<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Holger Krahmer &#124; Mitglied des Europäischen Parlaments</title>
	<atom:link href="http://www.holger-krahmer.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.holger-krahmer.de</link>
	<description>Zeigt das Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit und gibt einen Einblick in die tagespolitische Arbeit.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 21 Jul 2010 11:28:32 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>“Gay Pride 2010” in Valetta (Malta)</title>
		<link>http://www.holger-krahmer.de/2010/07/21/holger-krahmer-auf-dem-%e2%80%9cgay-pride-2010%e2%80%9d-in-valetta-malta/</link>
		<comments>http://www.holger-krahmer.de/2010/07/21/holger-krahmer-auf-dem-%e2%80%9cgay-pride-2010%e2%80%9d-in-valetta-malta/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 11:13:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Rössel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holger-krahmer.de/?p=2184</guid>
		<description><![CDATA[Holger Krahmer forderte auf einer Kundgebung für die Gleichberechtigung Homo-, Bisexueller und Transgender in Valetta (Malta), dass „homosexuelle Paare die gleiche Anerkennung wie heterosexuelle Paare bekommen müssen.“ Die Demonstration unter dem Titel ‚Gay Pride’ führte am 17. Juli viele Malteser in das historische Stadtzentrum von Valetta.
„Die Rechte lesbischer, homo- und bisexueller Menschen sowie Transgender liegen mir ganz besonders am Herzen. Sie spielen in der Gesellschaft eine wichtige Rolle“, sagte Krahmer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.holger-krahmer.de/wp-content/uploads/2010/07/CIMG0074.jpg"></a>Holger Krahmer forderte auf einer Kundgebung für die Gleichberechtigung Homo-, Bisexueller und Transgender in Valetta (Malta), dass „homosexuelle Paare die gleiche Anerkennung wie heterosexuelle Paare bekommen müssen.“ Die Demonstration unter dem Titel ‚Gay Pride’ führte am 17. Juli viele Malteser in das historische Stadtzentrum von Valetta.</p>
<p>„Die Rechte lesbischer, homo- und bisexueller Menschen sowie Transgender liegen mir ganz besonders am Herzen. Sie spielen in der Gesellschaft eine wichtige Rolle“, sagte Krahmer weiter. &#8220;Sie sollten ebenfalls das Recht auf Ehe erhalten. Ich freue mich auf den Tag, an dem Homosexualität als normal angesehen wird.“</p>
<p>Die zentrale Botschaft Krahmers an die Malteser war, dass andere, neue Formen des Zusammenlebens anerkannt werden müssten:</p>
<p>„Diskriminierung und Ablehnung anderer individueller Lebensweisen fängt in den Köpfen der Menschen an und kann nicht durch ein Antidiskriminierungsgesetz weggebügelt werden. Toleranz und die Fähigkeit zu offenen Diskussionen sind notwendig, um Vorurteile abzulegen. Jeder einzelne soll sein Teil dazu beitragen.“</p>
<p>An der Veranstaltung nahmen neben Krahmer auch maltesische Politiker der Grünen, Konservativen und Nationalisten teil.</p>
<p><a href="http://www.maltatoday.com.mt/news/pride-week-2010/legal-recognition-of-gay-couples-at-the-top-of-lgbt-agenda" target="_blank">Beitrag auf maltatoday.com</a></p>
<p><a href="http://www.holger-krahmer.de/wp-content/uploads/2010/07/CIMG0065.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2188" title="CIMG0065" src="http://www.holger-krahmer.de/wp-content/uploads/2010/07/CIMG0065-501x375.jpg" alt="" width="501" height="375" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holger-krahmer.de/2010/07/21/holger-krahmer-auf-dem-%e2%80%9cgay-pride-2010%e2%80%9d-in-valetta-malta/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>GVO: Flickenteppich besser als gar kein Teppich</title>
