Samstag, 31. Juli 2010 | 20:05:31 Uhr

Holger Krahmer | Mitglied des Europäischen Parlaments

Zeigt das Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit und gibt einen Einblick in die tagespolitische Arbeit.

Aktuelle Beiträge

IPPC und Sicherheitsnetz im Deutschlandfunk

'…Krahmers Vision ist ein "Europäisches Sicherheitsnetz" mit EU-weit einheitlichen und verbindlichen Grenzwerten, "wo wir Maximalgrenzwerte definieren, die in der konkreten Anlagegenehmigung dann in Europa mindestens gelten müssen. Über die darf dann nicht hinausgegangen werden. Und davon verspreche ich mir also in der Tat, dass wir ein bisschen näher dahin kommen, dass wir vergleichbare Anforderungen bei der Genehmigung von Industrieanlagen in Europa haben." | Solche EU-weiten Grenzwerte gibt es bereits für [...]
Zum Text  |  Kommentieren  | 

Luftschadstoffnormen für PKW und LKW

Abgase aus dem Verkehr leisten einen großen Beitrag zur Luftverschmutzung. Wie auch bei den verwandten Dossiers zur Luftqualität geht es bei den Abgasnormen um Grenzwerte für bestimmte Luftschadstoffe. Euro 5 und 6 gilt dabei für Pkw, EURO VI für Lkw, in beiden Fällen sollen die geltenden Grenzwerte verschärft werden. Beide Themen habe ich als Schattenberichterstatter meiner Fraktion betreut. | Mit Gesetzen kann die EU nur Standards für Neuwagen setzen. Die [...]
Zum Text  |  Kommentieren  | 

Grünbuch Stadtverkehr

Fast zwei Drittel aller EU-Bürger leben in Städten und Großstädten. Die meisten dieser Städte eint das gleiche Problem: Der Individualverkehr nimmt immer weiter zu, mit ihm Lärm und Staus. Dieser Thematik widmet sich ein neues Grünbuch der EU-Kommission. Obwohl der Stadtverkehr ganz zweifellos der Hoheit der Kommunen zugerechnet wird, will die EU eingreifen. Sie begründet die Notwendigkeit dazu damit, dass die Kommunen ihre Probleme nicht alleine lösen könnten und einer [...]
Zum Text  |  Kommentieren  | 

CO2-Emissionen

Heiß debattiert wurde auch die Einsparung von CO2-Emissionen bei Autos. Die Kommission will unter Androhung von Strafzahlungen die Hersteller zur Emissionsreduktion zwingen. Ich setze mich für einen realistischen Zeitplan ein, der die Produktionszyklen der Hersteller berücksichtigt, also für eine schrittweise Einführung von entsprechenden Grenzwerten im Zeitraum 2012 bis 2015. | Die Strafzahlungen sollten ebenfalls realistisch bleiben: Dass Kohlendioxidemissionen die Autoindustrie das Fünfzehnfache dessen kosten sollen, was in anderen Branchen üblich [...]
Zum Text  |  Kommentieren  | 

Verbraucherinformation über Lebensmittel

Die Verbraucher in Europa sollen besser über Lebensmittel und ihre Inhaltsstoffe informiert werden. Um dieses Ziel zu erreichen schlägt die Europäische Kommission verschiedene Elemente eines Kennzeichnungssystems vor. | Mit dem Verordnungsentwurf der Kommission werden zwei Bereiche des Kennzeichnungsrechts zusammengeführt und aktualisiert. Dies betrifft das Lebensmittelrecht und das Nährwertkennzeichnungsrecht, die bisher jeweils in zwei unterschiedlichen Richtlinien geregelt sind. | Die Kommission schlägt unter anderem vor, welche Inhaltsstoffe und Nährwerte auf jedem [...]
Zum Text  |  Kommentieren  | 

