgern. Die internationale Wettbewerbssituation ist schlicht</div> <div style="text-align: left;">eine andere, und da müssen wir sehr genau aufpassen, welche</div> <div style="text-align: left;">Lenkungswirkungen solche Klimamaßnahmen entfalten.</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;">Wir sehen es in einigen Ländern mit einer Luftverkehrssteuer, wir</div> <div style="text-align: left;">haben in Deutschland selber eine, das führt eben zu</div> <div style="text-align: left;">Verkehrsverlagerung, zu Flughäfen, die ein paar Kilometer weiter über</div> <div style="text-align: left;">die Grenze sind. Die Holländer hatten vor ein paar Jahren mal so eine</div> <div style="text-align: left;">Steuer. Sie wurde ganz schnell wieder abgeschafft, weil die Holländer</div> <div style="text-align: left;">plötzlich von&nbsp; Düsseldorf in den Urlaub geflogen sind. Deswegen muss</div> <div style="text-align: left;">man mit Abgaben auf Tickets vorsichtig sein. Anstatt Fliegen immer</div> <div style="text-align: left;">teurer zu machen, kann man über internationale Vereinbarungen zum</div> <div style="text-align: left;">Thema Effizienzstandards, Forschungsförderung, Technologieförderung</div> <div style="text-align: left;">und neue Treibstoffe reden - was haben wir zum Kerosin irgendwann mal</div> <div style="text-align: left;">für Alternativen?»</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;"><strong>dpa: </strong>Die Gespräche gibt es doch schon seit Jahren, und da ist</div> <div style="text-align: left;">nicht viel rausgekommen. Gleichzeitig steigt der CO2-Ausstoß schon</div> <div style="text-align: left;">rasant, selbst wenn der Verbrauch pro Passagier sinkt. Was könnte man</div> <div style="text-align: left;">überhaupt tun aus Ihrer Sicht, um dieser Dinge Herr zu werden?</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;"><strong>Krahmer: </strong>«Ich glaube, dass man da nicht nur über Luftverkehr reden</div> <div style="text-align: left;">muss, sondern wenn man CO2-Emissionen beschränken muss, braucht man</div> <div style="text-align: left;">die gesamte Palette. Wo kommt es her? Wenn man beim CO2 wirklich</div> <div style="text-align: left;">signifikant etwas machen will, dann muss man über</div> <div style="text-align: left;">Energieumwandlungsprozesse reden - wo wird der Strom erzeugt,</div> <div style="text-align: left;">auf welchem Weg. Im Luftverkehr selber ist prozentual gesehen gar</div> <div style="text-align: left;">nicht soviel zu holen. Das sind 2,3 Prozent der weltweiten</div> <div style="text-align: left;">Emissionen. Es gibt zwar Debatten darüber, dass die</div> <div style="text-align: left;">Luftverkehrsemissionen besonders klimaschädlich sind, weil sie in den</div> <div style="text-align: left;">hohen Schichten der Atmosphäre stattfinden. Wissenschaftlich</div> <div style="text-align: left;">evaluierbar ist das bis jetzt aber nicht.</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;">Ich glaube, man muss bei der Luftverkehrswirtschaft</div> <div style="text-align: left;">zur Kenntnis nehmen, dass der technische Fortschritt gewaltig ist.</div> <div style="text-align: left;">Wir bauen heute viel größere Flugzeuge als noch vor 20, 30 Jahren,</div> <div style="text-align: left;">die signifikant weniger verbrauchen. Vom Drei-Liter-Flieger war ja</div> <div style="text-align: left;">schon mal die Rede. Dort ist durch den Wettbewerb und den damit</div> <div style="text-align: left;">einhergehenden Kostendruck ein Effizienzfortschritt zu verzeichnen,</div> <div style="text-align: left;">der völlig ohne politische Maßnahmen wirkt.</div> <p> &nbsp; </p> <div style="text-align: left;">Wenn man jetzt das Wachstum des Luftverkehrs als klimapolitische</div> <div style="text-align: left;">Maßnahme beschränkt, hielte ich das für ökonomischen Selbstmord. Es</div> <div style="text-align: left;">gibt einen engen Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und einer</div> <div style="text-align: left;">prosperierenden Luftverkehrswirtschaft. Gerade in Asien ist das</div> <div style="text-align: left;">Wirtschaftswachstum eng mit dem Wachstum des Luftverkehrs verbunden.</div> <div style="text-align: left;">Und Wachstum ist dort eine Voraussetzung für politische Stabilität.</div> <div style="text-align: left;">Deswegen ist völlig klar: Selbst wenn wir in Europa so etwas</div> <div style="text-align: left;">diskutieren, im Rest der Welt würde sich niemand darauf einlassen,</div> <div style="text-align: left;">Wachstum im Luftverkehr zu beschränken. Deshalb werden wir mit den</div> <div style="text-align: left;">wachsenden Emissionen im Luftverkehr erstmal leben müssen. So</div> <div style="text-align: left;">deutlich muss man das sagen.»</div> <p> &nbsp; </p> <div><strong>dpa:</strong> Oft hört man das Argument, dass der Luftverkehr stark im</div> <div>Vorteil sei gegenüber anderen Verkehrsträgern, unter anderem weil</div> <div>Kerosin nicht besteuert wird. Führen wir da aus Ihrer Sicht noch eine</div> <div>Debatte über Lenkungswirkung zugunsten der Umwelt oder geht es darum,</div> <div>die klammen Staatskassen zu füllen?</div> <p> &nbsp; </p> <div><strong>Krahmer: </strong>Ich bin bei vielen Steuern, die erhoben werden und die</div> <div>ein Umwelt-Label tragen, mittlerweile sehr kritisch, ob es da</div> <div>um Umwelt geht oder nicht doch um neue Möglichkeiten, Defizite in</div> <div>öffentlichen Kassen auszugleichen. Denn Steuererhöhungen sind immer</div> <div>unpopulär, aber wenn man die heutzutage mit Umwelt oder Klima</div> <div>begründet, ist die Akzeptanz größer.</div> <div>Die Verkehrsträgerdiskussion, Flugzeuge gegen Bahn oder Fahrrad</div> <div>gegen Auto, bringt uns nicht weiter. Das sind ideologische</div> <div>Schlachten. Wir brauchen alle Verkehrsträger. Wir müssen eine mobile</div> <div>Gesellschaft bleiben, ansonsten nehmen wir uns auch Entwicklungs- und</div> <div>Wachstumschancen, die wir dringend brauchen. Und bei der Frage, ob</div> <div>jetzt der Luftverkehr bevorteilt ist, zum Beispiel gegenüber Bahnen,</div> <div>gilt: Der Luftverkehr ist einem anderen internationalen Wettbewerb</div> <div>ausgesetzt als die Bahn. Wenn man das Kerosin durch eine politische</div> <div>Maßnahme in Deutschland verteuert, dann haben wir plötzlich</div> <div>Tanktourismus in der Luftverkehrswirtschaft und schwächen unsere</div> <div>Luftverkehrsdrehkreuze. Man darf die Diskussion nicht zu sehr</div> <div>national oder lokal führen, sondern man muss hier sehr genau</div> <div>aufpassen, dass man sich hier in einem internationalen</div> <div> Wettbewerbsumfeld befindet.</div>]]></description>