		<link>http://www.holger-krahmer.de/2010/07/13/gvo-flickenteppich-besser-als-gar-kein-teppich/</link>
		<comments>http://www.holger-krahmer.de/2010/07/13/gvo-flickenteppich-besser-als-gar-kein-teppich/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 14:22:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Rössel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dossier Verkehr & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holger-krahmer.de/2010/07/13/gvo-flickenteppich-besser-als-gar-kein-teppich/</guid>
		<description><![CDATA[Die EU-Kommission gibt die Zulassungsverantwortung für gentechnisch veränderte Kulturen an die Mitgliedsstaaten zurück. Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament ist die Entscheidung nicht mutig genug:
„Der heute vorgestellte Plan der EU-Kommission kann helfen, Europa aus der Angststarre gegenüber der Gentechnik herauszuführen. Die Entscheidung ist aber nicht richtungsweisend, sondern zeigt ein Dilemma auf, in dem sich die gesamte Umweltpolitik der EU inzwischen befindet: Unüberwindbare Interessenunterschiede zwischen den Mitgliedsstaaten führen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die EU-Kommission gibt die Zulassungsverantwortung für gentechnisch veränderte Kulturen an die Mitgliedsstaaten zurück. Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament ist die Entscheidung nicht mutig genug:</p>
<p>„Der heute vorgestellte Plan der EU-Kommission kann helfen, Europa aus der Angststarre gegenüber der Gentechnik herauszuführen. Die Entscheidung ist aber nicht richtungsweisend, sondern zeigt ein Dilemma auf, in dem sich die gesamte Umweltpolitik der EU inzwischen befindet: Unüberwindbare Interessenunterschiede zwischen den Mitgliedsstaaten führen in Brüssel zu Entscheidungsunfähigkeit. Ergebnis wird ein Flickenteppich sein, aus verschiedenen Vorschriften zur Nutzung von grüner Gentechnik.</p>
<p>Andere Regionen der Welt setzen längst Standards bei der Kulitivierung gentechnisch veränderter Pflanzen und machen gute Erfahrungen damit.</p>
<p>Europa hat sich in die grüne Wagenburg zurückgezogen und ignoriert damit auch die Chancen, die sich mit der Nutzung grüner Gentechnik ergeben.</p>
<p>Die EU-Kommission hat heute einen Plan vorgestellt, nach dem die Zulassung gentechnisch veränderter Organismen zwar weiterhin auf europäischer Ebene geregelt ist, die Entscheidung über die Nutzung und Regeln zum Umgang aber von den Mitgliedsstaaten getroffen werden kann. Damit kann kein europäischer Binnenmarkt für GVO geschaffen werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holger-krahmer.de/2010/07/13/gvo-flickenteppich-besser-als-gar-kein-teppich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>EU-Lebensmittelzulassung scheitert an Klonfleischdebatte</title>
		<link>http://www.holger-krahmer.de/2010/07/07/eu-lebensmittelzulassung-scheitert-an-klonfleischdebatte/</link>
		<comments>http://www.holger-krahmer.de/2010/07/07/eu-lebensmittelzulassung-scheitert-an-klonfleischdebatte/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 10:34:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Rössel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dossier Lebensmittelkennzeichnung]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holger-krahmer.de/?p=2165</guid>
		<description><![CDATA[Für neuartige Lebensmittel gibt es vorerst kein EU-weit einheitliches Zulassungsverfahren. Die entsprechende Verordnung kann nicht in Kraft treten, da sich Parlament und Rat vor allem beim Verbot von Klonfleisch nicht auf eine gemeinsame Formulierung verständigen konnten.
