QUICKLINKS

Umwelt und ChemikalienPressemitteilungDonnerstag 16. Februar 2012

Neue Qualitätsstandards für Schiffskraftstoff gefordert

Strenge Schwefel-Grenzwerte für Schiffskraftstoffe hat der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments heute gefordert. Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im EP und Berichterstatter der Liberalen für das Dossier, beurteilt die Pläne als „grundsätzlich richtig, aber zu viel und zu schnell“. „Das bedroht Betreiber von LKW-Fähren auf Nord- und Ostsee, denn der faktisch schwefellose Kraftstoff ist teurer. Vor allem dort, wo alternative Landrouten zur Verfügung stehen wäre die bizarre Folge, dass Gütertransport aus Gründen der Luftreinhaltung vom Schiff auf die Straße verlegt würde. Dieses Risiko ist offensichtlich übersehen worden. Die Betreiber von Fähren auf Nord- und Ostsee brauchen mehr Zeit, um die höheren Anforderungen zu erfüllen.“ Grundlage der aktuell debattierten EU-Richtlinie über Schiffskraftstoffe ist ein Abkommen der IMO (International Maritime Organization), das sogenannte MARPOL-Abkommen. Es definiert allgemeine Grenzwerte für Schwefel sowie Zeitpläne für deren Umsetzung und sieht vor, dass die ratifizierenden Länder freiwillig besondere Überwachungsgebiete (SECA-Gebiete Sulphur Emission Control Areas) einrichten, in denen schärfere Schwefel-Grenzwerte gelten. So sind die gesamte Nord- und Ostsee bereits SECA-Gebiete. Die Kommission übernimmt in ihrem Richtlinien-Vorschlag das MARPOL-Abkommen im Wesentlichen. Sowohl das Abkommen als auch der Richtlinien-Vorschlag stellen für die Fährbetreiber ein Risiko dar. Zusätzlich hat der Ausschuss Forderungen verabschiedet, getragen von Nord- und Ostseeanrainern, die besonders anspruchsvollen SECA-Grenzwerte in der gesamten EU anzuwenden. Krahmer: „Einheitliche und strengere Anforderungen an Schiffskraftstoffe in der EU sind erstrebenswert, denn hier kann man mit vergleichsweise geringem Aufwand die Luftverschmutzung deutlich verringern. Es wird aber nicht funktionieren, dass die ehrgeizigeren Nordländer den Mittelmeeranrainern ihre Standards diktieren.“ Die Grenzwerte und Fristen aus MARPOL: ‘SECA’ (Nord- und Ostsee): bis 2015 1,0 Prozent Schwefelanteil im Treibstoff, ab 2015 0,1 Prozent, sowie für restliche Nicht-SEC-Gebiete (Mittelmeer, Schwarzes Meer): bis 2019 3,5 Prozent, ab 2020 0,5 Prozent (oder ab 2025, wenn nicht ausreichend Treibstoff verfügbar ist).