      <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-medienbeitrag/items/dpa-inside-liberaler-eu-parlamentarier-eu-steuert-mit-klimaabgabe-ins-abseits.html</link>
      <pubDate>Thu, 10 May 2012 20:11:00 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-medienbeitrag/items/dpa-inside-liberaler-eu-parlamentarier-eu-steuert-mit-klimaabgabe-ins-abseits.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Börsen-Zeitung Online | Ruf nach Ausnahmen von EU-Derivateregeln</title>
      <description><![CDATA[<p>Holger Krahmer MdEP äußerte sich in der Börsen-Zeitung hinsichtlich der Einbeziehung von Unternehmen durch die geplante EU-Markt-Richtlinie (Mifid II). Finanzregulatorische Auflagen können nicht gleichermaßen für Banken und Unternehmen gelten.</p> <div><strong>Ruf nach Ausnahmen von EU-Derivateregeln</strong></div> <div><strong>EU-Abgeordneter Krahmer will Mittelstand schonen</strong></div> <p><strong></strong><br />Börsen-Zeitung, 3.4.2012, Brüssel - In den Verhandlungen über die umstrittene Novelle der EU-Markt-Richtlinie (Mifid II) werden Forderungen nach einer Differenzierung von Banken einerseits und Industriefirmen und Energieversorgern andererseits lauter. Einzelne Verbände haben in der Vergangenheit bereits Bedenken geäußert, dass Mifid II erhebliche zusätzliche Belastungen beispielsweise für Stadtwerke mit sich bringe, die zur Absicherung von Preisen Termingeschäfte an Börsen und over-the-counter abschließen. Nun schaltet sich der Berichterstatter des Industrieausschusses im EU-Parlament, Holger Krahmer, mit konkreten Änderungsvorschlägen in die Diskussion ein. Der Liberale will verhindern, dass Unternehmen vom Gesetzgeber den gleichen Regeln wie eine Bank unterworfen werden - mit Berichtspflichten, Transparenzanforderungen oder Eigenkapital-Vorgaben. Denn während große Konzerne damit noch zurechtkommen dürften, glaubt Krahmer, dass mancher Mittelständler durch solche Auflagen überlastet würde. "Bei Termingeschäften Industrieunternehmen und Energieversorger zu behandeln wie Banken, ist kontraproduktives Risikomanagement", meint Krahmer. Er plädiert deshalb dafür, in Mifid II generell und ausdrücklich festzuschreiben, dass Industrieunternehmen und Energieversorger von finanzregulatorischen Auflagen ausgenommen werden, um die Firmen nicht zu zwingen, ihre Absicherungsgeschäfte auf Banken auslagern zu müssen. Alternative Versuche, Ausnahmen für Termingeschäfte zu schaffen, sofern sie realwirtschaftlich unterlegt sind, findet Krahmer zu kompliziert - etwa eine Abgrenzung von Gesellschaften, die den Derivatehandel nur als Nebentätigkeit betreiben. Der Europaparlamentarier setzt sich zudem dafür ein, dass Industriefirmen für die Begrenzung ihrer Positionen selbst verantwortlich bleiben. Die Aufsichtsbehörden sollen die Positionen beobachten und auf Risiken hinweisen können, aber nicht die Auflösung von Engagements verfügen können.</p>]]></description>
      <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-medienbeitrag/items/boersen-zeitung-online-ruf-nach-ausnahmen-von-eu-derivateregeln.html</link>
      <pubDate>Tue, 03 Apr 2012 10:21:00 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-medienbeitrag/items/boersen-zeitung-online-ruf-nach-ausnahmen-von-eu-derivateregeln.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Unfug, die Welt des Jahres 2050 zu planen</title>
      <description><![CDATA[<p>Kohlendioxid-Emissionen sollen in Zehnjahresschritten sinken: 40 Prozent bis 2030, 60 Prozent bis 2040 und 80 Prozent bis zum Jahr 2050. Diesen Vorschlag der EU-Kommission hat das Europäische Parlament heute bestätigt. Darüber hinaus fordert eine Mehrheit der Abgeordneten, den Preis für Emissionszertifikate künstlich zu erhöhen.</p> <p>Holger Krahmer lehnt die Vorschläge ab: "Es ist Unfug, heute die Welt von 2050 zu planen. Wir wissen nicht, was bis dahin passiert, wir wissen nicht, wie die Welt dann aussieht. Entsprechend willkürlich sind die Jahreszahlen und Prozentzahlen, die wir hier festlegen, deren einziger Bezug zueinander darin besteht, dass hinten eine Null steht.</p> <p>Wir sollten einsehen, dass die EU-Klimapolitik weltweit gescheitert ist und die unsere vermeintliche Vorreiterrolle von niemandem anerkannt wird."</p> <p>Den Videoclip zum Redebeitrag von Holger Krahmer finden Sie <a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.youtube.com/watch?v=IfU7Syri8Fo">hier</a>.</p>]]></description>
      <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-klimawandel-pressemitteilung/items/unfug-die-welt-des-jahres-2050-zu-planen.html</link>
      <pubDate>Thu, 15 Mar 2012 11:18:00 +0100</pubDate>
      <guid>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-klimawandel-pressemitteilung/items/unfug-die-welt-des-jahres-2050-zu-planen.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Neue Qualitätsstandards für Schiffskraftstoff gefordert</title>
      <description><![CDATA[<p>Strenge Schwefel-Grenzwerte für Schiffskraftstoffe hat der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments heute gefordert. Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im EP und Berichterstatter der Liberalen für das Dossier, beurteilt die Pläne als „grundsätzlich richtig, aber zu viel und zu schnell“.</p> <p>„Das bedroht Betreiber von LKW-Fähren auf Nord- und Ostsee, denn der faktisch schwefellose Kraftstoff ist teurer. Vor allem dort, wo alternative Landrouten zur Verfügung stehen wäre die bizarre Folge, dass Gütertransport aus Gründen der Luftreinhaltung vom Schiff auf die Straße verlegt würde. Dieses Risiko ist offensichtlich übersehen worden. Die Betreiber von Fähren auf Nord- und Ostsee brauchen mehr Zeit, um die höheren Anforderungen zu erfüllen.