Holger Krahmer, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP im EP kritisiert die Verzögerung: „Vom Fruchtsaftkonzentrat bis zur Joghurtkultur kommen jährlich einige tausend neuartige Lebensmittel auf den Markt, für deren Zulassung diese Verordnung dringend gebraucht wird. Gesetze müssen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für neuartige Lebensmittel gibt es vorerst kein EU-weit einheitliches Zulassungsverfahren. Die entsprechende Verordnung kann nicht in Kraft treten, da sich Parlament und Rat vor allem beim Verbot von Klonfleisch nicht auf eine gemeinsame Formulierung verständigen konnten.</p>
<p>Holger Krahmer, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP im EP kritisiert die Verzögerung: „Vom Fruchtsaftkonzentrat bis zur Joghurtkultur kommen jährlich einige tausend neuartige Lebensmittel auf den Markt, für deren Zulassung diese Verordnung dringend gebraucht wird. Gesetze müssen mit der technischen Entwicklung Schritt halten, um das hohe Niveau der Lebensmittelsicherheit in Europa zu gewährleisten. Fleisch aus geklonten Tieren ist nur ein kleiner Ausschnitt, der Konsum anderer Lebensmittel, die ebenfalls unter den Anwendungsbereich dieser Verordnung fallen, ist viel höher. Es ist bedauerlich, dass die Regelung ausgerechnet an dieser Symboldebatte scheitert.</p>
<p>Die Verordnung betrifft Lebensmittel, bei deren Herstellung neue Technologien und Produktionsmethoden genutzt werden. Als neuartig gelten hier sowohl Produkte als auch Technologien, die seit 1997 eingeführt wurden &#8211; neben geklonten Tieren, gehören zum Beispiel auch Verfahren, die auf Nanotechnologie basieren zum Anwendungsbereich der Regelung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holger-krahmer.de/2010/07/07/eu-lebensmittelzulassung-scheitert-an-klonfleischdebatte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Einfuhr von illegal geschlagenem Holz verboten</title>
		<link>http://www.holger-krahmer.de/2010/07/07/einfuhr-von-illegal-geschlagenem-holz-verboten/</link>
		<comments>http://www.holger-krahmer.de/2010/07/07/einfuhr-von-illegal-geschlagenem-holz-verboten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 10:32:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Rössel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dossier Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holger-krahmer.de/?p=2163</guid>
		<description><![CDATA[Die Einfuhr von illegal geschlagenem Holz in die EU wird verboten. Die entsprechende Verordnung wurde vom Europaparlament mit großer Mehrheit angenommen, nachdem Probleme, wie die stark bürokratische Kontrolle der gesamten Lieferkette, gelöst werden konnten.
Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament lobt die Entscheidung: „Die neue Verordnung ist sinnvoll. Verbraucher müssen sicher sein, dass Holz oder Holzprodukte nicht aus illegal gefällten Bäumen kommen, um Raubbau an Wäldern möglichst zu]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Einfuhr von illegal geschlagenem Holz in die EU wird verboten. Die entsprechende Verordnung wurde vom Europaparlament mit großer Mehrheit angenommen, nachdem Probleme, wie die stark bürokratische Kontrolle der gesamten Lieferkette, gelöst werden konnten.</p>
<p>Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament lobt die Entscheidung: „Die neue Verordnung ist sinnvoll. Verbraucher müssen sicher sein, dass Holz oder Holzprodukte nicht aus illegal gefällten Bäumen kommen, um Raubbau an Wäldern möglichst zu verhindern.“</p>
<p>In den Verhandlungen mit dem Rat stimmte das Parlament einigen Vereinfachungen der Regelung zu: So bleibt der Nachweis der Herkunft und das Erlassen eines eventuell nötigen Importverbots auf den ersten Punkt des Inverkehrbringens beschränkt. Auch Druckerzeugnisse sind aus dem Anwendungsbereich verschwunden.</p>
<p>„Diese Regelung erspart gerade kleinen Unternehmen der Holzwirtschaft eine Menge Bürokratie. Die anfangs vorgesehene Nachweispflicht in der gesamten Lieferkette ist vom Tisch. Vom Holzimporteur über das Sägewerk bis zur Möbelfabrik jederzeit alle Nachweise über die Herkunft des Holzes vorhalten zu müssen, hätte einen bürokratischen Papierverbrauch nach sich gezogen, der den legalen Holzeinschlag sicher befördern würde“, so Krahmer.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holger-krahmer.de/2010/07/07/einfuhr-von-illegal-geschlagenem-holz-verboten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Industrieemissionen: Mehr war nicht erreichbar</title>
		<link>http://www.holger-krahmer.de/2010/07/07/krahmer-zu-industrieemissionen-mehr-war-nicht-erreichbar/</link>
		<comments>http://www.holger-krahmer.de/2010/07/07/krahmer-zu-industrieemissionen-mehr-war-nicht-erreichbar/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 10:30:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Rössel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dossier Industrieemissionen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holger-krahmer.de/?p=2160</guid>
		<description><![CDATA[Die EU-Anforderungen für die Zulassung von Industrieanlagen werden verschärft. Ausnahmeregelungen, die in der Vergangenheit zu starken Abweichungen vom technischen Standard* geführt haben, sollen künftig tatsächlich zur Ausnahme werden. Das Europaparlament setzte in diesem Punkt einen Teil seiner Forderungen nach ehrgeizigeren Regelungen durch. Im Gegenzug beharrten die Mitgliedsstaaten im Rat auf Verlängerungen der Fristen für die Umsetzung der Richtlinie für Großfeuerungsanlagen (Kraftwerke).