|…| weiter lesen

PressemitteilungMontag 13. Februar 2012

ACTA-Proteste gehen an der Sache vorbei

Holger Krahmer äußerte sich zum Prozess des ACTA-Abkommens: „Die Kritik an dem ACTA-Abkommen hält einer kritischen Betrachtung des Vertragstextes nicht stand. Es drohen weder Internetzensur noch eine Kriminalisierung privater Internetnutzer. Bei Annahme des vorliegenden ACTA-Vertragstextes werden dringend nötige Urheberrechts-Mindeststandards auf internationaler Ebene angestrebt, die in Deutschland und den meisten anderen europäischen Ländern keine einzige Gesetzesänderung erforderlich machen. Bei ACTA geht es vor allem um den Schutz unserer Eigentumsrechte gegenüber außereuropäischen Ländern“, erklärt der Leipziger FDP-Europaabgeordnete Holger Krahmer. Produktfälschungen sind keine Kavaliersdelikte. Patente und Urheberrechte sind geistiges Eigentum. Zum Beispiel erleidet die sächsische Textilindustrie jährlich Umsatzverluste von bis zu 5 Millionen Euro aufgrund von Produktfälschungen, was allein in Sachsen in den letzten zehn Jahren 1.200 Arbeitsplätze gekostet hat. Auf Bundesebene ist die deutsche Wirtschaft sogar mit Verlusten bis zu 50 Milliarden Euro betroffen, was jährlich 100.000 Arbeitsplätze zerstört. „ACTA wurde in Brüsseler Hinterzimmern verhandelt. Das Verfahren war untransparent und genau deshalb ist es leicht, das Abkommen politisch zu instrumentalisieren. Es kommt jetzt darauf an, den Bürgern zu erklären, warum ein internationales Abkommen zum Schutz geistigen Eigentums im Interesse von uns allen ist“ so Krahmer weiter. Den Bericht der LVZ-online finden Sie hier.

|…| weiter lesen

Umwelt und ChemikalienPressemitteilungDonnerstag 19. Januar 2012

Elektroschrott-Neuregelung ändert nichts an illegalen Exporten

Über verschärfte Sammelquoten soll die Sammlung und Wiederverwertung von Elektroschrott in Europa intensiviert werden. Nicht ausreichend betrachtet wird jedoch das Problem illegaler Exporte von Schrott in Drittstaaten, so Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im EP: „Der Export von Müll zur ‚wilden’ Entsorgung ist auch unter den geltenden Regeln illegal. Der Bruch von Gesetzen wird nicht abgestellt, in dem die Gesetze verschärft werden, sondern mit konsequenter Strafverfolgung. Schrottexporte werden oft als Ausfuhren zur Wiederverwendung verschleiert. Die Nutzung dieser Grauzonen soll jetzt erschwert werden, indem Ladungen zum Beispiel mit Verkaufsverträgen belegt werden. Das erhöht in erster Linie den Verwaltungsaufwand für legale Exporte, dürfte aber Kriminielle nicht davon abhalten, Belege zu fälschen. Nötig sind tatsächlich mehr Zollbeamte, bessere Kontrollen und konsequenter Strafvollzug.“ Für Exporte von Elektrogeräten in Nicht-OECD-Länder sind künftig folgende Papiere Pflicht für jede Ausfuhr: Rechnungskopie und Vertrag über den Verkauf, der besagt, dass das Gerät für den direkten Gebrauch bestimmt und voll funktionsfähig ist; Nachweis über Tests der Funktionsfähigkeit über jedes Gerät in der Lieferung; Erklärung, dass keines der Materialien oder Geräte Schrott sind. In der geltenden Regelung galten diese Anforderungen lediglich als Kriterien für eine Inspektion. Außerdem soll die Rücknahme von Kleingeräten über die Schaffung zusätzlicher Sammelstellen erleichtert werden. Für Geräte mit einem Außenmaß von bis zu 25 Zentimeter sollen künftig in den Mitgliedstaaten auch die Händler zur Rücknahme verpflichtet werden können.  