“</p> <p>Grundlage der aktuell debattierten EU-Richtlinie über Schiffskraftstoffe ist ein Abkommen der IMO (International Maritime Organization), das sogenannte MARPOL-Abkommen. Es definiert allgemeine Grenzwerte für Schwefel sowie Zeitpläne für deren Umsetzung und sieht vor, dass die ratifizierenden Länder freiwillig besondere Überwachungsgebiete (SECA-Gebiete Sulphur Emission Control Areas) einrichten, in denen schärfere Schwefel-Grenzwerte gelten. So sind die gesamte Nord- und Ostsee bereits SECA-Gebiete. Die Kommission übernimmt in ihrem Richtlinien-Vorschlag das MARPOL-Abkommen im Wesentlichen. Sowohl das Abkommen als auch der Richtlinien-Vorschlag stellen für die Fährbetreiber ein Risiko dar.</p> <p>Zusätzlich hat der Ausschuss Forderungen verabschiedet, getragen von Nord- und Ostseeanrainern, die besonders anspruchsvollen SECA-Grenzwerte in der gesamten EU anzuwenden.</p> <p>Krahmer: „Einheitliche und strengere Anforderungen an Schiffskraftstoffe in der EU sind erstrebenswert, denn hier kann man mit vergleichsweise geringem Aufwand die Luftverschmutzung deutlich verringern. Es wird aber nicht funktionieren, dass die ehrgeizigeren Nordländer den Mittelmeeranrainern ihre Standards diktieren.“</p> <p>Die Grenzwerte und Fristen aus MARPOL: ‘SECA’ (Nord- und Ostsee): bis 2015 1,0 Prozent Schwefelanteil im Treibstoff, ab 2015 0,1 Prozent, sowie für restliche Nicht-SEC-Gebiete (Mittelmeer, Schwarzes Meer): bis 2019 3,5 Prozent, ab 2020 0,5 Prozent (oder ab 2025, wenn nicht ausreichend Treibstoff verfügbar ist).</p>]]></description>
      <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-umwelt-und-chemikalien-pressemitteilung/items/neue-qualitaetsstandards-fuer-schiffskraftstoff-gefordert.html</link>
      <pubDate>Thu, 16 Feb 2012 12:47:00 +0100</pubDate>
      <guid>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-umwelt-und-chemikalien-pressemitteilung/items/neue-qualitaetsstandards-fuer-schiffskraftstoff-gefordert.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>ACTA-Proteste gehen an der Sache vorbei</title>
      <description><![CDATA[<p>Holger Krahmer äußerte sich zum Prozess des ACTA-Abkommens:</p> <p>„Die Kritik an dem ACTA-Abkommen hält einer kritischen Betrachtung des Vertragstextes nicht stand. Es drohen weder Internetzensur noch eine Kriminalisierung privater Internetnutzer. Bei Annahme des vorliegenden ACTA-Vertragstextes werden dringend nötige Urheberrechts-Mindeststandards auf internationaler Ebene angestrebt, die in Deutschland und den meisten anderen europäischen Ländern keine einzige Gesetzesänderung erforderlich machen. Bei ACTA geht es vor allem um den Schutz unserer Eigentumsrechte gegenüber außereuropäischen Ländern“, erklärt der Leipziger FDP-Europaabgeordnete Holger Krahmer.</p> <p>Produktfälschungen sind keine Kavaliersdelikte. Patente und Urheberrechte sind geistiges Eigentum. Zum Beispiel erleidet die sächsische Textilindustrie jährlich Umsatzverluste von bis zu 5 Millionen Euro aufgrund von Produktfälschungen, was allein in Sachsen in den letzten zehn Jahren 1.200 Arbeitsplätze gekostet hat. Auf Bundesebene ist die deutsche Wirtschaft sogar mit Verlusten bis zu 50 Milliarden Euro betroffen, was jährlich 100.000 Arbeitsplätze zerstört.</p> <p>„ACTA wurde in Brüsseler Hinterzimmern verhandelt. Das Verfahren war untransparent und genau deshalb ist es leicht, das Abkommen politisch zu instrumentalisieren. Es kommt jetzt darauf an, den Bürgern zu erklären, warum ein internationales Abkommen zum Schutz geistigen Eigentums im Interesse von uns allen ist“ so Krahmer weiter.</p> <p>Den Bericht der LVZ-online finden Sie <a href="http://www.lvz-online.de/leipzig/citynews/leipzigs-fdp-chef-zu-acta-freiheit-nicht-mit-alles-ist-kostenlos-verwechseln/r-citynews-a-125196.html">hier</a>.</p>]]></description>
      <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-pressemitteilung/items/acta-proteste-gehen-an-der-sache-vorbei.html</link>
      <pubDate>Mon, 13 Feb 2012 13:34:00 +0100</pubDate>
      <guid>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-pressemitteilung/items/acta-proteste-gehen-an-der-sache-vorbei.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Eröffnungsveranstaltung der BOGK-Informationswoche</title>
      <description><![CDATA[<p>Am 1. Februar 2012 fand die Eröffnungsveranstaltung der BOGK-Informationswoche im Europäischen Parlament in Brüssel. Holger Krahmer betonte in seiner Ansprache, dass es besonders wichtig ist, kleine und mittlere Unternehmen hier in Brüssel zu repräsentieren. Der Einladung Krahmers waren mehr als 100 Gäste gefolgt, darunter 15 Abgeordnete des Europäischen Parlaments.</p>]]></description>
      <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag/items/eroeffnungsveranstaltung-der-bogk-informationswoche.html</link>
      <pubDate>Tue, 07 Feb 2012 11:20:00 +0100</pubDate>
      <guid>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag/items/eroeffnungsveranstaltung-der-bogk-informationswoche.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Elektroschrott-Neuregelung ändert nichts an illegalen Exporten</title>
      <description><![CDATA[<p>Über verschärfte Sammelquoten soll die Sammlung und Wiederverwertung von Elektroschrott in Europa intensiviert werden. Nicht ausreichend betrachtet wird jedoch das Problem illegaler Exporte von Schrott in Drittstaaten, so Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im EP:</p> <p>„Der Export von Müll zur ‚wilden’ Entsorgung ist auch unter den geltenden Regeln illegal. Der Bruch von Gesetzen wird nicht abgestellt, in dem die Gesetze verschärft werden, sondern mit konsequenter Strafverfolgung.</p> <p>Schrottexporte werden oft als Ausfuhren zur Wiederverwendung verschleiert. Die Nutzung dieser Grauzonen soll jetzt erschwert werden, indem Ladungen zum Beispiel mit Verkaufsverträgen belegt werden. Das erhöht in erster Linie den Verwaltungsaufwand für legale Exporte, dürfte aber Kriminielle nicht davon abhalten, Belege zu fälschen. Nötig sind tatsächlich mehr Zollbeamte, bessere Kontrollen und konsequenter Strafvollzug.“</p> <p>Für Exporte von Elektrogeräten in Nicht-OECD-Länder sind künftig folgende Papiere Pflicht für jede Ausfuhr: Rechnungskopie und Vertrag über den Verkauf, der besagt, dass das Gerät für den direkten Gebrauch bestimmt und voll funktionsfähig ist; Nachweis über Tests der Funktionsfähigkeit über jedes Gerät in der Lieferung; Erklärung, dass keines der Materialien oder Geräte Schrott sind. In der geltenden Regelung galten diese Anforderungen lediglich als Kriterien für eine Inspektion.</p> <p>Außerdem soll die Rücknahme von Kleingeräten über die Schaffung zusätzlicher Sammelstellen erleichtert werden. Für Geräte mit einem Außenmaß von bis zu 25 Zentimeter sollen künftig in den Mitgliedstaaten auch die Händler zur Rücknahme verpflichtet werden können.</p> <p>&nbsp;</p>]]></description>