„Mehr war nicht erreichbar“, erklärt Holger Krahmer, Berichterstatter und umweltpolitischer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die EU-Anforderungen für die Zulassung von Industrieanlagen werden verschärft. Ausnahmeregelungen, die in der Vergangenheit zu starken Abweichungen vom technischen Standard* geführt haben, sollen künftig tatsächlich zur Ausnahme werden. Das Europaparlament setzte in diesem Punkt einen Teil seiner Forderungen nach ehrgeizigeren Regelungen durch. Im Gegenzug beharrten die Mitgliedsstaaten im Rat auf Verlängerungen der Fristen für die Umsetzung der Richtlinie für Großfeuerungsanlagen (Kraftwerke).</p>
<p>„Mehr war nicht erreichbar“, erklärt Holger Krahmer, Berichterstatter und umweltpolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament: „Verglichen mit der bestehenden Richtlinie ist der nun erreichte Kompromiss eine Verbesserung für mehr Umweltschutz und fairen Wettbewerb zwischen Industriestandorten in Europa. Dem Kompromiss zu den Großfeuerungsanlagen kann man mit der Faust in der Tasche zustimmen.“</p>
<p>Die zentrale Änderung im Vergleich zur bestehenden Regelung betrifft das Recht der Behörden, bei der Zulassung von Anlagen vom Stand der Technik abzuweichen. Diese Flexibilität ist notwendig, um auf Besonderheiten der einzelnen Anlagen einzugehen. Missbrauch dieser Flexibilität hatte jedoch zu starken Abweichungen von den Standards geführt, mit negativen Folgen für Umweltschutz und einheitlichen Wettbewerbsbedingungen in der Union. „Die EU-Kommission hat jetzt ein Werkzeug in der Hand, mit dem sie technische Standards bei Anlagegenehmigungen besser durchsetzen kann. Die Kommission muss dieses Werkzeug allerdings auch nutzen“, so Krahmer.</p>
<p>Im Gegenzug hatten die Mitgliedstaaten Zugeständnisse für Großfeuerungsanlagen verlangt, die nun bis zum 30. Juni 2020 Zeit bekommen können, bevor die Einhaltung der Regulierung verpflichtend wird und Investitionen in die Technik nötig werden. Allerdings konnten Ausnahmen für Anlagen mit begrenzter Restlaufzeit konnten von 20.000 auf 17.500 Betriebsstunden reduziert werden.</p>
<p>Krahmer: „Nationale Übergangspläne für über zehn Jahre sind nichts anderes als eine Lizenz für Umweltverschmutzung durch uralte Kohlekraftwerke. Mitgliedstaaten, die die Anforderungen bereits erfüllen, werden für ihr zeitiges Handeln bestraft.</p>
<p>*technischer Standard ist in diesem Fall die ‘beste verfügbare Technik’, der aktuelle Stand industriell erprobter und mit verhältnismäßigen Kosten einsetzbarer Technologie</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holger-krahmer.de/2010/07/07/krahmer-zu-industrieemissionen-mehr-war-nicht-erreichbar/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unbequeme Wahrheiten über die Klimapolitik und ihre wissenschaftlichen Grundlagen</title>
		<link>http://www.holger-krahmer.de/2010/07/06/unbequeme-wahrheiten-uber-die-klimapolitik-und-ihre-wissenschaftlichen-grundlagen/</link>