|…| weiter lesen

PressemitteilungFreitag 16. Dezember 2011

Zum Ergebnis des FDP Mitgliederentscheids

1. Ich bedauere, dass der Mitgliederentscheid nicht zu dem von uns angestrebten Beschluss der FDP geführt hat, die Einrichtung eines permanenten „Rettungsschirms“ für den Euro abzulehnen. Ich erkenne an, dass der Antrag des Bundesvorstandes – unabhängig vom Quorum – die Mehrheit der Stimmen erhalten hat.   2. Ich möchte allen Parteifreunden, die uns mit ihrer Stimme unterstützt haben und die sich in den letzten Wochen engagiert für den Mitgliederentscheid eingesetzt haben, danken und ihnen meine besondere Anerkennung aussprechen. Sie haben die zahllosen Veranstaltungen ermöglicht, auf denen sich Mitglieder und Außenstehende über die Probleme des Währungsverbundes und die unterschiedlichen Ansätze zu ihrer Lösung informieren und über sie beraten konnten. Der Mitgliederentscheid hat eine von vielen vermisste Beteiligung der politischen Basis der FDP ermöglicht. Ich fordere die anderen Parteien der Bundesrepublik auf, diesem Vorbild zu folgen. Die Stabilität und das Vertrauen in unsere Währung ist nicht nur Sache des Parlamentes oder von Parteitagen, sondern geht jeden Bürger unseres Landes an.   3. Ich erhoffe mir, dass die Führung der FDP das knappe inhaltliche Ergebnis des Mitgliederentscheids würdigt. Nur eine knappe Mehrheit der Parteimitglieder hat ihrem Antrag auf Fortsetzung der „Rettungsschirme“ zugestimmt. Die 44 % der Mitglieder, die für Antrag A gestimmt haben, sind integraler Bestandteil der liberalen Partei. Ich rufe alle unsere Unterstützer des Antrags A auf, in der FDP weiter für ein Europa des Rechts, der Rechtstaatlichkeit und der Marktwirtschaft zu kämpfen. Ich rufe die Parteiführung auf, die gemeinsamen europapolitischen Überzeugungen eines marktwirtschaftlichen, subsidiaren und solide wirtschaftenden Europas zukünftig zu betonen.   4. Ich erwarte von der Bundestagsfraktion der FDP, dass sie nicht nur – wie bisher – vorsorglich ein „imperatives Mandat“ ablehnt, sondern auch für das Verfassungsrecht aller Abgeordneten des Bundestages eintritt, ausschließlich ihrer eigenen Gewissensentscheidung zu folgen.   5. Das Verfahren des Mitgliederentscheids hat sich in wesentlichen Punkten als stark verbesserungsbedürftig herausgestellt. Wir bitten den Bundesvorstand deshalb, die Verfahrensordnung zu überarbeiten. Dafür bieten wir unsere Unterstützung an.

|…| weiter lesen

Umwelt und EnergiePressemitteilungMittwoch 19. Oktober 2011

Energiebinnenmarkt müssen die Mitgliedstaaten auch wollen

Energiekommissar Oettinger will den Ausbau des Stromleitungsnetzes in Europa beschleunigen. Dazu sollen etwa die Genehmigungsverfahren für Hochspannungsleitungen auf maximal drei Jahre begrenzt werden. Dies ist Teil des heute vorgestellten Maßnahmenpakets zur Energieinfrastruktur. Dazu sagt Holger Krahmer, energiepolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament: „Wer den Energiebinnenmarkt will, muss den Ausbau der Energie-Infrastruktur europäisieren. Dafür müssten die Mitgliedstaaten einen Eingriff in ihr nationales Planungsrecht zulassen. Damit baut Oettinger Vorschlag, so richtig er ist, auf einer Bereitschaft zu europäischem Denken auf, die in den Mitgliedsstaaten kaum mehr vorhanden ist.“