      <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-umwelt-und-chemikalien-pressemitteilung/items/elektroschrott-neuregelung-aendert-nichts-an-illegalen-exporten.html</link>
      <pubDate>Thu, 19 Jan 2012 13:39:00 +0100</pubDate>
      <guid>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-umwelt-und-chemikalien-pressemitteilung/items/elektroschrott-neuregelung-aendert-nichts-an-illegalen-exporten.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Für ein liberales Europa</title>
      <description><![CDATA[<p>Ein bemerkenswertes Papier der Liberalen Senioren der Freiburger FDP: 'Freiburger Aufruf für ein liberales Europa'</p> <p>Mit den Verträgen von Rom wurde der Weg bereitet für ein förderales Europa mit liberalen Grundprinzipien. Soziale Marktwirtschaft, freier Wettbewerb, Schutz der privaten Eigentumsrechte und das Subsidiaritätsprinzip waren einige der Bausteine mit denen das Fundament für ein vereintes Europa geschaffen wurde. Doch mit der Entwicklung der EU zu einem zentralistisch verwalteten Europa ist dieses Fundament am wackeln.</p> <p>Den 'Freiburger Aufruf für ein liberales Europa' finden sie <a title="Freiburger Aufruf für ein liberales Europa" onclick="window.open(this.href); return false;" href="tl_files/userdata/pdf/Freiburger Aufruf fuer ein Liberales Europa_17JAN 2012.pdf">hier</a>.</p>]]></description>
      <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-krahmer-direkt/items/fuer-ein-liberales-europa.html</link>
      <pubDate>Wed, 18 Jan 2012 13:18:00 +0100</pubDate>
      <guid>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-krahmer-direkt/items/fuer-ein-liberales-europa.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Energiezuteilung aus Brüssel</title>
      <description><![CDATA[<p>Alle wollen Energie sparen. In der EU ist uns das so wichtig, dass wir uns europäische Ziele zur Energieeinsparung gesetzt haben. Um diese zu erreichen, schlägt die EU-Kommission eine 'Energieeffizienzrichtlinie' vor, die derzeit zur Entscheidung ansteht. </p> <p>Im Gesetzesvorschlag der EU-Kommission finden sich Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz von Gebäuden. So will die EU-Kommission verbindlich vorschreiben, dass drei Prozent des Bestandes öffentlicher Gebäude bis 2020 energetisch saniert werden. Energielieferanten sollen verpflichtet werden, ihre Lieferungen an Kunden jährlich um 1,5 Prozent zu kürzen. Darüber hinaus sind verpflichtende Überprüfungen zur Energieeffizienz von Industrieanlagen vorgesehen. Das gesamte Gesetzeswerk weist den Weg in die Energie-Planwirtschaft. Die vorgeschlagene Sanierungsquote für öffentliche Gebäude entspricht in Deutschland der Verdoppelung der bisher in zehn Jahren vollzogenen Sanierungsleistung. Trickreich schlägt die EU-Kommission diese verbindliche Quote nur für öffentliche Gebäude vor, damit die öffentliche Hand mit gutem Beispiel vorangehen kann. Woher die finanziellen Mittel für diese Maßnahmen kommen sollen, lässt der Vorschlag offen. Sicher steckt in der Gebäudesanierung ein großes Energieeffizienzpotenzial. Aber muss das mit dirigistischen Vorgaben aus Brüssel gehoben werden. Sicher nicht! Die vorgesehene Verpflichtung zu Lieferkürzungen für Energieversorger könnte auch aus der staatlichen Plankommission der DDR stammen. </p> <p>Für industrielle Strom- bzw. Energieverbraucher kann sich dieser Vorschlag zu einem Problem entwickeln. Sollen Industriebetriebe ihre Produktion einstellen, wenn der vorgegebene Stromverbrauch erreicht ist? An dieser Stelle kollidiert der Gesetzesvorschlag mit dem CO2-Emissionshandel, denn auch emissionshandelspflichtige Industrieunternehmen sind dieser Richtlinie unterworfen. Der staatliche Energieinspektor macht diesen absurden Gesetzesvorschlag zum perfekten Stück aus der Mottenkiste der Planwirtschaft. Aus liberaler Perspektive muss man fragen: Warum ist Energieeffizienz überhaupt ein politisches Ziel? Der Umgang mit Energie ist Sache jedes einzelnen Akteurs am Markt. In Unternehmen ist der effiziente Umgang mit Energie überlebenswichtig. Wer das nicht tut, scheidet bald aus dem Wettbewerb aus. </p> <p>Diese Richtlinie wird Europa nicht besser machen! Sie ist ein erneutes Beispiel für den fragwürdigen Trend zu Zentralismus und Planwirtschaft, der in der EU unserer Tage immer öfter zu beobachten ist. Bisher hat nur die Regierung von Großbritannien einen Generalvorbehalt gegen diese Richtlinie angemeldet. Ausgerechnet das Land, von dem sich viele wünschen, es möge aus der EU austreten, hält die Fahne marktwirtschaftlicher Ordnungspolitik hoch.</p>]]></description>
      <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-50/items/energiezuteilung-aus-bruessel.html</link>
      <pubDate>Tue, 17 Jan 2012 14:55:00 +0100</pubDate>
      <guid>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-50/items/energiezuteilung-aus-bruessel.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>2:0 für gesunde und sichere Lebensmittel</title>
      <description><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 01. Februar 2012, lädt Holger Krahmer zur Veranstaltung '2:0 für gesunde und sichere Lebensmittel' ins Europäisches Parlament.</p> <p>Auf der Veranstaltung spricht neben Holger Krahmer der Vorsitzende des BOGK (Bundesverband der obst-, gemüse und karoffelverarbeitenden Industrie e.V.) <strong>Konrad Linkenheil</strong> im Rahmen der BOGK-Informationswoche. Als politisches Organ für die gesamte Branche der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie vertritt der BOGK die Interessen seiner Mitglieder in Deutschland, aber insbesondere auch in der EU. Er verfügt über einen direkten Draht zu den federführenden politischen Institutionen in Brüssel.</p> <p>Falls Sie keine Zugansberechtigung zum Europäischen Parlament besitzen, kontaktieren Sie bis 25. Januar 2012 das <a href="buero-bruessel.html">Abgeordnetenbüro in Brüssel</a> – und teilen Sie uns Ihren Namen, Geburtsdatum und Wohnort mit.</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Veranstaltungseinladung </strong>| zum Vergrößern klicken</p> <p><a rel="lightbox" href="tl_files/userdata/images/blog/2011/BOGK-(Invitation-D).jpg"><img style="border: 1px solid black;" src="tl_files/userdata/images/blog/2011/BOGK-(Invitation-D).jpg" alt="" width="300" height="216" /></a></p>]]></description>