		<comments>http://www.holger-krahmer.de/2010/07/06/unbequeme-wahrheiten-uber-die-klimapolitik-und-ihre-wissenschaftlichen-grundlagen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 12:48:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Jahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dossier Klimawandel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holger-krahmer.de/?p=2148</guid>
		<description><![CDATA[Kaum eine Debatte hat die politischen Diskussionen der letzten Jahre derart stark beeinflusst wie die über den Umgang mit dem Klimawandel. Eine rationale Debatte war kaum möglich. Es wurden Dogmen geschaffen und Weltuntergangsängste geschürt. Zweifel und kritische Argumente über die Frage, wie gesichert die vom IPCC-Panel (‘Weltklimarat’) verbreiteten wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Ursachen klimatischer Veränderungen sind, waren einer beispiellosen Stigmatisierung ausgesetzt. In der Folge wurde die Verhältnismäßigkeit vieler politischer Entscheidungen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum eine Debatte hat die politischen Diskussionen der letzten Jahre derart stark beeinflusst wie die über den Umgang mit dem Klimawandel. Eine rationale Debatte war kaum möglich. Es wurden Dogmen geschaffen und Weltuntergangsängste geschürt. Zweifel und kritische Argumente über die Frage, wie gesichert die vom IPCC-Panel (‘Weltklimarat’) verbreiteten wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Ursachen klimatischer Veränderungen sind, waren einer beispiellosen Stigmatisierung ausgesetzt. In der Folge wurde die Verhältnismäßigkeit vieler politischer Entscheidungen zum Klimaschutz nicht ausreichend diskutiert.</p>
<p>Aufgrund der überwältigenden Rückmeldungen und der großen Nachfrage nach einer Möglichkeit zum Download können Sie hier die Broschüre als PDF-Datei herunterladen.</p>
<p><a href="http://www.holger-krahmer.de/wp-content/uploads/2010/07/HK-Klimabroschur-2010.pdf"  target="_blank">Holger Krahmer: Klimabroschur 2010 |PDF|</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holger-krahmer.de/2010/07/06/unbequeme-wahrheiten-uber-die-klimapolitik-und-ihre-wissenschaftlichen-grundlagen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Übergabe der Petition &#8216;Saubere Erzgebirgsluft&#8217;</title>
		<link>http://www.holger-krahmer.de/2010/06/23/ubergabe-der-petition-saubere-erzgebirgsluft/</link>
		<comments>http://www.holger-krahmer.de/2010/06/23/ubergabe-der-petition-saubere-erzgebirgsluft/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 14:30:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Rössel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holger-krahmer.de/?p=2095</guid>
		<description><![CDATA[Am Dienstag, den 22. Juni 2010 wurde im Europäischen Parlament die Massenpetition &#8216;Saubere Erzgebirgsluft&#8217; symbolisch an die Vizepräsidentin des Europäischen Parlamentes Silvana Koch-Mehrin und Holger Krahmer, den Berichterstatter des Europäischen Parlaments für die Industrie-Emissionsrichtlinie, überreicht. Insgesamt wurden 11.150 Unterschriften in neun Aktenordnern übergeben. Tino Günther, Mitglied im Sächsischen Landtag (FDP) sowie Johanna Kirschen, Ursula und Hartmut Tanneberger von der Bürgerinitiative &#8216;für Saubere Luft&#8217; im Erzgebirge waren die Überbringer.