Pflanzenschutzmittel-Verbote gefährden die Landwirtschaft

Das Ergebnis der gestrigen Abstimmung im Umweltausschuss zum Pflanzenschutzpaket kritisieren die FDP-Europapolitiker Holger Krahmer und Willem Schuth. | "Es werden bündelweise Wirkstoffe verboten, allein wegen abstrakter Gefährlichkeit. Dieser Ansatz ignoriert das tatsächliche Risiko beim Einsatz auf dem Feld. Dabei sollte dieses Risiko das Kriterium zur Beurteilung der Pflanzenschutzmittel sein. Mit einer pauschalen Reduzierung der Pflanzenschutzmittel ruiniert die EU ihre Landwirte und trägt dazu bei, dass die Lebensmittelpreise weiter steigen. Das Ergebnis wären [...]
Zum Text  |  Kommentieren  | 

Holger Krahmer sächsischer Spitzenkandidat für die Europawahl

Die Landesvertreterversammlung der FDP Sachsen zur Europawahl 2009 hat den 1970 geborenen Leipziger Holger Krahmer mit 91,6 Prozent der Stimmen zum sächsischen Spitzenkandidaten für die Europawahl 2009 gewählt. Der gelernte Bankkaufmann gehört bereits seit 2004 dem Europaparlament an und wurde damals als erster FDP-Abgeordneter aus den neuen deutschen Bundesländern in das Europäische Parlament gewählt. | Zur Nominierung Krahmers sagte Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP Sachsen: "Mit Holger Krahmer haben wir [...]
Zum Text  |  Kommentieren  | 

Europäisches Sicherheitsnetz gegen Umweltverschmutzung

Für gesetzliche verbilndliche Emissionsgrenzwerte: Ich werbe aus zwei Gründen für das Europäische Sicherheitsnetz mit seinen verbindlichen Emissionsgrenzwerten: Damit bekommen wir Umweltverschmutzung und Wettbewerbsverzerrung in den Griff und im Gegensatz zum Kommissionsvorschlag kann es funktionieren. | Der Grund dafür: Das Europäische Sicherheitsnetz geht an das Kernproblem der bestehenden Regelung. Behörden in vielen Mitgliedsstaaten der EU missbrauchen die erlaubte Flexibilität. Im Extremfall führt das zu amtlichen Genehmigungsbescheiden mit Emissionsgrenzwerten, die mehrere hundert [...]
Zum Text  |  Kommentieren  | 

Klimapaket ein Jahr auf Eis legen

Vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise fordern die liberalen Europaabgeordneten Holger Krahmer und Dr. Jorgo Chatzmarkakis, das Klimapaket der EU vorerst zu stoppen: | Wirtschaft, Industrie und Energiekonzerne werden noch hart mit den Folgen der Finanzmarktkrise zu kämpfen haben. Ihre Ursachen liegen in Spekulationsgeschäften abseits der Realwirtschaft. In Bezug auf den CO2-Emissionshandel sollten wir auch daraus die richtigen Schlussfolgerungen ziehen: Das Emissionshandelssystem, so wie es jetzt auf dem Tisch liegt, wird [...]
Zum Text  |  Kommentieren  | 

EU-Beihilfe-Verbot lockern / Europa in die Pole Position bringen!

Dass das in Dresden geplante neue AMD-Werk stattdessen in den USA entstehen soll, nimmt der sächsische Europaabgeordnete Holger Krahmer (FDP) zum Anlass für scharfe Kritik an der EU-Kommission: | „Die Kommission muss endlich begreifen, dass das Beihilfe-Verbot unsere europäischen Standorte gefährdet. Die USA und viele andere Wirtschaftsnationen fackeln nicht lange, wenn es um Neuansiedlungen geht. Nationale Interessen rechtfertigen dort kurzfristig Milliarden-Subventionen. In Europa geht das nicht, weil es das Beihilfe-Verbot [...]
Zum Text  |  Kommentieren  | 
  | vorherige |    | 1 | ... | 13 | 14 | 15 | ... | 19 |    | nächste |