|…| weiter lesen

Umwelt und EnergiePressemitteilungDonnerstag 06. Oktober 2011

Einbeziehung von Fluggesellschaften ins ETS: Moratorium gefordert

Die Generalanwältin des EuGH hat heute in ihrem Eröffnungsplädoyer festgestellt, dass die Einbeziehung der Fluggesellschaften in den Europäischen Emissionshandel mit internationalem Recht und internationalen Abkommen vereinbar sei. Dagegen bekräftigt Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im EP seine Forderung nach einem Moratorium: „Fast alle wichtigen Staaten der Welt haben signalisiert, ihre Luftverkehrsunternehmen dem europäischen Emissionshandelssystem nicht aussetzen zu wollen. Die Europäische Kommission sollte über das Gesetz ein Moratorium verhängen, um einen drohenden Handelskrieg mit Drittstaaten zu verhindern.“ Am vergangenen Freitag haben 21 Staaten, unter anderem die USA, Japan, Indien, Brasilien, Russland und China ein Abkommen gegen die Einbeziehung der Airlines zum ETS unterzeichnet. Einige Fluggesellschaften hatten gegen die Einbeziehung der Fluggesellschaften in den Europäischen Emissionshandel geklagt.  „Das ist eine klare und kompromisslose Aussage. Die Kommission darf jetzt nicht auf einen juristischen Standpunkt beharren, der politisch nicht durchsetzbar ist. Wir haben eben keine Weltregierung, die Kommission darf sich nicht zu einer solchen ernennen“, so Krahmer.

|…| weiter lesen

Umwelt und ChemikalienPressemitteilungDienstag 04. Oktober 2011

Rattenplage ist schlimmer als Rattengift

Der Umweltausschuss im Europäischen Parlament hat erneut für weitreichende Verbote für bestimmte Chemikalien gestimmt, die zur Kontrolle von Schädlingen wie zum Beispiel Insekten oder Ratten aber auch Krankheitserregern dienen. Gleichzeitig sollen Ausnahmeregelungen ermöglicht werden, zum Beispiel für Rattengift, das erlaubt werden soll, wenn eine Gefährdung der öffentlichen Gesundheit nachgewiesen werden kann. „Viele Abgeordnete geben sich der Illusion hin, dass aus einem langen Wunschzettel ökologischer Regulierung irgendwann ein Gesetz werden kann. Der Rat akzeptiert diese weitgehenden Wünsche aber nicht. Eine Einigung kann es also nur geben, wenn der Wunschzettel über Ausnahmeregelungen realistischer gemacht wird. Das Ergebnis ist dann eine bürokratische, widersprüchliche und damit weitgehend zwecklose Gesetzgebung, die nebenbei den Binnenmarkt beschädigt“, urteilt Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament.   „Wir haben ein umfassendes Gesetz zur Kontrolle von Chemikalien in der EU: REACH. Mit großem Aufwand werden in diesem Programm Chemikalien auf ihr Risiko hin geprüft und zugelassen. In der Biozid-Richtlinie, werden dagegen Wirkstoffe zuerst pauschal verboten und dann über Ausnahmen wieder erlaubt. Es wäre besser, wenn hier das gleiche Prinzip wie bei REACH – die Risikoprüfung – angewendet würde.   Ob von den Wirkstoffen bei richtiger Anwendung tatsächlich eine Gefahr ausgeht oder was passiert, wenn es keinen Ersatz gibt, darauf hat niemand geachtet. Schädlingsbefall kann ein viel größeres Risiko sein, als das letzte Gramm Biozid, dass wir einsetzen um das Ungeziefer zu bekämpfen.   Die Biozidrichtlinie wird derzeit in in zweiter Lesung zwischen Rat und Parlament verhandelt. Ob und wann diese Lesung abgeschlossen werden kann ist offen.

|…| weiter lesen

Umwelt und ChemikalienPressemitteilungDienstag 04. Oktober 2011

Verschärfung der Seweso-Richtlinie nicht gerechtfertigt

Der Geltungsbereich der sogenannten Seweso-Richtlinie soll erweitert werden, sodass künftig eine größere Anzahl gefährlicher Stoffe und Betriebe betroffen wären als unter der geltenden Regelung. Diesen Vorschlag der EU-Kommission hat der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments heute bestätigt. Dazu Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im EP: „Wir brauchen Regeln für einen sorgsamen Umgang mit gefährlichen Stoffen. Dafür hat sich die Seveso-Richtlinie bewährt. Für die in der Neufassung der Richtlinie vorgesehenen Verschärfungen gibt es keine sachlichen Begründungen und auch keine neuen sicherheitsrelevanten Erkenntnisse. Wir erhöhen den bürokratischen Aufwand ohne Verminderung des Risikos." Die Seveso-Richtlinie (Richtlinie zur Beherrschung der Gefahren bei schweren Unfällen mit gefährlichen Stoffen) zielt darauf ab, schwere Unfälle mit großen Mengen gefährlicher Stoffe zu verhüten und die Folgen solcher Unfälle für Mensch und Umwelt zu begrenzen. Die heutige Seveso-Richtlinie erfasst rund 10.000 Betriebe in der Europäischen Union.