Für die Petenten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag, den 22. Juni 2010 wurde im Europäischen Parlament die Massenpetition &#8216;Saubere Erzgebirgsluft&#8217; symbolisch an die Vizepräsidentin des Europäischen Parlamentes Silvana Koch-Mehrin und Holger Krahmer, den Berichterstatter des Europäischen Parlaments für die Industrie-Emissionsrichtlinie, überreicht. Insgesamt wurden 11.150 Unterschriften in neun Aktenordnern übergeben. Tino Günther, Mitglied im Sächsischen Landtag (FDP) sowie Johanna Kirschen, Ursula und Hartmut Tanneberger von der Bürgerinitiative &#8216;für Saubere Luft&#8217; im Erzgebirge waren die Überbringer.</p>
<p>Für die Petenten stellt das Parlament in Brüssel die letzte Hoffnung auf eine Verbesserung der Situation dar. Welche Bedeutung die Petition für die Erzgebirgler hat, zeigt die Tatsache, dass die Unterschriften in weniger als sechs Wochen zusammengetragen wurden. Bewohner aus dem Erzgebirge und Tschechien haben sich beteiligt.</p>
<p>Hintergrund: In Deutschland und in der Tschechischen Republik, speziell im Grenzraum zwischen Sachsen und Böhmen ist Luftverschmutzung durch Industrieabgase und der damit im Zusammenhang stehenden Geruchsbelästigung seit Jahren ein drängendes Problem, welches viele Bürger bewegt. Vor allem in der Region Erzgebirge hat die diskontinuierlich wiederkehrende Luftverschmutzung, mutmaßlich verursacht durch verschiedene chemische Verbindungen, unerträgliche Ausmaße angenommen. Die Gesundheit und Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger wird dadurch erheblich beeinträchtigt. </p>
<p>Ursache hierfür sind vermutlich petrochemische Anlagen im Raum des böhmischen Beckens. Die mit den Betreibern diverser Anlagen und den tschechischen Behörden seit Jahren geführten Gespräche verliefen, ohne zu den gewünschten Ergebnissen zu gelangen.</p>
<p>Weitere Infos unter: <a href="http://www.erzgebirgsluft.eu/" target="_blank">erzgebirgsluft.eu</a></p>
<p><a href="http://www.holger-krahmer.de/wp-content/uploads/2010/06/Petition-EU-endversion.pdf" target="_blank">Die Petition &#8216;Saubere Erzgebirgsluft&#8217; | PDF</a><a rel="attachment wp-att-2099" href="http://www.holger-krahmer.de/2010/06/23/ubergabe-der-petition-saubere-erzgebirgsluft/petition-eu-endversion/" target="_blank"></a><br />
<a href="http://www.holger-krahmer.de/wp-content/uploads/2010/06/Anfrage-Kommission.pdf" target="_blank">Anfrage von Holger Krahmer an die Kommission | PDF</a><a rel="attachment wp-att-2100" href="http://www.holger-krahmer.de/2010/06/23/ubergabe-der-petition-saubere-erzgebirgsluft/anfrage-kommission/" target="_blank"></a><br />
<a href="http://www.holger-krahmer.de/wp-content/uploads/2010/06/Antwort-Kommission.pdf" target="_blank">Antwort der Kommission| PDF</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holger-krahmer.de/2010/06/23/ubergabe-der-petition-saubere-erzgebirgsluft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pfand für Rasier-Apparate verhindert</title>
		<link>http://www.holger-krahmer.de/2010/06/22/pfand-fur-rasier-apparate-verhindert/</link>
		<comments>http://www.holger-krahmer.de/2010/06/22/pfand-fur-rasier-apparate-verhindert/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 14:59:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Rössel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dossier Verkehr & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holger-krahmer.de/?p=2083</guid>
		<description><![CDATA[Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat heute für die Einführung einer neuen Methodik zur Bestimmung von Rücknahmequoten für Elektronikgeräte gestimmt. Mit der Neufassung der Richtlinie für Elektro- und Elektronikschrott sollen Hersteller jetzt verpflichtet werden, die Rücknahme von 85 Prozent für alte Elektrogeräte, wie etwa Taschenrechner, Rasierapparate oder Haartrockner sicherzustellen. Die Pro-Kopf-Pauschale, die die Hersteller zur Rücknahme von vier Kilo Schrott pro EU-Bürger verpflichtete, hatte sich nach Einschätzung der Kommission nicht]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat heute für die Einführung einer neuen Methodik zur Bestimmung von Rücknahmequoten für Elektronikgeräte gestimmt. Mit der Neufassung der Richtlinie für Elektro- und Elektronikschrott sollen Hersteller jetzt verpflichtet werden, die Rücknahme von 85 Prozent für alte Elektrogeräte, wie etwa Taschenrechner, Rasierapparate oder Haartrockner sicherzustellen. Die Pro-Kopf-Pauschale, die die Hersteller zur Rücknahme von vier Kilo Schrott pro EU-Bürger verpflichtete, hatte sich nach Einschätzung der Kommission nicht bewährt. Solarzellenmodule sollen von der Regelung ausgenommen werden.</p>