      <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-gesundheit-und-lebensmittel-holger-vor-ort/items/id-20-fuer-gesunde-und-sichere-lebensmittel.html</link>
      <pubDate>Sun, 18 Dec 2011 15:37:00 +0100</pubDate>
      <guid>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-gesundheit-und-lebensmittel-holger-vor-ort/items/id-20-fuer-gesunde-und-sichere-lebensmittel.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Zum Ergebnis des FDP Mitgliederentscheids</title>
      <description><![CDATA[<p>1. Ich bedauere, dass der Mitgliederentscheid nicht zu dem von uns angestrebten Beschluss der FDP geführt hat, die Einrichtung eines permanenten „Rettungsschirms“ für den Euro abzulehnen. Ich erkenne an, dass der Antrag des Bundesvorstandes – unabhängig vom Quorum – die Mehrheit der Stimmen erhalten hat. </p> <p>&nbsp;</p> <p>2. Ich möchte allen Parteifreunden, die uns mit ihrer Stimme unterstützt haben und die sich in den letzten Wochen engagiert für den Mitgliederentscheid eingesetzt haben, danken und ihnen meine besondere Anerkennung aussprechen. Sie haben die zahllosen Veranstaltungen ermöglicht, auf denen sich Mitglieder und Außenstehende über die Probleme des Währungsverbundes und die unterschiedlichen Ansätze zu ihrer Lösung informieren und über sie beraten konnten. </p> <p>Der Mitgliederentscheid hat eine von vielen vermisste Beteiligung der politischen Basis der FDP ermöglicht.&nbsp;Ich fordere die anderen Parteien der Bundesrepublik auf, diesem Vorbild zu folgen. Die Stabilität und das Vertrauen in unsere Währung ist nicht nur Sache des Parlamentes oder von Parteitagen, sondern geht jeden Bürger unseres Landes an.</p> <p>&nbsp;</p> <p>3. Ich erhoffe mir, dass die Führung der FDP das knappe inhaltliche Ergebnis des Mitgliederentscheids würdigt. Nur eine knappe Mehrheit der Parteimitglieder hat ihrem Antrag auf Fortsetzung der „Rettungsschirme“ zugestimmt. Die 44 % der Mitglieder, die für Antrag A gestimmt haben, sind integraler Bestandteil der liberalen Partei. Ich rufe alle unsere Unterstützer des Antrags A auf, in der FDP weiter für ein Europa des Rechts, der Rechtstaatlichkeit und der Marktwirtschaft zu kämpfen.&nbsp;Ich rufe&nbsp;die Parteiführung auf, die gemeinsamen europapolitischen Überzeugungen eines marktwirtschaftlichen,&nbsp;subsidiaren und solide wirtschaftenden Europas zukünftig zu betonen.</p> <p>&nbsp;</p> <p>4. Ich erwarte von der Bundestagsfraktion der FDP, dass sie nicht nur – wie bisher – vorsorglich ein „imperatives Mandat“ ablehnt, sondern auch für das Verfassungsrecht aller Abgeordneten des Bundestages eintritt, ausschließlich ihrer eigenen Gewissensentscheidung zu folgen.</p> <p>&nbsp;</p> <p>5. Das Verfahren des Mitgliederentscheids hat sich in wesentlichen Punkten als stark verbesserungsbedürftig herausgestellt. Wir bitten den Bundesvorstand deshalb, die Verfahrensordnung zu überarbeiten. Dafür bieten wir unsere Unterstützung an.</p>]]></description>
      <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-pressemitteilung/items/zum-ergebnis-des-fdp-mitgliederentscheids.html</link>
      <pubDate>Fri, 16 Dec 2011 17:01:00 +0100</pubDate>
      <guid>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-pressemitteilung/items/zum-ergebnis-des-fdp-mitgliederentscheids.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Bogenberger Erklärung: Sechzehn Thesen zur Situation der Europäischen Währungsunion</title>
      <description><![CDATA[<p>Tief besorgt über die Lage der Europäischen Union, weisen Wissenschaftler und Unternehmer in den 16 Thesen der "Bogenberger Erklärung" einen Weg aus der Krise.</p> <p>Die "Bogenberger Erklärung" finden Sie <a href="tl_files/userdata/pdf/Bogenberger Erklaerung.pdf">hier</a>.</p>]]></description>
      <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-krahmer-direkt/items/bogenberger-erklaerung-sechzehn-thesen-zur-situation-der-europaeischen-waehrungsunion.html</link>
      <pubDate>Wed, 07 Dec 2011 15:16:00 +0100</pubDate>
      <guid>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-krahmer-direkt/items/bogenberger-erklaerung-sechzehn-thesen-zur-situation-der-europaeischen-waehrungsunion.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Arabnews | First European Parliament delegation tours Kingdom</title>
      <description><![CDATA[<p>“The European Parliament pointed out very clearly the urgent need for the Arab World, the Arabian Peninsula and particularly Saudi Arabia to be taken into a strategic focus at a political and economic level,” said the delegation leader Holger Krahmer. In particular, he added, “we should seek a more intensive relationship with the Gulf Cooperation Council and its member states in order to maintain our position as the leading trading partner of the region.”</p> <p>Read the complete article <a href="http://arabnews.com/saudiarabia/article542153.ece">here</a>.</p>]]></description>
      <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-medienbeitrag/items/arabnews-.html</link>
      <pubDate>Mon, 05 Dec 2011 16:27:00 +0100</pubDate>
      <guid>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-medienbeitrag/items/arabnews-.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Für Europa und gegen einen verfehlten Euro</title>
      <description><![CDATA[<p>Der Weg zu einer marktwirtschaftlichen, subsidiaren, letztlich liberalen EU führt hingegen über das Anerkennen der politischen und ökonomischen Realität: Die Währungsunion in dieser Form ist nicht ohne ständige und teure politische Eingriffe überlebensfähig. Sie sollte mit den dafür geeigneten Mitgliedsstaaten der EU neu konstruiert werden. Wenn endlich gutes ökonomisches Wissen und gutes politisches Handeln zusammenfänden – warum sollte das Projekt Europa daran scheitern, wie immer behauptet wird? Am Eintreten für eine Union souveräner Staaten ist nichts antieuropäisches. Es ist patriotisch und proeuropäisch.</p> <p>Den vollständigen Beitrag auf der Webseite der 'Achse des Guten' finden sie <a title="hier" href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/fuer_europa_und_gegen_einen_verfehlten_euro/">hier</a>.</p>]]></description>