|…| weiter lesen

Umwelt und ChemikalienPressemitteilungDienstag 04. Oktober 2011

Elektroschrott-Richtlinie wird in der Umsetzung scheitern

Für Elektroschrott soll künftig eine europaweit einheitliche Rücknahmequote von 85 Prozent gelten. Von den zurückgenommenen Geräten müssen je nach Kategorie 75 bis 85 Prozent auch wiederverwertet werden. Dies hat der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments heute gefordert. Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament, kritisiert: „Verbindliche Rücknahmequoten sind gut gemeint aber kaum realistisch. Wenn der Rat bereits Ausnahmen für bestimmte Länder durchsetzen möchte, ist doch jetzt schon klar, dass dieses Gesetz in der Umsetzung scheitern wird. Stattdessen sollten die geltenden Regelungen konsequenter durchgesetzt werden.“   Die Kommission hatte die Überarbeitung der Richtlinie angestoßen, unter anderem, um die ‚nicht angemessene’ Behandlung von Elektroschrott zu erschweren. Dazu zählt etwa die illegale Verschiffung von Elektroschrott nach Afrika. Dazu Krahmer: „Die kriminellen Schrottexporte nach Afrika weisen auf ein Vollzugsproblem hin, nicht auf eine Gesetzeslücke.“   Nach Angaben der Kommission werden in der EU derzeit 65 Prozent der auf den Markt gebrachten Elektrogeräte zwar gesammelt, davon aber nur kaum die Hälfte sachgerecht entsorgt.

|…| weiter lesen

Umwelt und VerkehrPressemitteilungMontag 26. September 2011

Mit Vollschub in die Klimasackgasse

Zur heute bekanntgegebenen Zuteilung von Emissionszertifikaten an Fluggesellschaften sagt Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament: „Bemerkenswert ist, dass die EU-Klimakommissarin den im Gesetz vorgesehen Anteil der kostenlosen Zuteilung als Geschenk im Wert von 20 Milliarden Euro an die Luftverkehrsunternehmen wertet und anmahnt, dass diese potenziellen Einnahmen von den Fluggesellschaften in die Modernisierung ihrer Flotten, die Verbesserung der Treibstoffeffizienz und die Nutzung nichtfossiler Flugtreibstoffe investiert werden sollte. Diese abenteuerliche Rechnung der Kommission soll die Öffentlichkeit Glauben machen, die Luftverkehrsunternehmen bekämen von der EU-Kommission Milliarden geschenkt. Das ist absurd. Die kostenlosen Emissionsrechte werden im Flugbetrieb verbraucht. Sie wurden auch deshalb durchgesetzt, um die Kosten durch den Emissionshandel im Rahmen zu halten. Die EU-Kommission besteht darauf, dass der Flugverkehr einen Beitrag zum Klimaschutz leisten müsse, obwohl es kein internationales Abkommen gibt. Die EU-Kommission sollte sich fragen, ob sie eine Klimapolitik verantworten kann, die viel kostet, als europäischer Alleingang aber wirkungslos bleiben muss. Das Scheitern internationaler Klimaverhandlungen wie auch der globale CO2-Handelsmarkt für die Luftverkehrswirtschaft ist offensichtlich. Es ist höchste Zeit, dass die EU-Kommission erkennt, dass die europäische Vorreiterrolle im Klimaschutz gescheitert ist.“

|…| weiter lesen
jump to top
jump to top