<p>Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament kritisiert die Entscheidung:</p>
<p>„Mir ist nicht klar, warum Rücknahmequoten für Rasierapparate festgelegt werden sollen, für Solarzellen aber nicht. Das steht in keinem Verhältnis. Dass Solarzellen länger betrieben und von Fachleuten abgebaut und entsorgt werden, ist keine Rechtfertigung. Elektroschrott ist Elektroschrott. Ausnahmen für bestimmte Industrien hängen in Brüssel offenbar davon ab, wie geschickt sie ihre Interessen durchsetzen.“</p>
<p>Darüber hinaus führt die Neuregelung zu bürokratischen Mehrbelastungen für Hersteller, etwa durch europaweite Beteiligung an der Finanzierung für Rücknahmesysteme oder generelle Rücknahmepflichten, die zu einer Verteuerung der Geräte führen dürften. Weitergehende Vorschläge nach der Einführung eines Pfandsystems für Elektrogeräte fanden keine Mehrheit. Krahmer bleibt dennoch skeptisch:</p>
<p>„Statt neue komplizierte Gesetze zu schreiben, sollten die bestehenden besser umgesetzt werden. Wenn ein bestehendes Gesetz in der Praxis nicht funktioniert, sollte man zunächst den Grund dafür suchen, anstatt die Regelung zu verschärfen und neue Bürokratie zu erzeugen.“</p>
<p>Die Abstimmung im Plenum folgt vorrausichtlich im September.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holger-krahmer.de/2010/06/22/pfand-fur-rasier-apparate-verhindert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Biozid-Richtlinie: Produktverbote populär, aber sinnlos</title>
		<link>http://www.holger-krahmer.de/2010/06/22/biozid-richtlinie-produktverbote-popular-aber-sinnlos/</link>
		<comments>http://www.holger-krahmer.de/2010/06/22/biozid-richtlinie-produktverbote-popular-aber-sinnlos/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 10:38:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Rössel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dossier Verkehr & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holger-krahmer.de/?p=2076</guid>
		<description><![CDATA[Zahlreiche Wirkstoffe zur Kontrolle von Schädlingen, wie zum Beispiel Insekten oder Ratten aber auch Krankheitserregern wurden heute durch Abstimmung im Umweltausschuss von der Liste zugelassener Wirkstoffe ausgeschlossen, was ein Verbot der entsprechenden Produkte zur Folge haben könnte.
Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament hat gegen das Verbot gestimmt:
„Die Forderung nach dem Verbot der Stoffe macht die Welt nicht sicherer, sondern bürokratischer, denn hinterher dürften die Wirkstoffe für die]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zahlreiche Wirkstoffe zur Kontrolle von Schädlingen, wie zum Beispiel Insekten oder Ratten aber auch Krankheitserregern wurden heute durch Abstimmung im Umweltausschuss von der Liste zugelassener Wirkstoffe ausgeschlossen, was ein Verbot der entsprechenden Produkte zur Folge haben könnte.</p>
<p>Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament hat gegen das Verbot gestimmt:</p>
<p>„Die Forderung nach dem Verbot der Stoffe macht die Welt nicht sicherer, sondern bürokratischer, denn hinterher dürften die Wirkstoffe für die es keinen Ersatz gibt, per Sondergenehmigung wieder zugelassen werden. Die Mehrheit der Abgeordneten hat hier eine Entscheidung getroffen, die bequem und populär ist. Ob von den Wirkstoffen bei richtiger Anwendung tatsächlich eine Gefahr ausgeht oder was passiert, wenn es keinen Ersatz gibt, darauf hat niemand geachtet.“</p>