      <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-krahmer-direkt/items/fuer-europa-und-gegen-einen-verfehlten-euro.html</link>
      <pubDate>Fri, 02 Dec 2011 10:21:00 +0100</pubDate>
      <guid>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-krahmer-direkt/items/fuer-europa-und-gegen-einen-verfehlten-euro.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Tagesspiegel | Mehr Freiheit ist weniger Staat</title>
      <description><![CDATA[<p>Das vereinte Europa ist von seinen Gründungsvätern als ein Hort der Freiheit gegen alle Formen von Diktatur, Unfreiheit und Planwirtschaft erträumt worden. Das heutige Europa ist auf dem Weg in die monetäre Planwirtschaft und den politischen Zentralismus. Die Gründungsväter Europas wollten ein Europa des Rechts und der Rechtsstaatlichkeit. Die heutigen Regierungen des Euro-Raums, die EU-Kommission und die EZB, verabreden sich hingegen zum kollektiven Rechtsbruch, obwohl die EU-Kommission als Hüterin der Verträge und die nationalen Regierungen zum Schutz des Rechts verpflichtet sind.<br />Die freiheitliche Wirtschaftsverfassung Europas wird an einem Wochenende im Mai 2010 durch unsere Regierungen außer Kraft gesetzt. Und bis heute verbreiten unsere Staats- und Regierungschefs und die EU-Kommission auf allen Fernsehkanälen die falsche Aussage: „Scheitert der Euro, dann scheitert Europa.“ Dabei verschweigen sie, dass die europäische Freiheitsidee aus der Vielgestaltigkeit Europas hervorgegangen ist und dass sich aus dieser Vielgestaltigkeit die fünf Grundpfeiler Europas herausgebildet und gefestigt haben.</p> <p>Den vollständigen Artikel finden sie <a title="hier" href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/mehr-freiheit-ist-weniger-staat/5859794.html">hier</a>.</p>]]></description>
      <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-medienbeitrag/items/tagesspiegel-mehr-freiheit-ist-weniger-staat.html</link>
      <pubDate>Fri, 18 Nov 2011 10:44:00 +0100</pubDate>
      <guid>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-medienbeitrag/items/tagesspiegel-mehr-freiheit-ist-weniger-staat.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Wilhelm Röpke über Europa</title>
      <description><![CDATA[<p>"Dezentrismus ist in der Tat ein wesentliches Stück des europäischen Geistes. Wenn wir daher versuchen wollen, Europa zentralistisch zu organisieren, einer planwirtschaftlichen Bürokratie zu unterwerfen und gleichzeitig zu einem mehr oder weniger geschlossenen Block zu schmieden, so ist das nichts weiter als Verrat an Europa und am europäischen Patrimonium … Wir zerstören gerade das, was wir zu verteidigen haben und was uns selber Europa ebenso liebenswert wie der ganzen Welt unersetzlich macht."&nbsp;Wilhelm Röpke, Jenseits von Angebot und Nachfrage, 1979, S. 365.</p>]]></description>
      <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-krahmer-direkt/items/wilhelm-roepke-ueber-europa.html</link>
      <pubDate>Thu, 17 Nov 2011 18:18:00 +0100</pubDate>
      <guid>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-krahmer-direkt/items/wilhelm-roepke-ueber-europa.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Aus grünen Fesseln befreien!</title>
      <description><![CDATA[<p>"Die Ideologie von der Klimaerwärmung durch CO<span style="font-size: 9px;">2</span> kommt uns volkswirtschaftlich teuer zu stehen. Liberale haben freiheitliche Grundsätze preisgegeben, als sie sich diesem Dogma gebeugt haben." In der aktuellen Ausgabe des Compact-Magazin 11/2011 setzt Holger Krahmer sich mit dem Dogma der Klimaerwärmung durch CO<span style="font-size: 9px;">2</span> auseinander und fordert zur Verteidigung bürgerlicher Freiheiten eine liberale Kraft, die sich dem grünen Konsens und den ihn tragenden politischen und wirtschaftlichen Interessen widersetzt.</p> <p><a class="information" title="Holger Krahmer " onclick="window.open(this.href); return false;" rel="lightbox[multi]" href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/aus_gruenen_fesseln_befreien/">Holger Krahmer "Aus grünen Fesseln befreien"</a></p>]]></description>
      <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-klimawandel-medienbeitrag/items/aus-gruenen-fesseln-befreien.html</link>
      <pubDate>Tue, 01 Nov 2011 13:10:00 +0100</pubDate>
      <guid>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-klimawandel-medienbeitrag/items/aus-gruenen-fesseln-befreien.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Holger Krahmer zur aktuellen Europapolitik</title>
      <description><![CDATA[<p>In Bezug auf die Debatte zur aktuellen Europapolitik besteht viel Gesprächsbedarf. Die Frage nach dem richtigen Weg ist zur Zeit das wichtigste Thema, dass die Republik bewegt. Daher referiert und diskutiert Holger Krahmer auf einer Vielzahl von Veranstaltungen in ganz Deutschland. </p> <p>31.10.2011 | Zwischen Klimaangst und Vernunft - Perspektiven für eine marktwirtschaftliche Umwelt- und Energiepolitik | Eine Veranstaltung des Hayek-Clubs Dresden | Dresden</p> <p>01.11.2011 | Diskussion zur aktuellen Europapolitik | Eine Veranstaltung der FDP Thüringen zum Landesparteirat&nbsp;mit Hermann Otto Solms, MdB&nbsp;und Holger Krahmer, MdEP | Start: 18:00 | Hotel "Victor's Residenz", Häßlerstraße 17, 99096 Erfurt</p> <p>03.11.2011 | Zwischen Rettungsschirm und Staatspleite: Wie kommt Europa aus der Krise? | Eine Diskussionsveranstaltung der FDP Hamburg mit Prof. Gerd Habermann, Prof. Wolfgang Maennig, Dr. Jörg Quitzau, Prof. Armin Hatje und Holger Krahmer, MdEP | Start: 19:30 | Hotel Ambassador, Heidenkampsweg 34,&nbsp;20097 Hamburg</p> <p>10.11.2011 | Expertenrunde zur Zukunft des Euro&nbsp;| Eine Veranstaltung der FDP Sachsen mit Prof. Dr. Michael Hüther und Holger Krahmer, MdEP | Dresden</p> <p>16.11.2011 | Diskussionsabend zu den Grundsätzen einer liberalen Europapolitik | Eine Veranstaltung der Jungen Liberalen Karlsruhe-Land | Start: 19:30 | Restaurant "Hofgarten", Pforzheimer Straße 13, 76275 Ettlingen</p> <p>17.11.2011 | Europa am Scheideweg | Eine Veranstaltung des FDP-Bezirksverbandes Rhein-Main mit Hans-Joachim Otto und Holger Krahmer, MdEP | Start: 19:00 | IHK Offenbach, Frankfurter Straße 90, 63067 Offenbach am Main</p> <p>18.11.2011 | Diskussion zur aktuellen Europapolitik | Eine Veranstaltung der FDP Saarland | Saarbrücken</p> <p>30.11.2011 | Podiumsdiskussion zum Thema „Euro“ | Veranstalter ist die FDP-Auslandsgruppe in Brüssel | Teilnehmer sind Dr. Klinz, Dr. Olaf Prüssmann und Holger Krahmer, MdEP | Start: 20:00 | Brüssel</p>]]></description>