<p>Zu den betroffenen Produkten gehört zum Beispiel Steinkohleteeröl, das bereits jetzt ausschließlich zur Imprägnierung von Holz in speziellen Anwendungen, wie Schwellen für Eisenbahnschienen oder Strommasten zugelassen ist. Darüber hinaus wurden auch zwei verbreitete Wirkstoffe* für Rattengift von der Zulassungsliste gestrichen.</p>
<p>Krahmer: „Die Produkte sind gefährlich und müssen streng kontrolliert werden, keine Frage. Bereits heute ist es möglich den Anteil vieler problematischer Wirkstoffe zu senken, es sind aber nicht alle ersetzbar. Dann ist ein Verbot nicht sinnvoll.“</p>
<p>Die Plenarabstimmung folgt voraussichtlich im Oktober 2010.</p>
<p>*Difenacoum und Difethialon</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holger-krahmer.de/2010/06/22/biozid-richtlinie-produktverbote-popular-aber-sinnlos/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Striktere Umweltstandards für Industrieanlagen</title>
		<link>http://www.holger-krahmer.de/2010/06/22/striktere-umweltstandards-fur-industrieanlagen/</link>
		<comments>http://www.holger-krahmer.de/2010/06/22/striktere-umweltstandards-fur-industrieanlagen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 08:01:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Rössel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dossier Industrieemissionen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holger-krahmer.de/?p=2071</guid>
		<description><![CDATA[Die Verhandlungen zwischen Rat und Parlament über die Überarbeitung der Richtlinie zu Industrieemissionen sind erfolgreich abgeschlossen worden. Eine informelle Einigung zwischen Rat und Parlament wurde heute von den Mitgliedsstaaten offiziell bestätigt. „Die schwierigen Verhandlungen haben über zwei Jahre lang gedauert, jetzt wurde ein Kompromiss erreicht, der die Umsetzung der Richtlinie erleichtern wird“, sagt Holger Krahmer, Berichterstatter und umweltpolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament.
„Die Überarbeitung der bestehenden Regelung bringt mehr]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Verhandlungen zwischen Rat und Parlament über die Überarbeitung der Richtlinie zu Industrieemissionen sind erfolgreich abgeschlossen worden. Eine informelle Einigung zwischen Rat und Parlament wurde heute von den Mitgliedsstaaten offiziell bestätigt. „Die schwierigen Verhandlungen haben über zwei Jahre lang gedauert, jetzt wurde ein Kompromiss erreicht, der die Umsetzung der Richtlinie erleichtern wird“, sagt Holger Krahmer, Berichterstatter und umweltpolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament.</p>
<p>„Die Überarbeitung der bestehenden Regelung bringt mehr Klarheit und baut Verzerrungen des Wettbewerbs im Bereich der Umweltanforderungen für Industrieanlagen in Europa ab“, so Krahmer weiter.</p>
<p>Die zentrale Änderung im Vergleich zur bestehenden Regelung betrifft das Recht der Behörden, bei der Zulassung von Anlagen vom Stand der Technik abzuweichen. Diese Flexibilität ist notwendig, um auf Besonderheiten der einzelnen Anlagen einzugehen. Missbrauch dieser Flexibilität hatte jedoch zu starken Abweichungen von den Standards geführt, mit negativen Folgen für Umweltschutz und einheitlichen Wettbewerbsbedingungen in der Union.</p>
<p>Im Gegenzug hatten die Mitgliedstaaten Zugeständnisse für Großfeuerungsanlagen verlangt, die nun bis zum 30. Juni 2020 Zeit bekommen können, bevor die Einhaltung der Regulierung verpflichtend wird und Investitionen in die Technik nötig werden. Allerdings konnten Ausnahmen für Anlagen mit begrenzter Restlaufzeit von 20.000 auf 17.500 Betriebsstunden reduziert werden.</p>
<p>Krahmer: „Die Debatte über Großfeuerungsanlagen ist ein europäisches Trauerspiel. Nationale Übergangspläne für über zehn Jahre sind nichts anderes als eine Lizenz für Umweltverschmutzung durch uralte Kohlekraftwerke. Mitgliedstaaten, die die Anforderungen bereits erfüllen, werden für ihr zeitiges Handeln bestraft.“</p>
<p>Die Einigung muss formell noch vom Parlament bestätigt werden. Die Abstimmung ist für Juli vorgesehen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holger-krahmer.de/2010/06/22/striktere-umweltstandards-fur-industrieanlagen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