      <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-holger-vor-ort/items/holger-krahmer-zur-aktuellen-europapolitik.html</link>
      <pubDate>Fri, 21 Oct 2011 15:32:00 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-holger-vor-ort/items/holger-krahmer-zur-aktuellen-europapolitik.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Buchveröffentlichung | Realitätscheck für den Klimaschutz</title>
      <description><![CDATA[<p>Wissenschaftler, Medien und Politiker scheinen sich einig: Der Klimawandel ist Realität und der Mensch ist schuld daran. Es muss etwas geschehen – koste es, was es wolle. Doch der Schein trügt: Noch steckt die Klimaforschung in den Kinderschuhen, kämpft mit ungenauen Daten und einer Natur, die sich auch mit den komplexesten Modellen nicht zufriedenstellend beschreiben lässt. Zukunftsprognosen bleiben Kaffeesatzleserei. </p> <p>Angesichts dieser Unsicherheiten zerbrechen sich die Experten den Kopf, wie dem Problem Herr zu werden ist. Für die einen steht das Klima und damit die Zukunft von Natur und Menschheit auf dem Spiel, die anderen sehen in klimapolitischem Aktionismus eine Gefahr für Wohlstand und Entwicklung. Folglich wird auf dem Basar der internationalen Klimapolitik von der Beschleunigung des grünen Wachstumsmotors bis zum kräftigen Tritt auf die Klimaschutzbremse alles feilgeboten. Kein Wunder, dass die Verhandlungen feststecken.</p> <p>Nur ein Realitätscheck kann die Situation noch retten. Die Wirtschaftswissenschaftler <strong>Ross McKitrick</strong> und <strong>Manuel Frondel</strong> decken im Buch 'Realitätscheck für den Klimaschutz – Globale Klimapolitik zwischen Anspruch und Wirklichkeit' unangenehme Wahrheiten auf und weisen einen Weg aus der Sackgasse der Klimapolitik. </p> <p>Herausgeber sind <strong>Steffen Hentrich</strong> (Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit) und <strong>Holger Krahmer</strong>.</p> <p>Veröffentlichung: November 2011<br />ISBN: 978-3-00-036040-4 | Print<br />ISBN: 978-3-00-036041-1 | eBook</p> <p> Kostenfreie Herausgeber-Exemplare können im krahmerladen <a href="kontaktformular.html">bestellt</a> werden, solange der Vorrat reicht. Weitere Informationen finden Sie im Menü 'Presse' unter '<a href="publikationen.html">Publikationen</a>'.</p> <p><strong>Update 11-2011:</strong> <br />Trotz intensiver Bemühungen und Qualitätskontrollen können Fehler übersehen werden. Ein Korrekturverzeichnis finden Sie <a href="errata.html">hier</a>.</p> <p>&nbsp;</p> <p><img title="tl_files/userdata/images/blog/2011/klimabuch-3d.jpg" src="tl_files/userdata/images/blog/2011/klimabuch-3d.jpg" alt="tl_files/userdata/images/blog/2011/klimabuch-3d.jpg" width="232" height="400" /></p> <div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;"> <h1>Korrekturverzeichnis</h1> </div>]]></description>
      <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-41/items/buchveroeffentlichung-realitaetscheck-fuer-den-klimaschutz.html</link>
      <pubDate>Thu, 20 Oct 2011 15:22:00 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-41/items/buchveroeffentlichung-realitaetscheck-fuer-den-klimaschutz.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Energiebinnenmarkt müssen die Mitgliedstaaten auch wollen</title>
      <description><![CDATA[<p>Energiekommissar Oettinger will den Ausbau des Stromleitungsnetzes in Europa beschleunigen. Dazu sollen etwa die Genehmigungsverfahren für Hochspannungsleitungen auf maximal drei Jahre begrenzt werden. Dies ist Teil des heute vorgestellten Maßnahmenpakets zur Energieinfrastruktur.</p> <p>Dazu sagt Holger Krahmer, energiepolitischer&nbsp;Sprecher der FDP im Europäischen Parlament: „Wer den Energiebinnenmarkt will, muss den Ausbau der Energie-Infrastruktur europäisieren. Dafür müssten die Mitgliedstaaten einen Eingriff in ihr nationales Planungsrecht zulassen. Damit baut Oettinger Vorschlag, so richtig er ist, auf einer Bereitschaft zu europäischem Denken auf, die in den Mitgliedsstaaten kaum mehr vorhanden ist.“</p>]]></description>
      <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-umwelt-und-energie-pressemitteilung/items/energiebinnenmarkt-muessen-die-mitgliedstaaten-auch-wollen.html</link>
      <pubDate>Wed, 19 Oct 2011 14:40:00 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-umwelt-und-energie-pressemitteilung/items/energiebinnenmarkt-muessen-die-mitgliedstaaten-auch-wollen.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Einbeziehung von Fluggesellschaften ins ETS: Moratorium gefordert</title>
      <description><![CDATA[<p>Die Generalanwältin des EuGH hat heute in ihrem Eröffnungsplädoyer festgestellt, dass die Einbeziehung der Fluggesellschaften in den Europäischen Emissionshandel mit internationalem Recht und internationalen Abkommen vereinbar sei. Dagegen bekräftigt Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im EP seine Forderung nach einem Moratorium: „Fast alle wichtigen Staaten der Welt haben signalisiert, ihre Luftverkehrsunternehmen dem europäischen Emissionshandelssystem nicht aussetzen zu wollen. Die Europäische Kommission sollte über das Gesetz ein Moratorium verhängen, um einen drohenden Handelskrieg mit Drittstaaten zu verhindern.“</p> <p>Am vergangenen Freitag haben 21 Staaten, unter anderem die USA, Japan, Indien, Brasilien, Russland und China ein Abkommen gegen die Einbeziehung der Airlines zum ETS unterzeichnet. Einige Fluggesellschaften hatten gegen die Einbeziehung der Fluggesellschaften in den Europäischen Emissionshandel geklagt.&nbsp;</p> <p>„Das ist eine klare und kompromisslose Aussage. Die Kommission darf jetzt nicht auf einen juristischen Standpunkt beharren, der politisch nicht durchsetzbar ist. Wir haben eben keine Weltregierung, die Kommission darf sich nicht zu einer solchen ernennen“, so Krahmer.</p>]]></description>
      <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-umwelt-und-energie-pressemitteilung/items/einbeziehung-von-fluggesellschaften-ins-ets-moratorium-gefordert.html</link>
      <pubDate>Thu, 06 Oct 2011 14:07:00 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-umwelt-und-energie-pressemitteilung/items/einbeziehung-von-fluggesellschaften-ins-ets-moratorium-gefordert.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Rattenplage ist schlimmer als Rattengift</title>
      <description><![CDATA[<p>Der Umweltausschuss im Europäischen Parlament hat erneut für weitreichende Verbote für bestimmte Chemikalien gestimmt, die zur Kontrolle von Schädlingen wie zum Beispiel Insekten oder Ratten aber auch Krankheitserregern dienen. Gleichzeitig sollen Ausnahmeregelungen ermöglicht werden, zum Beispiel für Rattengift, das erlaubt werden soll, wenn eine Gefährdung der öffentlichen Gesundheit nachgewiesen werden kann.</p> <div>„Viele Abgeordnete geben sich der Illusion hin, dass aus einem langen Wunschzettel ökologischer Regulierung irgendwann ein Gesetz werden kann. Der Rat akzeptiert diese weitgehenden Wünsche aber nicht. Eine Einigung kann es also nur geben, wenn der Wunschzettel über Ausnahmeregelungen realistischer gemacht wird. Das Ergebnis ist dann eine bürokratische, widersprüchliche und damit weitgehend zwecklose Gesetzgebung, die nebenbei den Binnenmarkt beschädigt“, urteilt Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament.</div> <div>&nbsp;</div> <div>„Wir haben ein umfassendes Gesetz zur Kontrolle von Chemikalien in der EU: REACH. Mit großem Aufwand werden in diesem Programm Chemikalien auf ihr Risiko hin geprüft und zugelassen. In der Biozid-Richtlinie, werden dagegen Wirkstoffe zuerst pauschal verboten und dann über Ausnahmen wieder erlaubt. Es wäre besser, wenn hier das gleiche Prinzip wie bei REACH – die Risikoprüfung – angewendet würde.</div> <div>&nbsp;</div> <div>Ob von den Wirkstoffen bei richtiger Anwendung tatsächlich eine Gefahr ausgeht oder was passiert, wenn es keinen Ersatz gibt, darauf hat niemand geachtet. Schädlingsbefall kann ein viel größeres Risiko sein, als das letzte Gramm Biozid, dass wir einsetzen um das Ungeziefer zu bekämpfen.</div> <div>&nbsp;</div> <div>Die Biozidrichtlinie wird derzeit in in zweiter Lesung zwischen Rat und Parlament verhandelt. Ob und wann diese Lesung abgeschlossen werden kann ist offen.</div>]]></description>
      <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-umwelt-und-chemikalien-pressemitteilung/items/rattenplage-ist-schlimmer-als-rattengift.html</link>
      <pubDate>Tue, 04 Oct 2011 20:36:00 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-umwelt-und-chemikalien-pressemitteilung/items/rattenplage-ist-schlimmer-als-rattengift.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Verschärfung der Seweso-Richtlinie nicht gerechtfertigt</title>
      <description><![CDATA[<p>Der Geltungsbereich der sogenannten Seweso-Richtlinie soll erweitert werden, sodass künftig eine größere Anzahl gefährlicher Stoffe und Betriebe betroffen wären als unter der geltenden Regelung. Diesen Vorschlag der EU-Kommission hat der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments heute bestätigt.</p> <p>Dazu Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im EP: „Wir brauchen Regeln für einen sorgsamen Umgang mit gefährlichen Stoffen. Dafür hat sich die Seveso-Richtlinie bewährt. Für die in der Neufassung der Richtlinie vorgesehenen Verschärfungen gibt es keine sachlichen Begründungen und auch keine neuen sicherheitsrelevanten Erkenntnisse. Wir erhöhen den bürokratischen Aufwand ohne Verminderung des Risikos."</p> <div>Die Seveso-Richtlinie (Richtlinie zur Beherrschung der Gefahren bei schweren Unfällen mit gefährlichen Stoffen) zielt darauf ab, schwere Unfälle mit großen Mengen gefährlicher Stoffe zu verhüten und die Folgen solcher Unfälle für Mensch und Umwelt zu begrenzen. Die heutige Seveso-Richtlinie erfasst rund 10.000 Betriebe in der Europäischen Union.</div>]]></description>
      <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-umwelt-und-chemikalien-pressemitteilung/items/verschaerfung-der-seweso-richtlinie-nicht-gerechtfertigt.html</link>
      <pubDate>Tue, 04 Oct 2011 20:32:00 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-umwelt-und-chemikalien-pressemitteilung/items/verschaerfung-der-seweso-richtlinie-nicht-gerechtfertigt.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Elektroschrott-Richtlinie wird in der Umsetzung scheitern</title>
      <description><![CDATA[<p>Für Elektroschrott soll künftig eine europaweit einheitliche Rücknahmequote von 85 Prozent gelten. Von den zurückgenommenen Geräten müssen je nach Kategorie 75 bis 85 Prozent auch wiederverwertet werden. Dies hat der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments heute gefordert.</p> <div>Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament, kritisiert: „Verbindliche Rücknahmequoten sind gut gemeint aber kaum realistisch. Wenn der Rat bereits Ausnahmen für bestimmte Länder durchsetzen möchte, ist doch jetzt schon klar, dass dieses Gesetz in der Umsetzung scheitern wird. Stattdessen sollten die geltenden Regelungen konsequenter durchgesetzt werden.“</div> <div>&nbsp;</div> <div>Die Kommission hatte die Überarbeitung der Richtlinie angestoßen, unter anderem, um die ‚nicht angemessene’ Behandlung von Elektroschrott zu erschweren. Dazu zählt etwa die illegale Verschiffung von Elektroschrott nach Afrika. Dazu Krahmer: „Die kriminellen Schrottexporte nach Afrika weisen auf ein Vollzugsproblem hin, nicht auf eine Gesetzeslücke.“</div> <div>&nbsp;</div> <div>Nach Angaben der Kommission werden in der EU derzeit 65 Prozent der auf den Markt gebrachten Elektrogeräte zwar gesammelt, davon aber nur kaum die Hälfte sachgerecht entsorgt.</div>]]></description>
      <link>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-umwelt-und-chemikalien-pressemitteilung/items/elektroschrott-richtlinie-wird-in-der-umsetzung-scheitern.html</link>
      <pubDate>Tue, 04 Oct 2011 20:29:00 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.dev.rostoff.de/krahmer/blogeintrag-umwelt-und-chemikalien-pressemitteilung/items/elektroschrott-richtlinie-wird-in-der-umsetzung-scheitern.html</guid>
    </item>
  </channel>
</rss>
